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	<title>Kochen &#8211; Chris Kurbjuhns Netzecke</title>
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		<title>Mutters Essen: Scharfe Nudeln</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Kurbjuhn]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Jan 2025 10:00:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kochen]]></category>
		<category><![CDATA[Curry]]></category>
		<category><![CDATA[Mutters Essen]]></category>
		<category><![CDATA[Nudeln]]></category>
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					<description><![CDATA[Dieses &#8211; für die damalige Zeit unglaublich exotische &#8211; Gericht, kam in den 60ern alle paar Wochen auf den Tisch, und zwar grundsätzlich an zwei Tagen hintereinander. Weil&#8217;s, wie der Reisauflauf, in der Pfanne aufgebraten noch mal so gut schmeckte. &#8230; <a href="https://www.chris-kurbjuhn.de/mutters-essen-scharfe-nudeln/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Dieses &#8211; für die damalige Zeit unglaublich exotische &#8211; Gericht, kam in den 60ern alle paar Wochen auf den Tisch, und zwar grundsätzlich an zwei Tagen hintereinander. Weil&#8217;s, wie der Reisauflauf, in der Pfanne aufgebraten noch mal so gut schmeckte. Während der Reisauflauf mein Lieblingsessen war, waren die &#8222;Scharfen Nudeln&#8220;, wie sie bei uns genannt worden, die Leibspeise meiner lieben Schwester Claudia. Das Rezept stand irgendwann in den 50er Jahren mal in der legendären Kasseler Post.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-11406" src="https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/WhatsApp-Image-2025-01-13-at-19.16.41.jpeg" alt="" width="800" height="621" srcset="https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/WhatsApp-Image-2025-01-13-at-19.16.41.jpeg 800w, https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/WhatsApp-Image-2025-01-13-at-19.16.41-300x233.jpeg 300w, https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/WhatsApp-Image-2025-01-13-at-19.16.41-768x596.jpeg 768w, https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/WhatsApp-Image-2025-01-13-at-19.16.41-386x300.jpeg 386w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></p>
<p>Wie alle Rezepte aus der damaligen Zeit ist es simpel. Ich hab&#8217;s mal aus dem Gedächtnis nachgebaut: Für 4 bis 6 Portionen braucht&#8217;s:</p>
<p>1 kleinen Kopf Wirsing, entstrunkt und ohne die dicken Blattrrippen in Streifen geschnitten<br />
500 g Lammfleisch, gewürfelt (Ich hab Keule genommen)<span id='easy-footnote-1-11405' class='easy-footnote-margin-adjust'></span><span class='easy-footnote'><a href='https://www.chris-kurbjuhn.de/mutters-essen-scharfe-nudeln/#easy-footnote-bottom-1-11405' title='Beim nächsten Mal nehm ich Nacken und verlängere die Schmorzeit'><sup>1</sup></a></span><br />
250 g Champignons, gescheibelt<br />
150 g Walnüsse, gehackt<br />
500g Bandnudeln<br />
10 Zehen Knoblauch, gehackt<br />
1 Zwiebel<br />
Curry, Brühe, Butter, Salz, Pfeffer</p>
<p>Das Lammfleisch in etwas Butter kurz anbraten, alle anderen Zutaten dazugeben und anschwitzen, mit soviel Brühe ablöschen, dass alles knapp bedeckt ist. Zwanzig bis dreißig Minuten schmoren lassen, bis das Fleisch gar und die Flüssigkeit verkocht ist<span id='easy-footnote-2-11405' class='easy-footnote-margin-adjust'></span><span class='easy-footnote'><a href='https://www.chris-kurbjuhn.de/mutters-essen-scharfe-nudeln/#easy-footnote-bottom-2-11405' title='Flüssigkeitsstand regelmäßig kontrollieren, die Nüsse absorbieren einiges. Brühe nachgießen, falls das Fleisch noch nicht weich ist.'><sup>2</sup></a></span>. Die Bandnudeln separat kochen und mit der Chose vermischen.</p>
<p>Tja, sonderlich scharf kommt das einem heutzutage nicht mehr so, aber damals genügte ja schon ein Teelöffelchen Curry, um einen deutschen Gaumen in den Grenzbereich zu bringen<span id='easy-footnote-3-11405' class='easy-footnote-margin-adjust'></span><span class='easy-footnote'><a href='https://www.chris-kurbjuhn.de/mutters-essen-scharfe-nudeln/#easy-footnote-bottom-3-11405' title='Kann sein, dass beim Originalrezept noch Peperoni aus dem Glas mit im Spiel waren. Die sind heutzutage nicht mehr mein Fall'><sup>3</sup></a></span>. Ich werde beim nächsten Versuch auf alle Fälle noch ein paar Chilis in Spiel bringen. Die Nüsse und die große Knoblauchmenge machen den Charme des Gerichts aus. Ansonsten ist, wie immer bei Curry, die Weinfrage nicht ganz einfach zu lösen. Ich hab einen Chardonnay von <a href="https://www.schallervomsee.at/" target="_blank" rel="noopener">Schaller</a> dazu getrunken und mir auf die Schulter geklopft: Gut ausgesucht, Chris!</p>
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		<title>Dessert ohne Namen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Kurbjuhn]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Dec 2024 08:50:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kochen]]></category>
		<category><![CDATA[Dessert]]></category>
		<category><![CDATA[Lemon Curd]]></category>
		<category><![CDATA[Tiramisu]]></category>
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					<description><![CDATA[Dieses Dessert hat keinen Namen, weil ich es dahin improvisiert hab und wirklich nicht weiß, wie ich es nennen soll. Ich hatte ein Glas Lemon Curd eines französischen Herstellers gekauft, das für meinen Geschmack und den angestrebten Verwendungszweck deutlich zu &#8230; <a href="https://www.chris-kurbjuhn.de/dessert-ohne-namen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-11290" src="https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/IMG_20241214_193019-300x254.jpg" alt="" width="300" height="254" srcset="https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/IMG_20241214_193019-300x254.jpg 300w, https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/IMG_20241214_193019-768x649.jpg 768w, https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/IMG_20241214_193019-355x300.jpg 355w, https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/IMG_20241214_193019.jpg 800w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Dieses Dessert hat keinen Namen, weil ich es dahin improvisiert hab und wirklich nicht weiß, wie ich es nennen soll. Ich hatte ein Glas Lemon Curd eines französischen Herstellers gekauft, das für meinen Geschmack und den angestrebten Verwendungszweck<span id='easy-footnote-4-11289' class='easy-footnote-margin-adjust'></span><span class='easy-footnote'><a href='https://www.chris-kurbjuhn.de/dessert-ohne-namen/#easy-footnote-bottom-4-11289' title='zusammen mit Meerrettich auf die Käsestulle schmieren, delikat!'><sup>4</sup></a></span> deutlich zu süß war. Beim Googlen entdeckte ich die Möglichkeit, dem Lemon Curd durch Verpampen mit Mascarpone die süße Spitze zu nehmen, das brachte mich auf diese zitrische Tiramisu-Variante.</p>
<p>Es braucht:<br />
500g Mascarpone<br />
3 bis 4 Esslöffel Lemon Curd<br />
Orangensaft<br />
Cointreau</p>
<p>Den Mascarpone mit Lemon Curd und Orangensaft cremig rühren. Löffelbiskuits mit Orangensaft und/oder Cointreau beträufeln. In eine Dessertschale eine Schicht Löffelbiskuits platzieren, die Hälfte der Mascarponecreme draufgeben, die Prozedur wiederholen, das Dessert im Kühlschrank durchziehen lassen.</p>
<p><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-11280" src="https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/IMG_20241214_193639.jpg" alt="" width="800" height="706" srcset="https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/IMG_20241214_193639.jpg 800w, https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/IMG_20241214_193639-300x265.jpg 300w, https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/IMG_20241214_193639-768x678.jpg 768w, https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/IMG_20241214_193639-340x300.jpg 340w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" />Das ist buchstäblich in Minutenschnelle gemacht, Zitrone und Orange sorgen für eine Ahnung delikater Säure und die penetrante Süße des Lemon Curds war verschwunden. Wurde nach der ersten Kostprobe ins Repertoire aufgenommen.</p>
<p>Bleibt das Namensproblem. &#8222;Zitronen-Tiramisu&#8220; klingt irgendwie blöd, &#8222;Zitronen-Orangen-Tiramisu&#8220; steigert die Blödheit noch durch Umstandskrämerei. Hat irgendwer einen rettenden Einfall? Sonst bleibt&#8217;s namenlos.</p>
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		<title>Mutters Essen: Knödel mit Geschichte</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Kurbjuhn]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Dec 2024 18:26:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Chris erzählt von früher]]></category>
		<category><![CDATA[Kochen]]></category>
		<category><![CDATA[Familienessen]]></category>
		<category><![CDATA[Knödel]]></category>
