Splitterbrötchen (DCXCVI)

Ganz merkwürdig, die Welt richtet sich nicht danach, wie du sie siehst. Diese armen Menschen müssten nicht Pinfluencer werden, wenn sie im Pinternat besser aufgepasst hätten. Dann könnten sie malen wie Pintoretto oder Spieler bei Pinter Mailand werden. „Was soll nur aus Friedrich Merz werden?“ betitelten die Leute von SpOn diese Woche einen ihrer Newsletter. […]

Splitterbrötchen (DCXCV)

Erst jetzt, 30 Jahre nach Glasnost und Mauerfall, merkt man, wie wichtig DDR und UdSSR waren. Als schlechte Beispiele. Kam früher jemand daher und forderte mehr Regeln, Verbote und Kontrolle, um irgendetwas durchzusetzen, genügte ein knapper Verweis auf diese maroden, freudlosen Staatssysteme, um deutlich zu machen, dass Zwang und Verbote Quatsch sind. Heute wird alle […]

Splitterbrötchen (DCXCIV)

Nicht die Hitze ist das Problem sondern die Erhitzten. Das Mindener Tageblatt, eine der besten Lokalzeitungen des Landes, ist 100 geworden. Gefeiert wurde mit einer Gratis-E-Paper-Ausgabe. Kulinarischer Wochenhöhepunkt: eine deftige, trotzdem sehr delikate Flecksuppe in der Dammschenke in Jonsdorf. Jonsdorf ist überhaupt ein sehr empfehlenswerter Ort. Brachiale Faller-Häuschen-Idylle, angenehme Ausflugsgastronomie, preiswerte, komfortable Unterkunft und… die […]

Splitterbrötchen (DCXCIII)

„Das Soziale mit dem Nationalen versöhnen“ wollen zwei CDU-Politiker aus Sachsen-Anhalt. Diese doch recht eindeutige Wortwahl lässt nur zwei Schlüsse zu: Entweder die beiden haben komplett den Geschichtsunterricht geschwänzt und in den letzten vierzig Jahren vergessen, den Fernseher anzuschalten, oder sie versuchen gerade mit erstaunlicher Chuzpe, sich an die Spitze einer extrem unappetitlichen Sammlungsbewegung zu […]

Splitterbrötchen (DCXCII)

Bei Edeka in der Hedwigstraße gesichtet: einen Automaten, der … (gedämpfter Trommelwirbel) ,,, Tücher zum Desinfizieren von Einkaufswagengriffen ausgibt. Wir werden alle sterben! Alle! Im Tagesspiegel fand ich einen Artikel, in dem Philipp-Amthor-Kritiker dafür kritisiert werden, dass sie sein Äußeres kritisieren. Weil Philipp Amthor dafür ja nichts kann. Hmmmm. Wenn Philipp Amthor für sein Äußeres […]

Splitterbrötchen (DCXCI)

Ist es erstaunlich, dass „subjektiv“ und „ichbezogen“ immer wieder verwechselt werden? Als Bildungsbürger greife ich beim Pilz-Einkauf ausschließlich zum Kulturchampignon. Irgendjemand wollte diese Woche mal wieder (kommt alle 2 Jahre auf die Tagesordnung) die „Spanische Allee“ umbenennen, weil „spanisch“ zwar irgendwie unverfänglich ist, aber sich ja doch irgendwer erinnern könnte, dass die Benamung der Straße […]

Splitterbrötchen (DCXC)

Technologie-Event der Woche: die neueste Version von Peppermint OS (Linux) auf meinem Notebook installiert. Peppermint OS ist höchst komfortabel und man braucht beinahe keine Ahnung von Linux zu haben, um damit arbeiten zu können. Mein Laptop wäre schon vor 4 Jahren auf den Müll geflogen, weil er für Windows viel zu langsam geworden war. Mit […]

Splitterbrötchen (DCXXXIX)

Korruption ist die Voraussetzung für Rechtspopulismus. Anders kriegt man den Quatsch ja nicht finanziert. Wenn die Karriere reduziert wird auf die Vokabel „Ex-Herthaner“… kann‘s immerhin nicht mehr schlimmer werden. Gesellschaftlicher Höhepunkt der Woche war ein Kurztrip nach Eschwege, um die Schwester und den ältesten Freund wiederzusehen. In der kalten Heimat gab es dann auch den […]

Splitterbrötchen (DCXXXVIII)

Ich weiß nicht, warum immer gemeckert wird. Ich finde, dass der Videobeweis hervorragend funktioniert. Hätte mir vor zwanzig Jahren jemand prophezeit, dass ich irgendwann einmal vor einer „Eiweißbrot-Mixkiste“ stehen, ich hätte ihn des Irrsinns beschuldigt. Der Tweet der Woche: Koks, Russinnen, Vodka-Red Bull, dämliche Texte. Und keine Sekunde scheiß Musik. Das ist das beste Capital […]

Splitterbrötchen (DCXXXVII)

Warum die Herzogin und der Herzog von Sussex ihren Erstgeborenen nach einem Posträuber benennen, der im deutschen Fernsehen von Horst-Michael Neutze gespielt wurde, entgeht mir komplett. Ein Motiv, das ich nicht fotografierte: Eine junge Dame, die mir in der Beckerstraße entgegenkam und ihre Haare zu einem zylinderförmigen Dutt hochgebunden hatte. Sie sah aus wie eine […]