Wurstmütze

Hallo,
webmaster@schottenwelt.de!

Am 30.07.08 um 15:34 Uhr schriebst du:

Hallo Chris Kurbjuhn, hole Dir jetzt Dein exklusives gratis Kondom ab! Jedoch nicht irgendein Kondom, sondern die Original „Wurstmütze“. Diese ist nicht im Handel erhältlich!

Ich bedanke mich ganz herzlich für diese unerwartete Großzügigkeit. Ich möchte wirklich nicht undankbar sein, ich kenne das Sprichwort „Einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul.“, aber was, wenn der Gaul aus Holz ist? Man liest ja so allerlei von Trojanern und Email…
Deshalb gestatten Sie mir eine Nachfrage: Warum ist dieses mir von Ihnen so warm ans Herz gelegte Exklusiv-Kondom namens „Wurstmütze“ nicht im Handel erhältlich? Wollen Sie etwa vor der Markteinführung noch diverse Tests (am Ende gar bezüglich Sicherheit, Kurvenstabilität und Aquaplaning-Gefahr?) durchführen, um sicher zu gehen, dass bei der Benutzung Ihres Kondoms niemand zu Schaden kommt? Soll ich als ahnungsloser Beta-Tester fungieren, der bei Gebrauch der Wurstmütze möglicherweise Leib und Leben riskiert?
Oder ist am Ende gar keine Markteinführung ihres Super-Produkts geplant? Ist das eine dieser verdeckten PR-Kampagnen, bei der das ursprünglich beworbene Produkt (hier: Ihre Exklusiv-Lümmeltüte) nur als Lockvogel für ein anderes PR-Ziel (z. B. die Sicherheitspolitik der Großen Koalition) dient, also mal Klartext: Werde ich durch den Gebrauch der Wurstmütze plötzlich zum Parteigänger von Angela Merkel und Wolfgang Schäuble?
Schließlich: Verbirgt sich dahinter am Ende eins von diesen unseriösen Folge-Geschäften? Schließe ich am Ende ein kostenpflichtiges Abonnement ab, wenn ich die scheinbar kostenlose Wurstmütze abrufe? Schicken Sie mir dann 24 Monate lang je 1 Kondom, was ich mit monatlich 24,95 (zuzüglich weiterer eventuell anfallender Verbindungs- und Downloadkosten) bezahlen muss?
Sie werden verstehen, dass ich vor Beantwortung dieser Fragen die mir zugedachte Wurstmütze weder abrufen noch aufsetzen werde.
Tschö Der Chris

P.S.: Nuja, offensichtlich ist es tatsächlich ein Abo. Erstaunlich.

Der Mann des Tages

Der Mann des Tages ist Johannes Masing, Richter am Bundesverfassungsgericht, der die Cojones hatte, eine abweichende Meinung zum Rauchverbotsurteil zu formulieren und in dieselbe ein paar dermaßen bodenkluge Dinge reinzuschreiben, dass es den Politikern, die dieses Gesetz verpfuscht haben, die Schamesröte ins Gesicht treiben sollte.

 Als politische Alternative verweist der Senat auf die Möglichkeit eines radikalen Rauchverbots in Gaststätten ohne jede Ausnahme. Diese Ausführungen sind weder veranlasst noch in der Sache tragfähig. Ein ausnahmsloses Rauchverbot ist zum Schutz der Nichtraucher nicht erforderlich und als Maßnahme der Suchtprävention zum Schutz der Bürger vor sich selbst unverhältnismäßig. Es wäre ein Schritt in Richtung einer staatlichen Inpflichtnahme zu einem „guten Leben“, die mit der Freiheitsordnung des Grundgesetzes nicht vereinbar ist.