		<category><![CDATA[Ostpreußen]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Leibgericht meines aus Ostpreußen stammenden Vaters wurde in unserer Familie nur „Knödel“ genannt. Es handelte sich um mit gekochtem Rindfleisch angereicherte, flache Kartoffelknödel aus rohen und gekochten Kartoffeln, „halb und halb“, wie man sagt. Merkwürdigerweise steht dieses Gericht in &#8230; <a href="https://www.chris-kurbjuhn.de/mutters-essen-knoedel/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-11248" src="https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/Knoedel-300x208.jpg" alt="" width="300" height="208" srcset="https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/Knoedel-300x208.jpg 300w, https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/Knoedel-768x532.jpg 768w, https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/Knoedel-433x300.jpg 433w, https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/Knoedel.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Das Leibgericht meines aus Ostpreußen stammenden Vaters wurde in unserer Familie nur „Knödel“ genannt. Es handelte sich um mit gekochtem Rindfleisch angereicherte, flache Kartoffelknödel aus rohen und gekochten Kartoffeln, „halb und halb“, wie man sagt. Merkwürdigerweise steht dieses Gericht in keinem der mir bekannten ostpreußischen Kochbücher, und auch in der Ostpreußen-Ecke des Internet konnte ich es nicht auftreiben. Dort finden sich nur „Königsberger Keilchen“ bzw. „Knödel aus Goldap“, beides mit „Halb und Halb“-Knödeln, jedoch mit gebratenem Schweinefleisch, das separat dazu gereicht wird. Im Raum Salzburg findet sich jedoch ein Gericht namens &#8222;Restl-Knödel&#8220;, das &#8222;unseren&#8220; Knödeln ähnelt, jedoch auf Semmelknödel-Basis zubereitet wird. Im 18. Jahrhundert kam eine größere Zahl <a href="https://www.zobodat.at/pdf/MGSL_116_0175-0254.pdf" target="_blank" rel="noopener">Einwanderer aus Salzburg</a> nach Ostpreußen, die haben das Rezept wohl mitgebracht und Kurbjuhns haben&#8217;s dann abgewandelt.</p>
<p>Es braucht<br />
1 Packung Kloßteig „halb und halb“ aus dem Kühlregal<span id='easy-footnote-5-11233' class='easy-footnote-margin-adjust'></span><span class='easy-footnote'><a href='https://www.chris-kurbjuhn.de/mutters-essen-knoedel/#easy-footnote-bottom-5-11233' title='Man kann den Kloßteig selber machen, also 500g Kartoffeln kochen und durch die Presse drücken, 500 bis 800g rohe Kartoffeln reiben, ausdrücken und mit etwas Mehl oder Kartoffelstärke und zwei Eiern zu einem Teig verkneten, aber das Ausdrücken der Kartoffeln – die müssen wirklich trocken werden – ist eine Arbeit, die man nur ungern erledigt. Die Teige aus dem Kühlregal sind ziemlich gut, das Pulver einer bekannten Firma ist eher suboptimal.'><sup>5</sup></a></span><br />
Rindfleisch (Beinscheibe z. B.)<br />
Suppengrün<br />
Zwiebeln<br />
Knoblauch</p>
<p>Aus Rindfleisch und Suppengrün eine kräftige, klare Brühe kochen. Das Rindfleisch abkühlen lassen, kleinschneiden und ca. 300g davon mit dem Kloßteig, dem auch noch weichgedünstete Zwiebeln und etwas Knoblauch hinzugefügt werden, verkneten. Flache Knödel in Handteller-Größe formen und in der gerade nicht mehr kochenden Brühe gar ziehen lassen. In einer Terrine zu Tisch bringen.</p>
<p>Klingt simpel? Ist simpel, wenn man den fertigen Kloßteig nimmt. Durch das Rindfleisch bekommen die simplen Kartoffelknödel zusätzlich Geschmack und eine sympathische  Deftigkeit. Ich aß das durchaus gern, am liebsten hab ich zu Hause zugelangt, wenn am nächsten Tag die übriggebliebenen Knödel halbiert und in der Pfanne braun gebraten wurden. Es blieben jedoch selten welche übrig, denn diese Knödel waren das Lieblingsessen meines Vaters und meines lieben Bruders Matthias. Dazu gibt’s eine Geschichte.</p>
<p>Mein Vater war mit einem formidablen Appetit gesegnet. Ein Rührei aus sechzehn Eiern zu verdrücken, war für ihn kein Problem, im Gegenteil, hinterher schmierte er sich noch ein oder zwei Scheiben Toast mit Marmelade. Zu absoluter Topform lief er auf, wenn’s Knödel gab, sein Leibgericht, da steckte er regelmäßig eine außerirdische Portion weg. „Das ist doch alles nicht mehr wahr …“ habe ich meine Mutter einmal murmeln hören, als sie eine Terrine mit frischen Knödeln und Brühe aus der Küche an den Esstisch brachte.</p>
<p>Immerhin, mein lieber Bruder Matthias konnte bei diesem Gericht, das in seiner kulinarischen Hitliste ebenfalls die Nummer eins war, durchaus mit meinem Vater mithalten. Natürlich stellte sich irgendwann die Frage, ob Matthias tatsächlich mehr Knödel verdrücken konnte als unser Vater, und natürlich gab es nur eine Möglichkeit, das herauszufinden. Es wurde ein Wettessen anberaumt.</p>
<p>Die Druckerei meines Vaters war gegenüber, er kam zu jedem Mittagessen nach Hause. Am Wettkampftag traf er, wie immer, um kurz nach eins ein. Die Kontrahenten saßen über Eck nebeneinander, vor ihnen nur die Suppenterrine mit den Knödeln, die regelmäßig aufgefüllt wurde, und die obligatorische Maggi-Flasche. Bis zum zwölften Knödel verlief alles in den üblichen Bahnen, Matthias und mein Vater aßen mit gutem Appetit und unterhielten sich dabei. Ab Knödel Nr. 13 wurde Matthias merkwürdig schweigsam, beim 14. begann er zu schwitzen, ab dem 15. musste er ernsthaft kämpfen und der 16. Knödel war sein letzter, dann gab er auf.</p>
<p>Mein Vater ließ es nicht beim 17. Knödel bewenden. Er sah die einmalige Chance, sich zum „Undisputed Lifetime-Champion in the Knödel-Wett-Eating“ oder so aufzuschwingen<span id='easy-footnote-6-11233' class='easy-footnote-margin-adjust'></span><span class='easy-footnote'><a href='https://www.chris-kurbjuhn.de/mutters-essen-knoedel/#easy-footnote-bottom-6-11233' title='und beim Knödelessen mal so richtig reinzuhauen.'><sup>6</sup></a></span>. Er verzehrte locker-beschwingt sagenhafte 22 Knödel, bevor ihn das Ende seiner Mittagspause zwang, den Löffel widerstrebend aus der Hand zu legen und zur Arbeit zu gehen.</p>
<p>Derartige Ereignisse haben immer ein Nachspiel, und dieses machte keine Ausnahme. Das Nachspiel ereignete sich am Abend desselben Tages, am Abendbrotstisch, an dem mein Vater dem Ganzen die Krone aufsetzte. Matthias hatte sich, appetitlos mit Bauchschmerzen ringend, auf sein Zimmer zurückgezogen. Ähnliches hatten wir nach seiner kapitalen Leistung von meinem Vater erwartet, der jedoch zur allgemeinen Überraschung am Esstisch auftauchte, und mit bestem Appetit in aufgeräumter Stimmung seine üblichen drei, vier Scheiben Brot mit allerlei Aufschnitt aß. Dazu trank er zwei, drei Tässchen starken Ceylon-Tee und verzog sich dann ins Wohnzimmer, wo Bier und Mosel-Riesling warteten. Und ein paar Salzletten. Falls man noch Appetit bekam.</p>
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		<title>Lauch mit Porree</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Kurbjuhn]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Nov 2024 09:16:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kochen]]></category>
		<category><![CDATA[Lauch]]></category>
		<category><![CDATA[Porree]]></category>
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					<description><![CDATA[Vom Lauch bzw. Porree habe ich &#8211; als treuer Siebeck-Jünger &#8211; immer nur das Weiße bis Hellgrüne verwendet. Alles, was grün bis dunkelgrün war, wurde erst ein wenig mit Verachtung gestraft und wanderte dann in die Tonne. Was ein ziemlicher &#8230; <a href="https://www.chris-kurbjuhn.de/lauch-mit-porree/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-11214" src="https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/Por2-300x234.jpg" alt="" width="300" height="234" srcset="https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/Por2-300x234.jpg 300w, https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/Por2-385x300.jpg 385w, https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/Por2.jpg 532w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Vom Lauch bzw. Porree habe ich &#8211; als treuer Siebeck-Jünger &#8211; immer nur das Weiße bis Hellgrüne verwendet. Alles, was grün bis dunkelgrün war, wurde erst ein wenig mit Verachtung gestraft und wanderte dann in die Tonne. Was ein ziemlicher Fehler war, wie ich vor zwei Jahren erfahren hab, als das segensreiche Internetz mich über eine Zubereitung informierte, bei der die grünen Teile des delikaten Gemüses tatsächlich die spielentscheidende Rolle spielten. Seitdem mach ich Poree zwar nicht ausschließlich aber doch immer öfter so. Weil&#8217;s so schön intensiv nach Lauch schmeckt.</p>
<p>Als erstes wird, wie immer, ein KüBi<span id='easy-footnote-7-11213' class='easy-footnote-margin-adjust'></span><span class='easy-footnote'><a href='https://www.chris-kurbjuhn.de/lauch-mit-porree/#easy-footnote-bottom-7-11213' title='Küchen-Bier'><sup>7</sup></a></span> geknackt und während der ersten Schlucke lassen wir die Zutaten Ravioli passieren, um sicherzugehen, dass auch alles parat liegt. Wir brauchen pro Person (als Beilage):</p>
<p>1 Stange Lauch</p>
<p>Haben wir da, Sahne, Butter, Brühe, Pfeffer, Salz befinden sich im Vorrat. Als erstes trennen wir die den weißen bis hellgrünen Teil jeder Porree-Stande ab und legen ihn erstmal beiseite. Die grünen Blätter befreien wir von angegammelten Stelen, schneiden sie in Streifen, die wir gründlich waschen. Dann lassen wir Butter zergehen, geben die tropfnassen Lauchstreifen dazu und dünsten sie schön weich, das dauert  so 10 bis 15 Minuten. Gegebenenfalls schütten wir ein wenig Brühe dazu, falls die Chose anzubrenen droht. Anschließend kommt der Schraddelstab zum Einsatz, mitdem wir das Ganze zu einer schönen, grünen Pampe zerschraddeln. Wenn wir unser Porreegemüse mit Sahne essen, können wir sie beim Zerschraddeln dazugeben.</p>
