Wowi 2.0

blog.plazes.com » Berlin ´s mayor Klaus Wowereit is now plazing himself
We can’t keep it secret anymore: Yes, it’s true – Klaus Wowereit, the mayor of Berlin just became a Plazes-User.

Was für eine wundervolle Nachricht! Klaus Wowereit hat das Internetz entdeckt, und sich für den unglaublich praktischen, außergewöhnlich sinnhaften Dienst „Plazes“ entschieden. Wenn man sich Klaus Wowereits Profil auf Plazes anguckt, kann man sehen, wo unser Regierender sich gerade aufhält: zuhause in Wilmersdorf, im Büro, auf einem Empfang, bei einem Kochevent, im Büro, auf einer schicken Dienstreise, bei Udo Walz, im Büro, zum Tee bei Desirée Nick oder im Büro sonstwo…

Ich bin begeistert. Wowereit hat das Web 2.0 wahr- und angenommen. Oder, wie Horst Schroth es auszudrücken pflegt: „Wer überall und jederzeit erreichbar sein muss, gehört gewiss zum Personal.“

via Peter Turi

Mitten ins Herz

Wie leicht es sein kann, sich mit einer knackigen Headline und einem – zugegebenermaßen äußerst kenntnisreichen – Artikel in mein Fußballerherz zu schreiben, demonstriert heute Achim Achilles mit souveräner Leichtigkeit.

SPIEGEL Online: S04 – die Uschis vom Revier
Nie war es leichter, Meister zu werden als in dieser Saison. Das hätte Preußen Münster ja sogar fertig gebracht, mit der alten Truppe, mit Tybussek, Eiteljörge und Lulka. Doch Chancen nutzen, das tut man nicht bei Blau und Weiß. Lieber flennen.

Tybussek, Eiteljörge und Lulka. Titanen, die auf Erden wandelten.

Extrawurst von der Post

Nicole fordert: Stoppt endlich den Schummel-Grand-Prix! – Bild.T-Online.de
Was für eine herbe Enttäuschung! 7,38 Millionen TV-Zuschauer schalteten am Samstagabend beim „Eurovision Song Contest“ ein – und waren empört über die unverdiente Punkte-Pleite von Roger Cicero (36).
Hunderte Briefe verärgerter Leser gingen bei BILD ein.

Super, Diekmann, dass die Leute die BILD als Plattform nutzen, um sich Luft zu machen. Nur – wie haben Sie die Post dazu bekommen, ihnen diese Waschkörbe voller Unmut am Sonntag zuzustellen? Oder wo haben Sie am Montag früh die ganzen Briefe her?

Betrug!

Eurovision Song Contest 2007: „Beste Band der Welt“ entpuppt sich als schlechter Verlierer – Kultur – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten
Die Punktevergabe war das Thema am Tag danach: „Da muss sich etwas ändern, ich weiß nur noch nicht was“, kommentierte der deutsche Moderator des Grand Prix, Peter Urban. 19 der 21 abstimmenden Länder Osteuropas gaben einem ehemaligen sozialistischen Bruder die Höchstwertung.
Der serbische Siegertitel „Molitva“ (Gebet) von Marija Serifovic erhielt von allen ehemaligen jugoslawischen Republiken – Bosnien-Herzegowina, Kroatien, Montenegro, Slowenien und Mazedonien – zwölf Punkte; allerdings stimmten auch viele westliche Länder für die Ballade.

Natürlich. Weil nicht nur der Osten, sondern – vermutlich versehentlich – auch der Westen für einen typischen Grand-Prix-Schmachtfetzen gestimmt hat, muss das Punktesystem überdacht werden. Geht ja nicht, dass jeder abstimmt, wie ihm das passt. Demokratie? Schtonk! Wir müssen sofort anfangen, über die zeitige Vermeidung solcher nachzudenken. Der BND muss sofort sämtliche mp3-Player östlich der Oder auslesen und auswerten dürfen. Bundestrojaner in alle serbischen Tonstudios! Jeder Osteuropäer, der eine Gitarre halten kann, wird 3 Monate vor dem nächsten Eurovision Song Contest in Präventionshaft genommen. Wolfgang Schäuble, übernehmen Sie!

Grand Prix

Anlässlich des heute stattfindenden Grand Prix Eurovison de la Chanson (hat hier irgendwer „European Song Contest“ gerufen?) möchte ich mit einem kleinen youtube-Video an einen meiner ewigen Grand Prix-Favoriten aus deutscher Fertigung erinnern: Die 1974er „Sommermelodie“, gewohnt geschmeidig von Jutta Gusenburger und Nobert Maria Berger Cindy und Bert vorgetragen.
Man weiß nicht, was man an dieser Jahrhundertnummer mehr bewundern soll: Die unglaublich originelle Melodie? Berts Hosen? Cindys Kleid Überwurf Umhang Tagesdecke Kleid? Oder den blitzsauber geschlechtlich getrennten Background-Chor, der sich furztrocken und wie aus dem Ei gepellt bemüht, das in ihn gesetzte Vertrauen irgendwie zu rechtfertigen.
Große Fußstapfen, in die Roger Cicero da zu treten versucht! Man kann nur „Alles Gute“ wünschen.

G-EZ-auner

Briefkopf GEZ

Wieso erreicht man diese schleimigen, hinterlistigen, unbescholtene Bürger mit unberechtigten Forderungen gängelnden Abzocker, die das ethisch-moralische Niveau eines Pantoffeltierchens mühelos zu unterbieten in der Lage sind, eigentlich nur unter einer gebührenpflichtigen Telefon- und Faxnummer? Ist der Griff in Bürgers Tasche zur dermaßen lieben Gewohnheit geworden, dass man selbst für die Falschauskünfte, die man am Telefon gern gibt, noch Gebühren erheben möchte? Ist Gebührenfreiheit für die GEZ zur ungebührlichen Belastung geworden?

Abgrund!

Die neuen Telefonbücher sind da! Eigentlich ein Grund zu überschäumender Freude, andererseits…
30%

Verbirgt sich hinter dieser scheinbar harmlosen Werbung eine geradezu unglaubliche Geschichte? Wie kommen 30 % neue Inhalte in ein Telefonbuch? Wurde tatsächlich fast ein Drittel der Berliner Bevölkerung heimlich ausgetauscht?