 …

 Mit einem absoluten gaststättenrechtlichen Rauchverbot wird das gesellige Beisammensein und Feiern bei Tabak, Speise und Trank völlig aus dem öffentlichen Raum und dem gewerblichen Angebot verbannt. Soll es ohne Umgehungsmöglichkeit ernst genommen werden, muss es grundsätzlich auch entsprechende gewerbliche Angebote im Rahmen von privaten Vereinen umfassen. Der Genuss von Tabak bei Speise und Trank wäre danach im Wesentlichen nur noch innerhalb der privaten vier Wände möglich. Dieses aber ist angesichts einer Tradition, in der diese Verbindung seit Jahrhunderten von vielen als Teil von Lebensfreude empfunden und
gepflegt wird, und angesichts eines Raucheranteils von mehr als 30 % der erwachsenen Bevölkerung unverhältnismäßig. Auch wenn der Tabakkonsum überaus gesundheitsschädlich und der Genuss von Tabak wie der Genuss jeder Droge unvernünftig ist und auch wenn er einen großen Teil der Raucher in bedrückende Abhängigkeit bringt, so ändert das nichts daran, dass er als Bestandteil unserer Kultur von der allgemeinen Handlungsfreiheit geschützt ist. Das gaststättenrechtliche Rauchverbot ist insoweit auch mehr als die Bagatellbelastung, zur Befriedigung einer Sucht vor die Tür treten zu müssen. Es unterbindet vielmehr eine tradierte Form des kommunikativen Miteinanders in als persönlich wichtig angesehenen Situationen, für die der – zu Recht oder zu Unrecht als subjektiv frei empfundene – Rückgriff auf den gesundheitsschädigenden Tabak als wesentlich erlebt wird. In Blick auf damit verbundene Gefahren kann der Gesetzgeber auf solche Traditionen einwirken und sie zurückdrängen. Dabei hat er auch einen erheblichen Gestaltungsspielraum. Er kann aber nicht auf dem Verbotswege die Verbindung von Tabak, Speise und Trank völlig dem gewerblichen Angebot in der Öffentlichkeit entziehen.

3. Die Freiheitsrechte des Grundgesetzes verpflichten den Gesetzgeber auf Regelungen, die der schwierigen Spannung von Schutz und Freiheit ausgleichend Rechnung tragen. Damit verträgt sich die Radikallösung eines absoluten gaststättenrechtlichen Rauchverbots nicht. Mit ihr wird vielmehr ein Weg edukatorischer Bevormundung vorgezeichnet, der sich auf weitere Bereiche ausdehnen könnte und dann erstickend wirkt. In der Praxis wird ein solches Konzept überdies Gefahr laufen, doppelbödige Ausweichstrategien oder Vollzugsdefizite hervorzubringen, und auch von daher das Rechtsstaatsprinzip aufweichen. Indem der Senat einerseits ein auf Ausgleich bedachtes Nichtraucherschutzkonzept entkräftet, anderseits aber auf eine kompromisslose Maximallösung verweist, verstellt er dem Gesetzgeber Mittellösungen, wie sie einer freiheitlichen Ordnung gemäß sind.

Die Schamesröte werden wir natürlich bei den Herrschaften nicht zu sehen bekommen, da unseren Politikern das geistige Rüstzeug fehlt, um die an sich einfachen Zusammenhänge, die Herr Masing darstellt, auch nur ansatzweise nachzuvollziehen.

Kurz vor Olympia: Effjott im Olymp

Das gelingt nur den größten unter den großen Autoren Schriftstellern Welt-Dichtern: Sätze schreiben, an denen sie sofort erkannt werden. Ein paar Worte nur, scheinbar achtlos dahin geworfen, und schon ruft der Leser unwillkürlich „Das ist doch Hemingway! Thomas Mann! Dylan Thomas!“
Seit heute, lieber Effjott, gehören Sie endgültig zu diesen Unsterblichen, mit 12 Wörtern Kleinodien, aufgereiht wie Perlen an einer Schnur der Sinnlosigkeit, unbeeinträchtigt von Grammatik und Einsicht, poetisch für sich selber stehend, lediglich auf sich selbst und ihren Autor verweisend:

Von Lungenkrebs zerfressene Männer sagten mir, dass die Eckkneipe ihr Schönstes war.

Nobody does it better.

Sorgsam abgewogen: Darf’s noch ein Paragraph mehr sein?

