Ich fürchte, bei sehr vielen „Aktivisten“ steht eher die Selbstdarstellung als das Erreichen ihrer Ziele im Vordergrund. „Was verboten ist, das macht uns gerade scharf“ gilt auch und erst recht für autoritär vorgetragene Forderungen nach Weltverbesserung. Dass die vollkommen idiotische Debatte über Winnetou und Karl May zu einem stark steigenden Interesse an May und seinen Büchern führen würde, war wirklich abzusehen. Den Bamberger Karl-May-Verlag freut’s. Vielleicht greif ich ja auch mal wieder ins Regal…
Das sind übrigens die Bücher, die ich vor 60 Jahren gelesen habe. Meine liebe Schwester hat sie aufgehoben.
Der Mail-Betreff „Verpassen Sie nicht den Einstieg in die Vorweihnachtszeit“ ist von geradezu betörender Idiotie.
Das Foto vom kulinarischen Wochenhöhepunkt lasse ich mal weg, Blutwurst in einem stark abgedunkelten Restaurant zu fotografieren übersteigt meine knipserischen Fähigkeiten entschieden. Wie dem auch sei „Boudin Noir“ mit Kartoffelpüree und Äpfeln habe ich schon oft gegessen, aber noch nie so gut wie im „La Fontaine“ in Zehlendorf, in das die beste, geduldigste Gemahlin von allen eingeladen hatte. Das war verdammt nahe an der Perfektion, aromatische Blutwurst (NICHT vom Benser, sondern laut Service aus Frankreich importiert), herrlich buttriges Kartoffelpüree und süßsäuerlich in Rotwein geschmorte Äpfel… das war die Referenzversion eines Lieblingsessens, sensationell.
Ich liebe irische Extremsportarten.
Kultureller Wochenhöhepunkt war die Vorbereitung einer fürs kommende Frühjahr geplanten Reise…
Es ist vollkommen sinnlos, sich über Milliardäre aufzuregen, die ihre Spielzeuge kaputt machen. Die dürfen das.


Kulinarischer Wochenhöhepunkt – neben diversen ungebrühten, groben Bratwürsten, war ein Panade-zerstörendes, höchst delikates Schmandschnitzel an exzellenten Bratkartoffeln im „Goldenen Engel“ mit korrespondierender Klosterbräu-Begleitung.
Man muss doch nicht aus allem eine Kampfsportart machen!

Ich finde, die Abscheulichkeiten von Harvey Weinstein dürfen keinesfalls in Vergessenheit geraten. Vielleicht könnte man etwas Unangenehmes nach ihm benennen, zum Beispiel diesen ekligen, kristallinen Rückstand in Weingläsern?







Was nicht jeder weiß: Man kann die Genesung von einer Krankheit nicht beschleunigen, indem man seinen Gesundheitszustand in die sozialen Netzwerke postet.
… was wegen der einmaligen Atmosphäre dieses Orts nicht verwunderlich ist. Aber natürlich auch, weil man hier verlässlich genau so kocht, wie ich es liebe: ungekünstelt, einfach, trotzdem einfallsreich. Sonntagsessen eben. Diesmal gab’s…
… geräucherte Lachsstreifen mit Kartoffelmousse und Matjes-Sauce, Dorsch unter der Kartoffelkruste und ein crunchiges Schokotörtchen.
Perlen der Dialogkunst: „Abgesehen von der Landung der Hindenburg bei Gewitter ist das wohl die beschissenste Idee, die man haben kann.“ („
Hm, das ist wirklich eine knifflige Frage, liebe SpOn-Redakteure. Wäre „Ihre Kinder sind zu laut!“ vielleicht eine Möglichkeit?
…selbstgeklöppelte Kabeljaufilets in Senfbutter auf dreimal aufgewärmtem Wirsingkohl, eine Spezialität für Kenner, zum anderen …
… Bratkartoffeln mit Pfifferlingen in der Heimat der Skatrunde, dem
Marcel Peithmann hat hundertprozentig recht. Das einzige Ziel im Leben, das ich noch habe, ist zu verhindern, dass mir dieser Satz entfleucht.
Kulinarischer Wochenhöhepunkt war eine Zeitreise in Form einer Pizza, bei Daniele im
Mail von meiner Versicherung erhalten: Man bot mir Tickets für die NFL an. Ich denke, jetzt brauche ich eine mentale Schadensregulierung.
Kulinarischer Wochenhöhepunkt war ein wirklich perfekt medium rare gegrilltes Filetto mit Pfifferlingen, Ergänzungsgemüsen und Salat in der „
Im Forum Steglitz hat ein riesengroßer Edeka eröffnet. Die Fleischabteilung lässt aufmerken, exzellente Dry-aged-Auswahl, Zuschnitte für den Kenner usw. Ein kurzer Plausch mit den Fachverkäufern bestätigte den ersten Eindruck: brandgefährliche Location. Das wird teuer.
Es gibt Schauspieler, die können Pickelhaube tragen, und es gibt Schauspieler, die können das nicht. Jürgens und Fröbe zum Beispieöl, diese Meister-Outranten, waren sensationelle Pickhelhaubenträger.
Die kulinarische Woche fand ihren Höhepunkt in der selbstgeklöppelten, klassischen Schmorgurke. Als Beilage dazu habe ich grüne Heringe gereicht.