Der Schalk in Effjott

Wenn man etwas über einen längeren Zeitraum hinweg tut, dann fragt man sich früher oder später: „Warum mach ich das eigentlich?“ Ich zum Beispiel schreib seit bald zwei Jahren gelegentlich über das, was ihnen so einfällt durch Unachtsamkeit aus dem Hirnkastl herausfällt, und da fragen früher oder später nicht nur die Freunde, da fragt man […]

Kurz vor Olympia: Effjott im Olymp

Das gelingt nur den größten unter den großen Autoren Schriftstellern Welt-Dichtern: Sätze schreiben, an denen sie sofort erkannt werden. Ein paar Worte nur, scheinbar achtlos dahin geworfen, und schon ruft der Leser unwillkürlich „Das ist doch Hemingway! Thomas Mann! Dylan Thomas!“ Seit heute, lieber Effjott, gehören Sie endgültig zu diesen Unsterblichen, mit 12 Wörtern Kleinodien, […]

Die tibetische Fliege

Da stehen wir beide vorm Tibeter und staunen, lieber Effjott, denn so friedliebend wie Sie ihn heute beschreiben Kein Tibeter schlägt nach einer Fliege, die ihn belästigt, die Fliege könnte seine verstorbene Großmutter sein. nötigt er uns beiden ein Höchstmaß an Bewunderung ab. Aber eine Frage haben Sie in diesem Satz doch aufgeworfen, die mich […]

Sorge um Effjott

Mensch, Effjott, seit ich Ihren Brief an Frau Ypsilanti gelesen hab, mach ich mir ernsthaft Sorgen um Sie. Natürlich nicht wegen Sätzen wie Frau Ypsilanti, Sie müssen sich an Ihre Wahlversprechen halten, weil sonst das Bescheißen überhandnimmt. Der Diebstahl am Arbeitsplatz, die Steuerhinterziehung. Abrupte Gedankensprünge, Zusammenhänge herstellen, wo keine sind und die Schuld bei denen […]