Splitterbrötchen (DCXXIV)

Auf Facebook gesehen und sehr gelacht: Jedesmal, wenn jemand Andreas Gabalier einen Rocker nennt, fällt Marilyn Manson der Kajalstift in den Koks.

Jakobinertum endet unausweichlich in einem Massaker. Erst unter den Gegnern, dann unter den eigenen Leuten. Wir werden es auch in den Social Media erleben.

Noch ein Großer ist gegangen. Was Albert Finney in „Unter dem Vulkan“ zeigte, ist auch über 30 Jahre später noch atemberaubend. Besser hat nie jemand gespielt.

Jacqueline Bisset hat mir übrigens mal eine geschallert.

Das Zitat der Woche schuf Fußball-Superhirn Micha Preetz, als er ein Pokalspiel analysierte: „Das Ziel beider Mannschaften kann nur sein, das Spiel zu gewinnen.“

Frage anlässlich einer Bahnfahrt: Warum zum Henker bleiben ca. 20 Bahnfahrgäste bei Minusgraden in einem Waggon mit defekter Heizung sitzen, während im nächsten Waggon die Heizung läuft und jede Menge Plätze frei sind? Was treibt die nicht an?

Kulinarischer Wochenhöhepunkt: Obwohl ich diese Woche gesegnet war und mehrmals sehr gut essen durfte (u.a. herrliche. sanft geschmorte Schweineschulter beim Leipziger Lieblingsfranzosen und eine wirklich gute, selbst gemachte Brotsuppe)  diese wunderbar saftige Dorade im Mare Monte schlug alles.

Vielleicht das Wichtigste beim Älterwerden: Angstprävention.

Furchtbare Schnulze. Ja. Doch. Auch.

Ein Gedanke zu „Splitterbrötchen (DCXXIV)

  1. Scheinbar zuviel verlangt von den ÖR die „Kultur“ senden, diesen Film aus dem Archiv zu kramen.
    Traurig.
    Albert Finney war in jeder Rolle gut.

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