<p>Mit den weißen bis hellgrünen Teilen verfahren wir wie üblich. Die werden geputzt, in feine Ringe geschnitten, gewaschen und kommen tropfnass in schäumende Butter, Dann wird gesalzen, gepfeffert und umgerührt, nach zwei, drei Minuten sollte alles weich sein, dann kippen wir die grüne Pampe dazu und sind auch schon fertig. Dieses wirklich intensiv nach Lauch schmeckende Gemüse ist eine prima Beilage zu Fleisch und Fisch, man kann es aber auch z. B. ganz gut zu Nudeln essen. Dann würd ich allerdings ein paar Speckwürfelchen drüberstreuen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-11215" src="https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/Por1.jpg" alt="" width="800" height="648" srcset="https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/Por1.jpg 800w, https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/Por1-300x243.jpg 300w, https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/Por1-768x622.jpg 768w, https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/Por1-370x300.jpg 370w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" />Bei mir gab&#8217;s exzellentes Kassler aus den Edeka No, 1 im Forum Steglitz dazu. Und reichlich Riesling. Mahlzeit!</p>
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		<title>Bällchen von Tala</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Kurbjuhn]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Nov 2024 10:32:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kochen]]></category>
		<category><![CDATA[griechisch]]></category>
		<category><![CDATA[zypriotisch]]></category>
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					<description><![CDATA[Tala, eine kleine Gemeinde auf Zypern, ist der Heimatort von Fitos, dem genialen Wirt von unserem genialen Gegenüber-Griechen &#8222;Kipos&#8222;. Da stehen Tala-Bällchen als Vorspeise auf der Karte, kleine, besonders knusprige Bouletten, die mit Tsatsiki und Skordalia serviert werden, eins meiner &#8230; <a href="https://www.chris-kurbjuhn.de/baellchen-von-tala/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Tala_(Zypern)" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-11141" src="https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/Tala-300x257.jpg" alt="" width="300" height="257" />Tala</a>, eine kleine Gemeinde auf Zypern, ist der Heimatort von Fitos, dem genialen Wirt von unserem genialen Gegenüber-Griechen &#8222;<a href="https://www.kiposrestaurant-berlin.com/">Kipos</a>&#8222;. Da stehen Tala-Bällchen als Vorspeise auf der Karte, kleine, besonders knusprige Bouletten, die mit Tsatsiki und Skordalia serviert werden, eins meiner Lieblingsgerichte, das bestell ich öfters. Und da Fitos&#8216; Tochter Christina <a href="https://www.instagram.com/p/C33FgorNBdZ/" target="_blank" rel="noopener">auf Instagram das Rezept</a> verraten hat, hab ich sie mal zuhause nachgeklöppelt. Voller Erfolg!</p>
<p>Es braucht (für ca. acht Bällchen): 200g Hackfleisch, 2 mittlere Kartoffeln, die gleiche Menge Zucchini, 1 rote Zwiebel, 1 Ei, Mehl, Salz, Pfeffer.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-11171" src="https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/Tala2.jpg" alt="" width="800" height="719" srcset="https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/Tala2.jpg 800w, https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/Tala2-300x270.jpg 300w, https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/Tala2-768x690.jpg 768w, https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/Tala2-334x300.jpg 334w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" />KüBi<span id='easy-footnote-1-11170' class='easy-footnote-margin-adjust'></span><span class='easy-footnote'><a href='https://www.chris-kurbjuhn.de/baellchen-von-tala/#easy-footnote-bottom-1-11170' title='Küchen-Bier'><sup>1</sup></a></span> geknackt und sachte angetrunken? Dann kann&#8217;s losgehen. Die Zwiebel würfeln und in etwas Olivenöl weich dünsten. Kartoffeln schälen und reiben, Zuccchini reiben, beides ausdrücken und mit dem Hackfleisch, der Zwiebel, dem Ei, Salz, Pfeffer und ca. zwei Esslöffel Mehl verkneten. Flache Fladen<span id='easy-footnote-8-11170' class='easy-footnote-margin-adjust'></span><span class='easy-footnote'><a href='https://www.chris-kurbjuhn.de/baellchen-von-tala/#easy-footnote-bottom-8-11170' title='Die Bezeichnung &amp;#8222;Bällchen&amp;#8220; ist etwas irreführend, es müssen ziemlich flache Bouletten sein, weil sonst die Kartoffelstücke nicht richtig weich werden.'><sup>8</sup></a></span> formen und in Olivenöl ca. zehn Minuten lang knusprig braten. Für Skordalia war ich zu faul, deshalb gab&#8217;s bei mir nur Tsatsiki und ein bisschen Zucchini-Gemüse dazu. Und einen schönen, kalten Rosé<span id='easy-footnote-9-11170' class='easy-footnote-margin-adjust'></span><span class='easy-footnote'><a href='https://www.chris-kurbjuhn.de/baellchen-von-tala/#easy-footnote-bottom-9-11170' title='Im Kipos unbedingt den Rosé-Retsina von Malamatina bestellen, der ist super.'><sup>9</sup></a></span>. Mahlzeit!</p>
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		<title>Filet Wellington &#8222;für Arme&#8220;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Kurbjuhn]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Jun 2024 10:08:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Chris erzählt von früher]]></category>
		<category><![CDATA[Kochen]]></category>
		<category><![CDATA[Um die siebzich...]]></category>
		<category><![CDATA[Filet Wellington Dinosaurier]]></category>
		<category><![CDATA[Kocherinnerungen]]></category>
		<category><![CDATA[Rinderfilet]]></category>
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					<description><![CDATA[Wer sich für gute Küche interessiert, gerät früher oder später an das berühmte &#8222;Filet Wellington&#8222;, einen Klassiker der feinen Küche, der seit Jahrzehnten auf den Speisekarten der gehobenen Gastronomie zu finden ist. Was einigermaßen erstaunlich ist, denn von der Rezeptur &#8230; <a href="https://www.chris-kurbjuhn.de/filet-wellington-fuer-arme/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_10660" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-10660" class="size-medium wp-image-10660" src="https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/1024px-Beef_Wellington_5317710650-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" srcset="https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/1024px-Beef_Wellington_5317710650-300x199.jpg 300w, https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/1024px-Beef_Wellington_5317710650-768x510.jpg 768w, https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/1024px-Beef_Wellington_5317710650-452x300.jpg 452w, https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/1024px-Beef_Wellington_5317710650.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-10660" class="wp-caption-text">Foto: cyclonebill from Copenhagen, Denmark, <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0" target="_blank" rel="noopener">CC BY-SA 2.0</a>, via Wikimedia Commons</p></div>
<p>Wer sich für gute Küche interessiert, gerät früher oder später an das berühmte &#8222;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Filet_Wellington" target="_blank" rel="noopener">Filet Wellington</a>&#8222;, einen Klassiker der feinen Küche, der seit Jahrzehnten auf den Speisekarten der gehobenen Gastronomie zu finden ist. Was einigermaßen erstaunlich ist, denn von der Rezeptur her ist das Wellington kein Musterbeispiel für kulinarische Logik. Hauptbestandteil ist Rinderfilet, ein mangels Marmorierung nicht gerade mit Eigengeschmack gesegnetes Stück Fleisch, dass dann prompt noch mit &#8222;allem, was gut und teuer ist&#8220; (Blätterteig, Duxelles, in früheren, unerschrockenen Zeiten auch noch Gänseleberpastete) beballert wird, sodass ein Gericht entsteht, das an die Spielweise klassischer Mittelstürmer im Fußball erinnert: es will eher durch Wucht als durch Finesse überzeugen.</p>
<p>Am Anfang meiner kulinarischen Karriere (Ende der 70er) hatte ich auch einmal ein &#8222;Wellington&#8220; auf dem Teller. Ich war neugierig auf dieses Gericht gewesen (Siebeck hatte es, glaube ich, mal beschrieben) und da damals ein Restaurantbesuch mit Wellington-Order und Gedöns drumrum (Vorspeise, Dessert, ordentlich Wein) außerhalb meiner finanziellen Möglichkeiten lag, hab ich es selbst zubereitet. Da ich in Sachen Duxelles, Filet und Blätterteig ein Novize war, schob ich eine Art Generalprobe vor und spielte das Gericht mit preiswerteren Produkten schon einmal durch, also eine Art Filet Wellington für Arme bzw. &#8222;pour les pauvres&#8220;, wie der frankophile Hobbykoch es nannte. Ich briet ein Schweinefilet scharf an und ließ es abkühlen, machte eine Duxelles, indem ich Champignons durch den Fleischwolf drehte<span id='easy-footnote-10-10630' class='easy-footnote-margin-adjust'></span><span class='easy-footnote'><a href='https://www.chris-kurbjuhn.de/filet-wellington-fuer-arme/#easy-footnote-bottom-10-10630' title='Champignons fein genug für eine Duxelles hacken ist was für Masochisten'><sup>10</sup></a></span>, in einem Küchenhandtuch ausdrückte und mit Schalotten in reichlich Butter briet und als Gänseleber-Ersatz pimpte ich hundsordinäre Kalbsleberwurst mit Weißwein, Creme Fraiche und frischen Kräutern. Diese beiden Pampen strich ich dann auf das Schweinefilet und wickelte die ganze Chose in Blätterteig, den ich mit Eigelb bestrich. Das Gesamtpaket schob ich bei 200 Grad in den Offen, bis der Blätterteig golden aufgegangen war, das hat so ungefähr 25 bis 30 Minuten gedauert, wenn ich mich recht entsinne.</p>
