Splitterbrötchen (XXIX)

In verschiedenen Pressekommentaren wundert man sich über das Verschwinden der FDP aus dem öffentlichen Diskurs. Könnte es sein, dass mit Sabine Christiansen Westerwelle die wichtigste Plattform genommen wurde?

An Silvester aus dem Fenster schauend: Wie freudlos viele Menschen aussehen, die Knallkörper und Raketen abfeuern. Als würden sie verbissen ein Abknall-Pensum abarbeiten, anstatt Freude beim Vertreiben böser Geister zu empfinden.

Jetzt erst gesehen und für unendlich dröge befunden: Sidney Pollacks Remake von „Sabrina“. Kurz vor Schluß aber einer der besten One-Liner aller Zeiten: „Ich habe ihre Sachen gepackt. Ich war bis zu den Ellenbogen in Ihrer Unterwäsche. Ein Gefühl, als würde man das Grabtuch von Turin berühren.“

Jedes Lokal, das Rinderzunge serviert, ist zu loben. Ich lobe ausdrücklich den „Alten Klosterkeller“ in Oederan.

Warum glauben so viele kleine Geister, sich vergrößern zu können, in dem sie großen Geistern ans Bein pissen? Das einzige, was sie damit erreichen, ist, dass sie sich verlässlich als kleine Geister zu erkennen geben.

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3 Gedanken zu „Splitterbrötchen (XXIX)

  1. Das mit den großen Geistern nehm ich glatt mit als guten Vorsatz für 2008 (in beide Richtungen …). Damit meine besten Neujahrswünsche und ja, ich freu mich auf weitere Splitterbrötchen.

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