Mensch, Frau Lompscher von der Linkspartei,

ich habe ja schon immer geahnt, dass Mitglieder der Linken strunzdumm sind mit dem Konzept „Verfassung“ nicht allzuviel anfangen können eine ganz eigene Art von Umgang mit dem Grundgesetz pflegen. Da finde ich das total super, dass Sie mich heute im Tagesspiegel bestätigen:

Für Senatorin Katrin Lompscher (Linke) gilt Gesundheitsschutz aber auch in Einraumkneipen. Sie hält das Nichtraucherschutzgesetz für „verfassungsgemäß, weil wir Gesundheitsschutz und Freiheitsrechte des Einzelnen sorgsam gegeneinander abgewogen haben“, sagte sie kürzlich dem Tagesspiegel.

Soso, ein Gesetz ist verfassungsgemäß, wenn Sie und einige Ihrer Kollegen („wir“) stirnrunzelnd über das Für und Wider desselben nachgedacht haben. Na super, aber ich fürchte, so ganz klar wird das einem einfachen Erdenmenschen wie mir noch nicht. Wer verbirgt sich eigentlich hinter diesem „wir“? Können nur Mitglieder der Linkspartei die Verfassungsmäßigkeit eines Gesetzes abwägen, oder gilt das für alle Mitglieder des Berliner Senats? Wird einem diese geheimnisvolle Fähigkeit zur professionellen politischen Abwägungals Talent in die Wiege gelegt, muss man die in einer Fortbildung („Verfassungskonformes Handeln für geistig permanent herausgeforderte Opportunisten“) mühsam erwerben, oder erhält man bei Eintritt in Ihre Partei oder in den Berliner Senat ein praktisches Handbuch, was die Basics der o.g. Fertigkeit erklärt?
Schließlich: Wie wollen Sie die Verfassungsfeinde loswerden, die ganz offensichtlich im Bundesverfassungsgericht sitzen? Denn das ist ja klar, dass das grundgesetzfeindliche Anarchisten sein müssen, die Ihr sorgfältig bis aufs hundertstel Gramm abgewogenes Gesetz gekippt haben. Und wie sieht die Zukunft des Verfassungsgerichts aus? Wie wollen Sie sicherstellen, dass ab sofort nur hundertprozentig sauber geeichte Verfassungsrichter ernannt werden, die mindestens genauso gut wägen können wie Sie? Oder – kühner Gedanke – brauchen wir überhaupt noch ein Verfassungsgericht in Karlsruhe (noch kühner: brauchen wir überhaupt noch Karlsruhe?), wo wir doch Politiker wie Sie haben?

Tschö der Chris

Splitterbrötchen (LVII)

Ist das noch ein tragfähiges Konzept von „Zivilisation“, wenn der Einkauf einer Packung Staubsaugerbeutel zu einer nervenzerfetzenden Odyssee mutiert, deren Ende mit Jubelstürmen begrüßt wird?

Jürgen Röber weist als Sat1-Fußball-Experte zwingend  nach, warum das Wort „unbedarft“ einen wichtigen Platz in unserem Wortschatz hat.

Verpass ich was, oder ist Mr. Obama wirklich nur ein sehr sympathischer Herr, der geschmeidig mit Worthülsen um sich wirft?

Ein erster ernst zu nehmender Test

Nach langen Wochen müßigen Wartens ist der Netzecke mal wieder ein hochbrisantes Gesprächsprotokoll zugespielt worden. Diesmal aus der Säbener Straße in München…

