Den Satz der Woche verdanken wir Altmeister Effjott Wagner: „Es ist so irritierend, unseren Altkanzler in den Armen Putins zu sehen.“
Um bei Putin zu bleiben: Laut SpOn haben Frau Merkel und Herr Obama ihn aufgefordert, für Stabilität in der Ukraine zu sorgen. Haben die beiden sich diese Forderung gut überlegt? Was tun sie, wenn er das wörtlich nimmt?
Absolutes Wochenhighlight: die geduldigste Gemahlin gibt eines ihrer (zu) seltenen Gastspiele in der Küche und haut Hühnerherzen in sahniger Senfcreme raus. Zum Niederknien!
Sekundenlanger, verstörender Realitätsverlust, als ich den neben den angeketteten Fahrrädern liegenden Außenbordmotor bemerkte.
Dass die Masse Mensch sich gern am Sturz großer Männer labt, ist bekannt. Mit welcher Vehemenz jedoch die Qualitätsmedien diese Woche versuchten, den Sturz Guardiolas herbeizuschreiben, war dennoch überraschend.
Ich verstehe nicht, warum ausgerechnet dieser Film kein Kult-Film geworden ist. Warum ausgerechnet dieser Film komplett aus dem kollektiven Gedächtnis verschwunden zu sein scheint. Obwohl ausgerechnet dieser Film alles hat, was ein Klassiker haben muss und noch etwas mehr: Er zerreißt einem das Herz. Ich meine „Die fabelhaften Baker Boys„.
Zurück zu Putin und der Ukraine. Wer über die diesbezügliche Berichterstattung verärgert ist und 25 Minuten Zeit hat, sollte Gabriele Krone-Schmalz zuhören. Es lohnt. Sehr.

