Splitterbrötchen (CDLXIV)

DraussenEndlich darf ich wieder draußen spielen.

In dieser Woche zum ersten Mal Spare Ribs vom Wildschwein zubereitet und gegessen. Geschmacklich ausgezeichnet, an der Konsistenz muss ich noch arbeiten.

„Führungsqualität zeigen… hat das Sagen… muss ein Machtwort sprechen…“ So viele Mitbürger sind einfach nicht glücklich, wenn sie nicht mit den Hacken knallen dürfen.

Kulinarischer Wochenhöhepunkt waren wun-der-bare St. L ouis Ribs bei Tony Roma’s, wohin die liebe Nichte eingeladen hatte. Bessere Spare Ribs als dort hab ich nach wie vor nicht gegessen. Auf einem starken zweiten Platz landete grüner und weißer Spargel aus dem Ofen mit Hollandaise und kurzgebratenen Scheiben von der Lammkeule aus Eigenproduktion.

Wenn’s zum Spargel Hollandaise oder zerlassene Butter gibt, hat sich ein Utensil als unverzichtbar erwiesen, das wir erst seit wenigen Monaten verwenden: eine Thermo-Sauciere. Ich hab um die Dinger immer einen Bogen gemacht („Rentnerkram“), was ein Fehler war. Sauce zubereiten, einfüllen und vergessen erleichtert das Küchen-Finish enorm, und die Sauce bleibt tatsächlich heiß bis warm, je nach Einfüll-Temperatur. Einziger Nachteil: Das Ding ist dermaßen unfotogen, dass mir eine halbwegs akzeptable Ablichtung bisher nicht gelungen ist.

Tim Curry ist diese Woche 70 geworden. Wenigstens der lebt noch.

Die ersten Tennis-Stunden im Freien verliefen unspektakulär. Bis vor wenigen Jahren habe ich mich tagelang regelrecht gequält, bis ich die Umstellung von Halle auf Freiluft hinbekommen habe. Nach kurzem Nachdenken kam ich auf die Ursache: nachlassender Ehrgeiz. Es macht mir nichts mehr aus, die Bälle eine Weile lang unspektakulär rüber zu löffeln, bis ich mich akklimatisiert habe.

 

 

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