Pasta-Bohnen-Gedöns

Aus irgendwelchen Gründen hatten wir am Sonnabend weder Bock noch Zeit, groß Einkaufen zu gehen. Deshalb war auch nix zu Essen im Haus, als ich Sonntag Abend zu kochen anfing. Nu, nix zu Essen im Haus ist natürlich stark übertrieben. Soll heißen: Nix außer den üblichen Verdächtigen Vorräten, aus denen ich dann so ’n Pasta-Bohnen-Gedöns improvisiert hab.
500g Spaghetti, 4 kleine, frische Salsiccie, 1 Zwiebel, 1 Knoblauchzehe, 3 getrocknete Tomaten, 1 kleine Büchse San-Marzano-Tomaten, 1 kleines Glas Borlotti-Bohnen, Tomatenmark, getrocknete Chilischoten, 1 Glas Rotwein, Olivenöl, Salz, Pfeffer.
Die Salsiccie pellen, kleinschneiden und in Olivenöl anbraten. Kleingeschnittene Zwiebel, Knoblauch, Tomatenmark und getrocknete Tomaten dazu, anschwitzen und mit dem Rotwein ablöschen. Wenn der Rotwein fasst verkocht ist, Tomaten samt Saft dazugeben, Chili nach Geschmack, salzen, pfeffern, Hitze runterdrehen und das Nudelwasser aufsetzen. Wenn das Nudelwasser kocht, Bohnen (abgegossen, abgespült) in die Sauce und Spaghetti ins Wasser geben. Wenn die Spaghetti knapp gar sind, abgießen, in den Saucentopf geben und gut mit der Sauce vermischen. Bei Tisch noch Parmesan und Olivenöl drangeben.

Pasta-Bohnen-Gedöns
War für improvisiert erstaunlich gut. Mach ich wohl bald nochmal.
[tags]Pasta, Tomaten, Bohnen, Kochen[/tags]

5 Gedanken zu „Pasta-Bohnen-Gedöns

  1. Wir haben hier zwei riesige italienische Supermärkte, Centro Italia, einen in Charlottenburg und einen in Marienfelde, die sind nicht nur gut, die sind auch sehr günstig. Da decken wir unseren „italienischen Bedarf“.

  2. Auf den Trichter bin ich noch garnicht gekommen. Habe mal ein wenig gesurft in K gibt es auch einen italienischen Supermarkt. Wohl nicht mit DER Auswahl wie in der Hauptstadt, aber immerhin.

    Und donnerstags haben sie frische Salsiccie. Schade, schade, dass ich morgen frei habe… und bis Dienstag nicht nach Kölle muss. Aber nach Aschermittwoch ist ja auch noch ein Tag.

    Bis dahin zerrt mich der MRQ durchs Wattenmeer.

  3. ey alter, ey das gibs doch jarnicht!
    das stosse ich hier am frühen morgen auf nüchternen magen auf dein blog und du schreibst von leibgerichten meinereiner…

    jetzt steigt mein hungergefühl und ich muss in den frustfressmodus übergehen… na vielen dank

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