<p>Die Generalprobe klappte hervorragend, und das &#8222;richtige&#8220; Wellington, das ich ein paar Tage später zubereitet habe, war dann küchentechnisch auch kein Problem mehr. Trotzdem war ich mit dem Ergebnis nach zwei, drei Bissen nicht wirklich zufrieden. Das war zu klobig, zu klotzig, um wirklich delikat zu sein. Ähnlich ging es vor ein paar Tagen der <a href="https://www.vorspeisenplatte.de/speisen/2024/05/journal-freitag-24-mai-2024-nachgefeierter-rosentag.htm" target="_blank" rel="noopener">geschätzten Frau Kaltmamsell</a>, die bei einem Restaurantbesuch mit einem Wellington als Hauptgang ebenfalls nicht ganz glücklich war. Für mich war das Filet Wellington ein kulinarischer Ort, den man einmal aufsucht, um ihn kennenzulernen und anschließend anderswohin fährt, weil&#8217;s einem dort besser gefällt. Nicht, dass es mir nicht geschmeckt hätte, im Gegenteil, es war bei mir wohl auch ein Fall von übergroßer Erwartungshaltung.</p>
<p>Hinzu kam, dass mir idiotischerweise das Generalproben-Gericht, dass &#8222;Wellington für Arme&#8220; besser gefallen hatte als das Original. Das Schweinefilet mit der Duxelles und der aufgebohrten Leberwurst hatte eine sympathische, direkte Deftigkeit mit  Spurenelemente von Delikatesse, das hatte Spaß gemacht. Ich hab dann die &#8222;arme&#8220; Version für ein paar Jahre ins Repertoire aufgenommen und gelegentlich für Gäste gekocht. Vielleicht mach ich&#8217;s dieser Tage mal wieder. Dann schieb ich ein Foto nach.</p>
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		<title>Mutters Essen: Reisauflauf</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Kurbjuhn]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Mar 2024 09:08:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Chris erzählt von früher]]></category>
		<category><![CDATA[Kochen]]></category>
		<category><![CDATA[Auflauf]]></category>
		<category><![CDATA[Kindheit]]></category>
		<category><![CDATA[Lieblingsessen]]></category>
		<category><![CDATA[Reis]]></category>
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					<description><![CDATA[Dieser Auflauf war das Lieblingsessen meiner Kindheit und Jugend. Den wünschte ich mir immer als Geburtstagsessen, und auch zwischen den Geburtstagen kam er öfters auf den Tisch. Gleichzeitig ist er typisch für die Küche meiner Mutter: relativ wenige Zutaten, aber &#8230; <a href="https://www.chris-kurbjuhn.de/mutters-essen-reisauflauf/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-10419" src="https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/RA1-300x173.jpg" alt="" width="300" height="173" srcset="https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/RA1-300x173.jpg 300w, https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/RA1-768x443.jpg 768w, https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/RA1-500x288.jpg 500w, https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/RA1.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Dieser Auflauf war das Lieblingsessen meiner Kindheit und Jugend. Den wünschte ich mir immer als Geburtstagsessen, und auch zwischen den Geburtstagen kam er öfters auf den Tisch. Gleichzeitig ist er typisch für die Küche meiner Mutter: relativ wenige Zutaten, aber immer ein, zwei Gewürze dabei, die für einen interessanten Geschmack sorgen. Und: Raffinesse nebst Sorgfalt bei der Zubereitung. Wer hier aus Bequemlichkeit schummelt und zum Beispiel das Anbraten des Reises (spielentscheidend!) weglässt, raubt dem Gericht seinen Charakter. Aber der Reihe nach, zuerst die Zutaten (für eine Auflaufform, vier bis sechs Personen, drei wenn ich mitesse):</p>
<p>350 g Reis<br />
1 Pfund Gehacktes halb und halb<br />
zwei Zwiebeln<br />
1 Tube Tomatenmark<span id='easy-footnote-11-10415' class='easy-footnote-margin-adjust'></span><span class='easy-footnote'><a href='https://www.chris-kurbjuhn.de/mutters-essen-reisauflauf/#easy-footnote-bottom-11-10415' title='Die handelsüblichen Tomatenmarktuben waren in den 60er Jahren deutlich kleiner als heute. Da waren höchstens 90 bis 120 g drin, wenn ich richtig schätze.'><sup>11</sup></a></span><br />
Brühe <span id='easy-footnote-12-10415' class='easy-footnote-margin-adjust'></span><span class='easy-footnote'><a href='https://www.chris-kurbjuhn.de/mutters-essen-reisauflauf/#easy-footnote-bottom-12-10415' title='Meine Mutter hat Brühwürfel verwendet. Man kann natürlich selbstgemachte Bouillon verwenden, aber das wäre in diesem Fall wohl Overkill.'><sup>12</sup></a></span><br />
Käse zum Überbacken<span id='easy-footnote-13-10415' class='easy-footnote-margin-adjust'></span><span class='easy-footnote'><a href='https://www.chris-kurbjuhn.de/mutters-essen-reisauflauf/#easy-footnote-bottom-13-10415' title='Original wäre der fiese, fertig geriebene &amp;#8222;Parmesan&amp;#8220; aus dem Supermarkt, mit Semmelbröseln vermengt und mit Butterflöckchen belegt, aber das will man wirklich nicht mehr. Auch für Küchennostalgie gibt&amp;#8217;s Grenzen.'><sup>13</sup></a></span><br />
Curry, Paprikapulver, neutrales Öl, Butter für die Auflaufform</p>
<p>Die Zwiebeln schälen und in kleine Würfel schneiden, in der Pfanne in etwas neutralem Öl glasig schwitzen lasse. Dann das Gehacktes dazugeben und unter Rühren krümelig braten, salzen, pfeffern, beiseite stellen.<br />
In einem Topf 2 bis 3 Esslöffel Öl auf mittlere Hitze bringen, den Reis geduldig (5 bis 10 Minuten) darin anbraten, rühren, damit er nicht anbrennt. Wenn der Reis goldbraun ist, mit etwas mehr als einem halben Liter Wasser plus Brühwürfel ablöschen, zwei, drei Teelöffel Curry dazu, nach dem Aufkochen die Hitze runterdrehen und 20 Minuten quellen lassen. Ja, das ist zu wenig Wasser, aber er kommt ja noch mit zusätzlicher Flüssigkeit für eine halbe Stunde in den Ofen.<br />
Wenn der Reis gequollen ist, das Tomatenmark, Paprikapulver nach Belieben, eine weitere Tasse Brühe und das gebratene Gehacktes unterrühren, salzen und pfeffern. Das alles in eine gebutterte Auflaufform geben, dick mit Käse (Mozzarella kommt ganz gut) bestreuen und bei 180 Grad eine halbe Stunde in den Ofen schieben, und dann ist fertig.</p>
<p>Meine Mutter hat immer &#8222;wegen der Vitamine&#8220; einen grünen Salat dazu gereicht, das ist okay, wenn man sich nicht an der Unlogik stört, etwas Kaltes zu etwas Warmem zu essen. Auf keinen Fall sollte man je die Menge des Auflaufs reduzieren, auch wenn man nur für zwei Personen kochen möchte. Seine wahre Stärke offenbart der Reisauflauf nämlich erst aufgewärnt, wenn er mit ordentlich Butter in der Pfanne knusprig aufgebraten wird. Wahnsinn.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-10412" src="https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/RA2.jpg" alt="" width="800" height="560" srcset="https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/RA2.jpg 800w, https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/RA2-300x210.jpg 300w, https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/RA2-768x538.jpg 768w, https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/RA2-429x300.jpg 429w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" />Leider bin ich, bis ich mit 18 Jahren auszog, daran gescheitert, meine Mutter davon zu überzeugen, den Reisauflauf einen Tag vor meinem Geburtstag auf den Tisch zu bringen, damit ich als eigentliches Geburtstagsessen die aufgebratenen Reste genießen konnte. Auf meine fundierten, wohl abgewogenen Argumente antwortete sie, wie so oft, nur mit hochgezogenen Augenbrauen bzw. einem unverständlichen Gemurmel, das sich in etwa wie &#8222;Geburtstagsessen einen Tag früher, das könnte dir so passen.&#8220; anhörte. Tja.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Kaspressknödel</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Kurbjuhn]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Feb 2024 08:43:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kochen]]></category>
		<category><![CDATA[Kaspressknödel]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
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					<description><![CDATA[Vor ein paar Wochen hab ich im Nassrasurblog ein Kaspressknödel-Rezept gepostet, bei dem der Knödelteig relativ flüssig wird. Letztes Wochenende wollte ich eine größere Menge Knödel herstellen, da bot es sich an, die Knödel nicht einzeln in Pfannen zu braten, &#8230; <a href="https://www.chris-kurbjuhn.de/kaspressknoedel/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Vor ein paar Wochen hab ich im Nassrasurblog ein <a href="https://blog.nassrasur.com/2023-09-14/maenneressen-deftig-einfach-und-genial-kaspressknoedel-inkl-bonustrack-semmelknoedel/">Kaspressknödel-Rezept gepostet</a>, bei dem der Knödelteig relativ flüssig wird. Letztes Wochenende wollte ich eine größere Menge Knödel herstellen, da bot es sich an, die Knödel nicht einzeln in Pfannen zu braten, sondern die ganze Baggage ins Backrohr zu stopfen Hat prima geklappt, der besten, geduldigsten Gemahlin von allen hat diese Variante deutlich besser geschmeckt, weshalb sie, ohne jegliche Diskussion, hier in Friedenau ab sofort Standard ist,</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-10276" src="https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/kapressneu.jpg" alt="" width="800" height="540" srcset="https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/kapressneu.jpg 800w, https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/kapressneu-300x203.jpg 300w, https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/kapressneu-768x518.jpg 768w, https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/kapressneu-444x300.jpg 444w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" />Zutaten:<br />
