Splitterbrötchen (XXXVII)

Die Fußballkommentare Wolf-Dieter Poschmanns ähneln mehr und mehr dem Rauschen bei schlechtem Radio-Empfang: störend, überflüssig, unvermeidlich.

Es gibt nur wenige Menschen, die ein spannenderes Leben führen als ein Paranoiker.

Eben in der U-Bahn mitgehört: „Kreuzberg ist mir zu spießig, zu yuppiehaft.“ Hm. Gibt es überhaupt noch Yuppies? Heißen die nicht mittlerweile irgendwie anders?

Bescheuerte Frage im Restaurant: „Den Salat mit Dressing?“ Fragt man zurück, was denn die Alternative wäre, bekommt man unfehlbar „Mit Essig und Öl“ zu hören. Als ob das kein Dressing wäre.

Wenn man wichtig sein will, langt es nicht, sich selbst für wichtig zu erklären. Man muss schon gelegentlich etwas wichtiges tun.

Nochmal Paranoia: Hat eigentlich schon mal jemand versucht, eine Verschwörungstheorie in die Praxis umzusetzen?

[tags]Pseudoweisheiten, Tiefsinn, Wichtigtuerei[/tags]

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