Splitterbrötchen (CCCXXI)

Mein Favorit wäre ja „Prince Rocco“ gewesen. Die Windsors kriegen einfach nicht die Kurve ins Volkstümliche.

Soziale Netzwerke sind eine wunderbare Möglichkeit, mit anderen Menschen zu diskutieren und sich öffentlich zu äußern. Wer empfiehlt, auf Facebook, Twitter etc. zu verzichten, weil sie überwacht werden, empfiehlt also allen Ernstes „Schnauze halten“ als wirkungsvollen Protest gegen Amok laufende Regierungen.

Die Zahl der Menschen, die die vollkommen banale Fähigkeit der Assoziation mit künstlerischem Talent verwechseln, wächst besorgniserregend.

Und das blamabelste in Sachen Internetabgreifen durch fremde Geheimdienste ist das Schweigen der F.D.P. Diese Partei hat offenbar kein Interesse mehr an der Wahrung grundlegender Bürgerrechte. Ich hatte als junger Mensch das große Glück, Karl-Hermann Flach kennenlernen und kurz mit ihm reden zu können. Eine prägende Begegnung. Menschen, die heute dem Vorstand der Partei angehören, deren Generalsekretär er einmal war, besudeln durch ihr (Nicht-) Handeln das Lebenswerk dieses herausragenden Mannes.

This Kartoffelkloß is the pfanniest thing I have ever seen.

Über die eigentliche Gefahr wird noch viel zu wenig gesprochen: Richtig gefährlich ist die Idee, die hinter dieser ganzen Internet-Abschnorchelei steht, nämlich, dass man Böses verhindern kann, indem man alle Menschen beobachtet und versucht, die Bösen zu erkennen, bevor sie Böses tun. Wenn diese Idee erstmal allgemein akzeptabel ist, eröffnet sie ein wahres Füllhorn an Möglichkeiten, die ausnahmslos alle in die ganz große Scheiße führen.

Den schönsten Satz der Woche fand ich in einer Bayreuth-Kritik von Eleonore Büning in der FAZ: „Frau Merkel trägt etwas Hochgeschlossenes in  Mittelblau.“

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