6 altbackene Schrippen<br />
0,5 l Vollmilch<br />
350 bis 400 g Bergkäse<span id='easy-footnote-14-10334' class='easy-footnote-margin-adjust'></span><span class='easy-footnote'><a href='https://www.chris-kurbjuhn.de/kaspressknoedel/#easy-footnote-bottom-14-10334' title='kann natürlich auch ein anderer, aromatischer Käse sein, der sich zum Schmelzen eignet.'><sup>14</sup></a></span><br />
1 mittelgroße Zwiebel<br />
2 Eier<br />
1 Bund Schnittlauch<br />
Butter</p>
<p>Die Zwiebel in kleine Würfel schneiden, die Schrippen in etwas größere, die Größe der Käsewürfel sollte dazwischen liegen. Die Zwiebelwürfelchen in reichlich Butter glasig dünsten, mit der Milch ablöschen, aufkochen lassen und über die Schrippenwürfel kippen, mit einem Kochlöffel verrühren, mindestens 15 Minuten (bis die Milch abgekühlt ist) stehen lassen, sparsam salzen (der Käse!), pfeffern, bisschen Muskat dazureiben, die zwei Eier, die Käsewürfel und den feingeschnittenen Schnittlauch zugeben und mit den Fingern schön durchkneten. Flache Knödel formen, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und im Ofen bei 180 Grad Ober/Unterhitze ca, 20 Minuten lang backen. Man kann die Knödel nach zehn Minuten wenden. Man kann es aber auch lassen, wenn man so faul ist wie ich.</p>
<p>Alternativ kann man die Knödel natürlich auch in der Pfanne in reichlich Butter braten, dann werden sie deutlich knuspriger. Ob die Knusprigkeit de Bequemlichkeit aufwiegt, mag jeder selbst entscheiden.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-10336" src="https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/kaprebrueh.jpg" alt="" width="800" height="706" srcset="https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/kaprebrueh.jpg 800w, https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/kaprebrueh-300x265.jpg 300w, https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/kaprebrueh-768x678.jpg 768w, https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/kaprebrueh-340x300.jpg 340w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" />Wenn man die Knödel &#8211; wie ich letztes Mal &#8211; in Brühe auf den Tisch bringt, kann man sich die Braterei in der Pfanne sparen. Wenn man sie mit Salat und Saucen, die man auch zu Gegrilltem reichen würde (Kräuter-Joghurt-Sahnesauce mit ordentlich Knoblauch passt sehr gut), ist die Pfanne sicher eine Option. Wein? Unbedingt. Ich hatte einen <a href="https://www.julius-steiner.at/weinbeschreibungen.html#Chardonnay" target="_blank" rel="noopener">Chardonnay von Steiner aus Podersdorf</a>, das hat gepasst.</p>
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		<title>Die Seewinkel-Rituale &#8211; Podersdorfer Mahlzeiten 2022</title>
		<link>https://www.chris-kurbjuhn.de/podersdorfer-mahlzeiten-2022/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Kurbjuhn]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 Jul 2022 07:05:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dies und das]]></category>
		<category><![CDATA[Kochen]]></category>
		<category><![CDATA[Burgenland]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>
		<category><![CDATA[Pannonien]]></category>
		<category><![CDATA[Podersdorf]]></category>
		<category><![CDATA[Trinken]]></category>
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					<description><![CDATA[Ach, wie ging&#8217;s uns wieder gut, dieses Jahr in Podersdorf. Seit über zwanzig Jahren verbringen wir unseren Urlaub hier, seit ebenso langer Zeit sind wir Stammgäste in den hiesigen Restaurants. Da ist es unausbleiblich, dass Rituale entstehen, Nachdem wir unsere &#8230; <a href="https://www.chris-kurbjuhn.de/podersdorfer-mahlzeiten-2022/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ach, wie ging&#8217;s uns wieder gut, dieses Jahr in Podersdorf. Seit über zwanzig Jahren verbringen wir unseren Urlaub hier, seit ebenso langer Zeit sind wir Stammgäste in den hiesigen Restaurants. Da ist es unausbleiblich, dass Rituale entstehen, Nachdem wir unsere Koffer ausgepackt hatten, kam gleich das erste: Wir gingen &#8211; natürlich, in einen Heurigen, um das erste Speckbrot und den ersten Welschriesling zu genießen&#8230;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-9257" src="https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/BSpBLater.jpg" alt="" width="800" height="439" srcset="https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/BSpBLater.jpg 800w, https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/BSpBLater-300x165.jpg 300w, https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/BSpBLater-768x421.jpg 768w, https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/BSpBLater-500x274.jpg 500w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /> <span id="more-9210"></span>&#8230; im <a href="http://www.laterndlkeller.at/" target="_blank" rel="noopener">Laterndlkeller</a> war das, wo man auch einen ausgezeichneten Schafskäse aus der Region auf den Tisch bringt&#8230;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-9280" src="https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/BSchafsk.jpg" alt="" width="800" height="587" srcset="https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/BSchafsk.jpg 800w, https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/BSchafsk-300x220.jpg 300w, https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/BSchafsk-768x564.jpg 768w, https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/BSchafsk-409x300.jpg 409w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" />&#8230; sowie ein herrlich aromatisches, mit Käse überbackenes Blunzenbrot, das ich zwar fotografiert habe, aber nicht herzeigen mag, weil&#8217;s lange nicht so gut aussieht, wie&#8217;s geschmeckt hat. Gute Speckbrote mit fabelhaften Welchriesling gab&#8217;s natürlich auch anderswo&#8230;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-9259" src="https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/BSpeBroJaga.jpg" alt="" width="800" height="561" srcset="https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/BSpeBroJaga.jpg 800w, https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/BSpeBroJaga-300x210.jpg 300w, https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/BSpeBroJaga-768x539.jpg 768w, https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/BSpeBroJaga-428x300.jpg 428w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" />&#8230; im <a href="https://www.facebook.com/Jagakoella/" target="_blank" rel="noopener">Jagakölla</a> zum Beispiel, mit reichlich scharfen Pfefferoni&#8230;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-9258" src="https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/BSpeBroHolz.jpg" alt="" width="800" height="555" srcset="https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/BSpeBroHolz.jpg 800w, https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/BSpeBroHolz-300x208.jpg 300w, https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/BSpeBroHolz-768x533.jpg 768w, https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/BSpeBroHolz-432x300.jpg 432w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" />&#8230; aber den Speckbrot-Oscar holte in diesem Jahr der <a href="http://www.lentsch.org/pages/holzapfel.php" target="_blank" rel="noopener">Holzapfel</a> vom Tschisti mit dieser specktackulären Performance. Unser Lieblings-Heuriger, in dem wir die meiste Zeit verbracht und den meisten Wein getrunken haben, waren &#8211; obwohl sie kein Speckbrot auf der Karte haben &#8211; natürlich wieder die <a href="https://www.weingutzurdankbarkeit.at/" target="_blank" rel="noopener">Podersdorfer Weinstuben</a>&#8230;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-9284" src="https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/BSeewAufschnitt.jpg" alt="" width="800" height="583" srcset="https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/BSeewAufschnitt.jpg 800w, https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/BSeewAufschnitt-300x219.jpg 300w, https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/BSeewAufschnitt-768x560.jpg 768w, https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/BSeewAufschnitt-412x300.jpg 412w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" />&#8230; wo es zu einem wunderbar strukturierten Sauvignon Blanc diese Platte mit Spezialitäten aus dem Seewinkel gab. Mein dortiges Leibgericht, ein Salat mit Ziegenkäse vom Hautzinger in Tadten, Birnen und Nüssen ist leider genauso wenig fotogen wie das oben erwähnte Blunzenbrot, sodass der Leser ihn sich vorstellen muss, genau wie die überaus angenehmen Gespräche mit Herrn Lentsch, auf die wir uns sogar noch mehr freuen als auf das nächste Glas vom Zweigelt. Und obwohl es in den Weinstuben &#8222;nur&#8220; kalte Heurigen-Küche gibt, überraschen sie einen immer wieder mit scheinbar einfachen Gerichten von höchster Delikatesse&#8230;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-9277" src="https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/BNudSalat.jpg" alt="" width="800" height="600" srcset="https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/BNudSalat.jpg 800w, https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/BNudSalat-300x225.jpg 300w, https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/BNudSalat-768x576.jpg 768w, https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/BNudSalat-400x300.