Splitterbrötchen (CCLIV)

„Vorurteil“ ist nur ein irreführender Ausdruck für „durch leidvolle Erfahrung gewonnene Lebensklugheit“.

Und schon wieder ein Wembley-Tor in einem Länderspiel mit englischer Beteiligung. Das KANN kein Zufall sein.

Den Kommentar der Woche twitterte Gary Lineker: „I hope the Greeks are useless, otherwise Germany are terrifyingly good!“

Ganz erstaunlich: „unsere“ Friedenauer Ecke ist komplett Autokorso-frei.

Splitterbrötchen (CCLIII)

Die Weisheit der Woche entschlüpfte Mehmet Scholl in Gegenwart von Reinhold Beckmann:  “Übertrag einem Genie Verantwortung, und er verlässt dich. Ganz schnell.“

Twitter-Geniestreich von Hans Sarpei: „Heute besuchte die holländische Elf ein Kinderheim in der Ukraine. Es war traurig, diese hoffnungslosen Gesichter zu sehen, sagte Andrej (6)“

Bei großen Turnieren kommen die Fußballverächter gern aus Ihren Löchern und tragen ihr Desinteresse dröhnend vor sich her. Dabei wäre es doch ganz einfach: Sportteil der Zeitung nicht lesen und die zwei, drei berichtenden TV-Kanäle zur Spielzeit nicht einschalten, schon hat man seine Ruhe.

Naif ibn Abd al-Aziz, der Kronprinz von Saudi-Arabien, ist im Alter von 79 Jahren gestorben. Prince Charles sollte sich langsam mal Gedanken über den Mitgliederschwund in seiner Selbsthilfegruppe machen.

 

Splitterbrötchen (CCLII)

Heftige Sinnkrise beim Anblick einer in die Breite gegangenen, stark blondierten jungen Mutter im Podolski-Trikot.

Höchst charmante Orthografie-Innovation für eine bestimmte Sorte Scheuerschwämme: „Akku-Patz“.

Die Pressekonferenzen des DFB sind die legitimen Erben des Absurden Theaters. Das meine ich übrigens ganz ernst.

 

 

Wg. Fußball-Europameisterschaft…

Sollte sich jemand fragen, ob ich dem heute beginnenden Turnier die gleiche aufmerksame Begleitung widmen werde wie der WM 2010 in der Netzecke: Klar, mach ich natürlich. Aber einen Browser-Tab weiter, im Männer-Blog. Da koch ich  auch Spezialitäten der teilnehmenden Nationen, heute polnischen Bigos. Ich würde mich freuen, wenn ihr zahlreich rüberschaut.

Splitterbrötchen (CCLI)

Die letzten zwei Wochen war ich zu faul beschäftigt, um auf dem Markt einkaufen zu gehen. Also hab ich unsere Lebensmittel alle im Supermarkt geholt. Der Anstieg des zu entsorgenden Verpackungsmülls war atemberaubend.

Das Produkt der Woche präsentierte mir Fa. Edeka-Reichelt: EM-Klopapier mit Rasenduft. Wir leben in größtmöglichen Zeiten!

Erstaunen, als der Drucker im Display einen Papierstau anzeigte, gleichzeitig jedoch Blatt um Blatt sauber bedrucktes Papier ausstieß. Offensichtlich können auch Peripheriegeräte an Schizophrenie erkranken.

Und dann danke ich noch Fa. Hallmark für die wunderbare Aufforderung: „Addieren Sie einen Kontakt!“ Irgendwann werde ich das sicher mal ausprobieren.

Bezüglich des oft gehörten Arguments, man müsse die Filesharing-Kopiererei aus dem Grund entkriminalisieren, dass sie technisch so leicht machbar sei: Hat es bei der Erfindung z. B. des Revolvers ähnliche Forderung gegeben? Dass man das Töten von Menschen entkriminalisieren müsse, weil es jetzt technisch einfach wäre?

Um Missverständnissen vorzubeugen: ich bin auch für die Entkriminalisierung jugendlicher Filesharer, glaube aber, dass derart strunzdumme Argumentationen der Sache nicht dienlich sind.