„Wir müssen was machen, Uli.“
„Spinnst du, Kalle? Die Mannschaft war müde, da fehlte die Spritzigkeit…“
„Und wer ist dafür verantwortlich, dass die Spritzigkeit gefehlt hat?“
„Bleib auf dem Teppich, Kalle. Es war ein Vorbereitungsspiel.“
„Ein erster ernst zu nehmender Test. Schreibt der kicker.“
„Der kicker schreibt viel. Die haben damals auch geschrieben, dass ich in Belgrad den Elfer auf einen Balkon geschossen hätte…“
„Und? Hat das etwa nicht gestimmt?“
„Der Ball ist bis heute nicht gefunden worden.“
„Trotzdem, wir müssen was machen.“
„Nicht wieder diesen blinden Aktionismus wie damals beim Felix, Kalle. Außerdem können wir den Ottmar nicht zurück holen, der hat bei der Schweiz unterschrieben.“
„Dann kaufen wir ihn eben raus.“
„Darauf wird die Schweiz sich nicht einlassen.“
„Dann kaufen wir eben die Schweiz, es ist genug auf dem Festgeldkonto.“
„Wir machen uns lächerlich, wenn wir Ottmar zum dritten Mal holen.“
„Dann holen wir eben den Felix zurück.“
„Dann meutert die Mannschaft.“
„Die meutert jetzt schon. Gestern mussten sich in der Mittagspause alle Schuhcreme ins Gesicht schmieren und ‚Yes, we can!‘ rufen.“
„Nein. Der Zé Roberto auch?“
„Natürlich. Alle mussten rufen.“
„Nein, ob der auch Schuhcreme nehmen musste?“
„Es gibt keine Extrawürste, hat der Jürgen gesagt.“
„Hm. Naja, das sind diese neuen Methoden, Kalle… da muss die Mannschaft sich erst noch dran gewöhnen.“
„Ist nur die Frage, ob diese neuen Methoden sich mittelfristig rechnen. Wir haben mittlerweile mehr Assistenztrainer als der Fanklub Unterschleißheim Mitglieder hat.“
„Doch so viele?“
„Und dann die Rechnung für die lachende Buddha-Statue, Uli…“
„Welche lachende Buddha-Statue?“
„Er hat fürs Billardzimmer im neuen Trainingszentrum eine lachende Buddha-Statue anfertigen lassen. Eine, die genauso aussieht wie du.“
„Er hat im Billardzimmer eine Buddha-Statue aufgestellt, die aussieht wie ich?“
„Das wär Feng Shui, sagt er. Auch so eine neue Methode.“
„Dem werd ich sein Feng Shui zeigen. Du hast recht. Die Leistung der Mannschaft gestern abend war absolut unterirdisch.“
„Sag ich doch. Wir müssen was machen.“
„Wir sind quasi zum Handeln gezwungen.“
„Ist Jörg Berger frei?“
„Hinten dicht machen? Prima Idee. Wer gibt die Pressekonferenz?“
„Du bist dran, beim Felix musste ich.“

Tschüß, Siebeck!

Zu Wolfram Siebeck habe ich immer aufgeblickt. Ich bewunderte den galligen Humor, mit dem er seine Gastro-Kritiken schrieb und den Deutschen wegen ihrer „Plumpsküche“ (herrliche Wortschöpfung) nimmermüde die Leviten las. Mein allererstes selbstgekauftes Kochbuch war von ihm, die Kochschule für Anspruchsvolle, und jahrelang hab ich die Zeit nur wegen Siebeck (und dem Kreuzworträtsel) gekauft. Insbesondere Siebecks Sommerseminare waren früher (80er/90er Jahre) echte Koch-Kracher. Solide und vor allen Dingen einfach zu kochende Gerichte, die gar nicht schief gehen konnten, wenn man beim Einkauf auf die Qualität der Produkte achtete. Ein paar von den Rezepten koche ich heute noch regelmäßig.
Aber wenn ich mir angucke, was Siebeck in seinem derzeitigen Sommerseminar in der Zeit verzapft, dreht sich mir das Hechtklößchen im Magen um: Der Altmeister betreibt lustlosen Etikettenschwindel, wenn er behauptet, die „Geheimnisse der einfachen Küche“ zu verraten. Was soll denn an einer Vinaigrette aus Essig, Olivenöl, Salz, Pfeffer und Senf geheimnisvoll sein? Wo ist bei einem Kartoffelpüree aus weichgekochten Kartoffeln, Milch, Butter und Muskatnuss der Trick, der diese bodenständige Beilage zur Delikatesse adelt? Auch die geheime Zutat zu seiner unvergleichlichen Hühnerbrühe verschweigt Siebeck: Einfach ein Suppenhuhn mit Suppengemüse stundenlang kochen genügt, behauptet der vermeintliche Geheimnisträger.
Was ein Jammer! Denn gerade in der einfachen Küche gibt es immer wieder wahre Schätze zu heben. Auf einen solchen bin ich unlängst bei den Rezepten von Frau Kaltmamsell gestoßen, die diese makellose Perle von Ihrer Tante hat: Ordentlich Olivenöl in den Topf, Knoblauch, Dose kleingeschredderte Pelati und etwas Rosmarin dazu, einköcheln lassen, salzen und pfeffern, dann pro Nase eine Scheibe Rindsroulade dazu, eine Stunde sachte köcheln lassen, paar Streifen rote Paprikaschote dazu, noch 5 Minuten weiterköcheln und fertig. Bei der verehrten Frau Tante gibt’s Reis dazu, ich hab beim ersten Versuch gebratenen grünen Spargel gemacht, geht auch. Geknofelter Blattspinat ist ebenfalls keine schlechte Idee.