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" />&#8230; wie zum Beispiel diesem scheinbar simplen Nudelsalat mit Geselchtem, der aber durch eine Sauce aus 1/3 Mayonnaise, 1/3 Sauerrahm und 1/3 pürierten weißen Bohnen eine herrliche Struktur bekommen hatte. Und noch ein Heuriger gehört zum Podersdorfer Ritual-Repertoire: der <a href="https://hans-haider.at/Weingut/" target="_blank" rel="noopener">Haider</a> an der Straße nach Frauenkirchen, der neben sehr, sehr gutem Wein und den üblichen Heurigen-Verdächtigen auch ein paar warme Gerichte auf der Karte hat. Meistens bestellen wir die gebratene Blunzen mit Erdäpfel-Vogerl-Salat, aber diesmal durchbrach ich kühn das Ritual-Korsett und bestellte&#8230;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-9271" src="https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/BEiGramm.jpg" alt="" width="800" height="439" srcset="https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/BEiGramm.jpg 800w, https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/BEiGramm-300x165.jpg 300w, https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/BEiGramm-768x421.jpg 768w, https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/BEiGramm-500x274.jpg 500w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" />&#8230; ein warmes Ei-Aufstrich.Brot mit knusprigen Grammeln. Ich hab&#8217;s nicht bereut, im Gegenteil!</p>
<p>Kommen wir zum nächsten Ritual.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-9263" src="https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/BCordHerl.jpg" alt="" width="800" height="535" srcset="https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/BCordHerl.jpg 800w, https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/BCordHerl-300x201.jpg 300w, https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/BCordHerl-768x514.jpg 768w, https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/BCordHerl-449x300.jpg 449w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" />&#8230; dem Cordon Bleu (hier das aus dem <a href="https://hotelbetriebe-herlinde.at/" target="_blank" rel="noopener">Seehotel Herlinde</a>). Im Seewinkel wird &#8211; wie im ganzen Burgenland &#8211; ausschließlich Cordon Bleu vom Schwein<span id='easy-footnote-15-9210' class='easy-footnote-margin-adjust'></span><span class='easy-footnote'><a href='https://www.chris-kurbjuhn.de/podersdorfer-mahlzeiten-2022/#easy-footnote-bottom-15-9210' title='Das &amp;#8222;echte&amp;#8220; Cordon Bleu wird mit Kalbfleisch gemacht, das den verwendeten Käse und Schinken besser zur Geltung bringt.'><sup>15</sup></a></span> serviert, und besser kriegt man es nirgends sonst. Weswegen ich&#8217;s nur im Podersdorfer Urlaub bestelle, dann aber mehrfach. Den Originalitäts-Vogel schoss in diesem Jahr der <a href="http://www.gasthof-kummer.at/">Gasthof Kummer</a> ab&#8230;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-9278" src="https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/BPusztaGeh.jpg" alt="" width="800" height="505" srcset="https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/BPusztaGeh.jpg 800w, https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/BPusztaGeh-300x189.jpg 300w, https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/BPusztaGeh-768x485.jpg 768w, https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/BPusztaGeh-475x300.jpg 475w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" />&#8230; der mit der ausgezeichneten Idee, mit Speck und Zwiebel statt Schinken in der Füllung, einige Originalitätspunkte einheimsen konnte, die ich ihm jedoch wegen schwülstigem Speisekarten-Kitsch wieder abziehen musste: Er hatte dieses ansonsten untadelige Gericht als &#8222;Puszta-Geheimnis&#8220; auf die Karte gesetzt. Musste das wirklich sein, lieber Herr Kummer? Schwamm drüber, es war ausgezeichnet, aber der Meister aller Cordon-Bleu-Klassen kam dieses Jahr&#8230;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-9264" src="https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/BCordoJupp.jpg" alt="" width="800" height="595" srcset="https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/BCordoJupp.jpg 800w, https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/BCordoJupp-300x223.jpg 300w, https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/BCordoJupp-768x571.jpg 768w, https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/BCordoJupp-403x300.jpg 403w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" />&#8230; wieder aus <a href="https://www.xn--jupps-bierstberl-uzb.at/" target="_blank" rel="noopener">Jupps Bierstüberl</a>. Majestätisch in Geschmack und Portion, der Beilagensalat hat nicht mehr aufs Foto gepasst. Beim Jupp waren wir natürlich nicht nur einmal, ein weiteres kulinarisches Ritual musste absolviert werden&#8230;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-9276" src="https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/BMangaSch.jpg" alt="" width="800" height="544" srcset="https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/BMangaSch.jpg 800w, https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/BMangaSch-300x204.jpg 300w, https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/BMangaSch-768x522.jpg 768w, https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/BMangaSch-441x300.jpg 441w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" />&#8230; die Mangalitza-Schinken-Platte. Ansonsten hatte der Jupp dieses Jahr zusätzlich zu seinen Klassikern noch ein paar sehr erfreuliche burgenländische Deftigkeiten auf der Karte&#8230;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-9281" src="https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/BSchinken.jpg" alt="" width="800" height="560" srcset="https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/BSchinken.jpg 800w, https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/BSchinken-300x210.jpg 300w, https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/BSchinken-768x538.jpg 768w, https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/BSchinken-429x300.jpg 429w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" />&#8230; wie zum Beispiel diesen Mangalitza-Kochschinken auf Rahm-Fisolen und eine&#8230;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-9275" src="https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/BKaspress.jpg" alt="" width="800" height="600" srcset="https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/BKaspress.jpg 800w, https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/BKaspress-300x225.jpg 300w, https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/BKaspress-768x576.jpg 768w, https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/BKaspress-400x300.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" />&#8230;Kaspressknödel-Suppe zum Niederknien. Zur Abteilung &#8222;liebgewonnene Rituale&#8220; gehört natürlich auch der <a href="https://seehof-gisch.at/" target="_blank" rel="noopener">Seehof Gisch</a>&#8230;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-9262" src="https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/BZanRis.jpg" alt="" width="800" height="594" srcset="https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/BZanRis.jpg 800w, https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/BZanRis-300x223.jpg 300w, https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/BZanRis-768x570.jpg 768w, https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/BZanRis-404x300.jpg 404w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" />&#8230; mit seinem gebratenen Zander auf Zitronengras-Risotto. Ein ähnlich delikates, aber doch ganz anderes Gericht mit gebratenem Zander serviert&#8230;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-9261" src="https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/BZanNud.jpg" alt="" width="800" height="588" srcset="https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/BZanNud.jpg 800w, https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/BZanNud-300x221.jpg 300w, https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/BZanNud-768x564.jpg 768w, https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/BZanNud-408x300.jpg 408w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" />&#8230; Herr Homola im <a href="https://sporthotel-podersdorf.at/" target="_blank" rel="noopener">Sporthotel</a>. Der legt das ebenso knusprige wie saftige Zanderfilet auf buttrig gekräuterte Linguine. Ein Gedicht, nicht mehr, nicht weniger. Nächstes Ritual: Auf der wunderbaren Terrasse vom Seewirt Karner sitzen, die einmalige Aussicht auf Strand, Mole und Leuchtturm genießen und was Gutes essen, zum Beispiel&#8230;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-9283" src="https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/BSchwbrat.jpg" alt="" width="800" height="558" srcset="https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/BSchwbrat.jpg 800w, https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/BSchwbrat-300x209.jpg 300w, https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/BSchwbrat-768x536.jpg 768w, https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/BSchwbrat-430x300.jpg 430w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" />&#8230; einen wunderbar zarten Schweinsbraten vom Mangalitza mit Paprikaerdäpfeln und Gurkensalat. Aber auch fleischlos können Sie gut beim Karner, da haben sie immer mehrere Gerichte auf der Karte. In diesem Jahr&#8230;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-9279" src="https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/BSaRiso.jpg" alt="" width="800" height="627" srcset="https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/BSaRiso.jpg 800w, https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/BSaRiso-300x235.jpg 300w, https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/BSaRiso-768x602.jpg 768w, https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/BSaRiso-383x300.jpg 383w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" />&#8230; hab ich mir das Safran-Risotto mit Grana und aromatischen Oliven bestellt. Erst wunderte ich mich, dass das Risotto eher defensiv-milde abgeschmeckt war, doch zusammen mit den kräftigen Oliven und dem würzigen Grana ergab sich eine höchst angenehme Geschmackskombination. Gut, bei den Podersdorfritualen sind wir jetzt bei den kulinarischen Schwergewichten angelangt, dem <a href="https://lokalaugenschein.eu/">Lokalaugenschein</a> und dem <a href="https://dankbarkeit.at/" target="_blank" rel="noopener">Gasthaus zur Dankbarkeit</a>. Im Lokalaugenschein wird auf ähnlich hohem professionellen Niveau gekocht wie in der Dankbarkeit, jedoch war man bisher in Richtung Modernität deutlich ambitionierter. In der Dankbarkeit wird seit Jahrzehnten die klassische pannonische gepflegt, das Lokalaugenschein ist ambitionierter und bietet eine deutlich modernere Küche, wie man sie eher in der Großstadt erwarten würde. Um die Podersdorfer und ihre Gäste nicht zu verschrecken, gibt&#8217;s natürlich Wirtshausklassiker wie das Schnitzel, den Gulasch oder den&#8230;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-9260" src="https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/BTafelspitz.jpg" alt="" width="800" height="580" srcset="https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/BTafelspitz.jpg 800w, https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/BTafelspitz-300x218.jpg 300w, https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/BTafelspitz-768x557.jpg 768w, https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/BTafelspitz-414x300.jpg 414w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" />&#8230;Tafelspitz mit Semmelkren und Röstkartoffeln, der jedoch ganz eigen und delikat interpretiert wird. Auf dem Boden des tiefen Tellers kontrastieren der samtige Semmelkren und die sehr knusprigen Kartoffeln, und obendrauf liegt der warme, aber hauchdünn aufgeschnittene Tafelspitz. Was für eine tolle, elegante Neuinterpretation! Noch moderner geht es bei den Etageren zu, die als Hauptgericht für jeweils 1 Person konzipiert sind. Auf denen werden 4 bis 5 kleine Spezialitäten vor einen hingestellt, es gibt sie vom Fisch, vom Rind, vom Huhn, vegetarisch, vegan und süß. Ich hab die vom Rind bestellt&#8230;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-9272" src="https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/BEtagere.jpg" alt="" width="800" height="595" srcset="https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/BEtagere.jpg 800w, https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/BEtagere-300x223.jpg 300w, https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/BEtagere-768x571.jpg 768w, https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/BEtagere-403x300.jpg 403w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" />&#8230; und die war wirklich ganz großes Gaumen-Kino, aber &#8211; man sieht&#8217;s &#8211; fotografisch nicht erfassbar. Man hätte die Gerichte einzeln nacheinander fotografieren müssen, aber da ich zum Essen und nicht zum Fotografieren da war, mag dieses Bild genügen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-9323" src="https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/Fischsemmerl.jpg" alt="" width="800" height="625" srcset="https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/Fischsemmerl.jpg 800w, https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/Fischsemmerl-300x234.jpg 300w, https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/Fischsemmerl-768x600.jpg 768w, https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/Fischsemmerl-384x300.jpg 384w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" />Auch die fotografische Umsetzung dieser lapidar als &#8222;Fischsemmerl&#8220; bezeichneten Vorspeise wird der Delikatesse des Gerichts nicht gerecht: knusprig-warm aufgetoastetes Käsebrötchen, geräucherter Wels, verschiedene aromatische Salate und eine köstliche, hausgemachte Knoblauch-Mayo verschmolzen zu einer sensationellen Komposition. Beinahe hätte ich mir den Hauptgang geschenkt und ein zweites Fischsememrl verdrückt.</p>
<p>Kommen wir zu meinem Lieblingsrestaurant, der Dankbarkeit&#8230; aber nein. Wir waren dreimal da. Da mach ich ein <a href="https://www.chris-kurbjuhn.de/?p=9290" target="_blank" rel="noopener">Extra-Posting</a> draus.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Podersdorfer Mahlzeiten 2018</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Kurbjuhn]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Sep 2018 08:36:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dies und das]]></category>
		<category><![CDATA[Kochen]]></category>
		<category><![CDATA[pannonsche Küche]]></category>
		<category><![CDATA[Podersdorf]]></category>
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					<description><![CDATA[Wir haben dieses Jahr in Podersdorf wieder sehr, sehr gut gegessen. Wir eröffneten &#8211; wie jedes Jahr &#8211; mit einem Speckbrot beim Heurigen, in der Elisabethschenke. Ein Speckbrot und ein Glas Welschriesling ist eine unschlagbare Kombination. Ich freue mich jetzt &#8230; <a href="https://www.chris-kurbjuhn.de/podersdorfer-mahlzeiten-2018/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Wir haben dieses Jahr in Podersdorf wieder sehr, sehr gut gegessen. Wir eröffneten &#8211; wie jedes Jahr &#8211; mit einem Speckbrot beim Heurigen, in der <a href="http://rundumdiewelt.chris-kurbjuhn.de/?p=857" target="_blank">Elisabethschenke</a>.</p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="600" src="https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/Speckbrot.jpg" alt="" class="wp-image-6738" srcset="https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/Speckbrot.jpg 800w, https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/Speckbrot-300x225.jpg 300w, https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/Speckbrot-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Speckbrot und ein Glas Welschriesling ist eine unschlagbare Kombination. Ich freue mich jetzt schon auf das erste Speckbrot vor Ort in 2019.</p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="600" src="https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/CordonDawerna.jpg" alt="" class="wp-image-6721" srcset="https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/CordonDawerna.jpg 800w, https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/CordonDawerna-300x225.jpg 300w, https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/CordonDawerna-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Natürlich will man dann noch etwas warmes Essen. Ein Cordon Bleu ist dann meist meine erste Wahl. Das Cordon Bleu im Dawerna war ganz ausgezeichnet.Â </p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="546" src="https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/Brettljause-1.jpg" alt="" class="wp-image-6720" srcset="https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/Brettljause-1.jpg 800w, https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/Brettljause-1-300x205.jpg 300w, https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/Brettljause-1-768x524.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Auch in Jupps Bierstüberl machen sie ein ausgezeichnetes Cordon Bleu. Das ess ich aber erst beim zweiten Besuch. Beim ersten bestell ich immer die Brettljause: Schinken, Wurst, Grammeln und was sonst noch vom Mangalitza-Schwein so da ist.</p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="600" src="https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/MangalitzaLeber.jpg" alt="" class="wp-image-6727" srcset="https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/MangalitzaLeber.jpg 800w, https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/MangalitzaLeber-300x225.jpg 300w, https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/MangalitzaLeber-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Jupp hat eine eigene Zucht von Mangalitza-Schweinen, mit denen er seine Karte bestückt. Saftig und von intensivem Geschmack: Gegrillte Mangalitza-Leber mit süßsäuerlichen Apfelscheiben.