Rouladenscheiben in Tomatensauce

Total simpel, aber trotzdem ganz großes Tennis. Wie der frühe Siebeck. Ach ja.

Splitterbrötchen (LVI)

„Mamma Mia!“ ist ein Film, der eindeutig den Nachweis führt, dass auch Angehörige der Generation 50plus (sogenannte „Best Ager“) noch ausschweifend fröhlich sein können, wenn man ihnen nur ein wenig billigen Wein gibt und ihre Musik spielt.

Als junger Mann hätte ich gern so ausgesehen wie Stephen Stills. Seinerzeit ein aussichtsloses Unterfangen. Verwirrenderweise scheint sich Stephen Stills jetzt meinem Äußeren annähern zu wollen. Vielleicht sollte ich ihn in diesem Vorhaben dadurch unterstützen, dass ich mir auch so ein albernes Kinnbärtchen wachsen lasse. Verbirgt immerhin das Doppelkinn.

An meinem Mobiltelefon habe ich eine Funktion entdeckt, die peinlicherweise eine Statistik über die Gesprächsdauer meiner Telefonate führt. Ich habe im letzten Jahr tatsächlich zwei Tage meines Lebens damit vergeudet, in diesen kleinen Quälgeist hinein zu quaken. Unglaublich.

„Mein Name ist Earl“, Freitag nachts auf RTL, ist ein Komik-Hammer!

50plus total gut drauf

Mensch, Frank Reinhardt vom Varieté Wintergarten,

da haben Sie den Leuten vom Tagesspiegel ja intime Kenntnisse über Strukturen und Befindlichkeiten Ihres Publikums anvertraut:

Die hat sein alter Partner Frank Reinhardt nur begrenzt. Er träumt von einem Publikum mit einem Durchschnittsalter ab 30 Jahren. Shows wie „Hotel California“, die Varieté-Klassiker wie Jonglage oder Handstandakrobatik poppig verpacken, sollen es anlocken. „Inzwischen kann man ja jedem 50-jährigen Breakdance zeigen.“

Find ich super, dass Sie wissen, dass wir 50jährigen so cool drauf sind, dass wir uns sogar einen Breakdance reinziehen, ohne sofort nach dem Notarzt zu rufen. Bloß: Woran liegt’s? Warum mögen wir Breakdance? Sind wir so senil und gehirnalbern, dass wir uns alles gefallen lassen? Oder sind wir so gut drauf, weil wir unseren Enkelkindern das Ecstasy und den Red Bull stibitzt haben?
Oder könnte es sein, dass wir gerade mal Teenager waren, als der Breakdance erfunden wurde, und wir uns über eine Breakdance-Show mittlerweile so freuen wie seinerzeit unsere Eltern, wenn es einen ollen Rühmann-Film gab?

Tschö. Der Chris

Mörderexpress – Die Radiospots

Zum Mörderexpress gibt es 5 Radiospots, die wir bei Radio Westfalica aufgenommen haben und die dort auch zu hören sind. Oder hier, in der Netzecke. Viel Spaß.

„Keine weiteren Zwischenfälle…“

„Die Zeitbombe“

„Die Maske des Maestro“

„Puccinis letzter Vorhang“

„Ruhe sanft, Hugo“