</p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="600" src="https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/Beuscherl.jpg" alt="" class="wp-image-6718" srcset="https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/Beuscherl.jpg 800w, https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/Beuscherl-300x225.jpg 300w, https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/Beuscherl-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Was mir das Cordon Bleu ist der besten, geduldigsten Gemahlin von allen, das Beuscherl (Lungenhaschee). Dieses hier war vom Mangalitza-Schwein, serviert im Pannonia.</p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="547" src="https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/Blunzen.jpg" alt="" class="wp-image-6719" srcset="https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/Blunzen.jpg 800w, https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/Blunzen-300x205.jpg 300w, https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/Blunzen-768x525.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Ein anderes Podersdorfer &#8222;Must&#8220; ist die gebratene Blunzen (Blutwurst). Die beste gibt&#8217;s im Heurigen vom Haider, serviert mit herrlich schlotzigem Erdäpfel-Vogerl-Salat.</p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="558" src="https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/Pizzastangerl.jpg" alt="" class="wp-image-6728" srcset="https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/Pizzastangerl.jpg 800w, https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/Pizzastangerl-300x209.jpg 300w, https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/Pizzastangerl-768x536.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Eins der besten Caterings der Fußballwelt kann man beim UFC Podersdorf genießen: Zu jedem Match gibt&#8217;s einen anderen Wein von einem Podersdorfer Winzer, und das Grundlagen-Highlight ist das Pizzastangerl: gefüllt mit Käse, Schinken und Mais wird es frisch aufgebacken und mit heißer, glitzernder Knoblauchbutter bestrichen.Â </p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="603" src="https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/ZanderRisotto.jpg" alt="" class="wp-image-6740" srcset="https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/ZanderRisotto.jpg 800w, https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/ZanderRisotto-300x226.jpg 300w, https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/ZanderRisotto-768x579.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Ein anderes, regelmäßig genossenes Urlaubs-Highlight: mit Knoblauch gebratener Zander an zitrischem Risotto im <a href="http://rundumdiewelt.chris-kurbjuhn.de/?p=849" target="_blank">Seehof Gisch</a>.</p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="589" src="https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/RisottoBacke-1.jpg" alt="" class="wp-image-6745" srcset="https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/RisottoBacke-1.jpg 800w, https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/RisottoBacke-1-300x221.jpg 300w, https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/RisottoBacke-1-768x565.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Ebenfalls Risotto, aber mit Kürbis und Schweinsbackerl gab&#8217;s bei einem Ausflug nach Schloss Halbturn im Restaurant Knappenstöckerl.</p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="448" src="https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/Raeucheraal.jpg" alt="" class="wp-image-6729" srcset="https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/Raeucheraal.jpg 800w, https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/Raeucheraal-300x168.jpg 300w, https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/Raeucheraal-768x430.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Ein anderer Ausflug führte uns nach Oggau, ins &#8222;Herztröpferl&#8220;, das einen der angenehmsten Gastgärten des Burgenlandes hat. Wunderbare Vorspeise: Räucheraal mit zweierlei Pesto.</p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="554" src="https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/Saftgulasch.jpg" alt="" class="wp-image-6731" srcset="https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/Saftgulasch.jpg 800w, https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/Saftgulasch-300x208.jpg 300w, https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/Saftgulasch-768x532.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Regelmäßig kehren wir auch im Gasthof Kummer ein. Saftgulasch können sie da besonders gut. Für etwas weniger traditionalistisch eingestellte Esser&#8230;</p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="506" src="https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/Zanderstreifen.jpg" alt="" class="wp-image-6741" srcset="https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/Zanderstreifen.jpg 800w, https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/Zanderstreifen-300x190.jpg 300w, https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/Zanderstreifen-768x486.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">&#8230;empfehlen sich die gebackenen Zanderstreifen auf Blattsalat.</p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="574" src="https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/schafskaesegebacken.jpg" alt="" class="wp-image-6733" srcset="https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/schafskaesegebacken.jpg 800w, https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/schafskaesegebacken-300x215.jpg 300w, https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/schafskaesegebacken-768x551.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Andere Location, Schafskäse statt Zander, aber auch gebacken auf Salat. Sehr gutes kleines Gericht im Restaurant des Seehotel Herlinde.</p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="555" src="https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/Kuerbispuffer.jpg" alt="" class="wp-image-6724" srcset="https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/Kuerbispuffer.jpg 800w, https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/Kuerbispuffer-300x208.jpg 300w, https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/Kuerbispuffer-768x533.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Da waren auch die schön intensiv mit Kreuzkümmel und Knoblauch gewürzten Kürbis-Puffer ganz ausgezeichnet.</p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="545" src="https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/Lachsforelle.jpg" alt="" class="wp-image-6726" srcset="https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/Lachsforelle.jpg 800w, https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/Lachsforelle-300x204.jpg 300w, https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/Lachsforelle-768x523.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Newcomer und Überraschung der Saison war der neue Küchenchef im Seewirt Karner. Die perfekt gebratene, federleichte Lachsforellen-Tranche auf Babyspinat war noch grundsolide&#8230;</p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="610" src="https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/Spanferkelstelze.jpg" alt="" class="wp-image-6737" srcset="https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/Spanferkelstelze.jpg 800w, https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/Spanferkelstelze-300x229.jpg 300w, https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/Spanferkelstelze-768x586.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">..aber bei den Deftigkeiten ging der Mann in den Overdrive. Spanferkelstelze.</p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="459" src="https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/Saibling.jpg" alt="" class="wp-image-6732" srcset="https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/Saibling.jpg 800w, https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/Saibling-300x172.jpg 300w, https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/Saibling-768x441.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Im ganzen gebratene Forelle.</p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="600" src="https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/Mangabraten.jpg" alt="" class="wp-image-6751" srcset="https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/Mangabraten.jpg 800w, https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/Mangabraten-300x225.jpg 300w, https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/Mangabraten-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Mutter aller Schweinsbraten (natürlich vom Mangalitza).</p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="630" src="https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/Shortrib.jpg" alt="" class="wp-image-6736" srcset="https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/Shortrib.jpg 800w, https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/Shortrib-300x236.jpg 300w, https://www.chris-kurbjuhn.de/wp-content/Shortrib-768x605.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Und &#8211; mein Highlight, ausgenommen natürlich die Gerichte aus der <a href="http://rundumdiewelt.chris-kurbjuhn.de/?p=535" target="_blank">Dankbarkeit</a> &#8211; ein Sous-Vide-gegartes Short Rib vom Rind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Apropos Dankbarkeit: Die diesjährigen Gerichte vom Lentsch bekommen einen eigenen Post. Stay tuned.</p>
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