„Ich finde in diesem Kulturgebiet alles schäbig, wackelig, unkomfortabel und unter meinem Lebensniveau.“ Thomas Mann über Frankreich.
Ohne Strick aus der praktischen Kollektion „sui cidal“ verlässt man nicht das Haus, wenn es zuende gehen soll. Dank praktischem Aufhänger können Sie mit Strick aus der Serie „sui cidal“ stilvoll abgehen, wann und wo Sie wollen. Pfiffige Sparfüchse, die von allem und jedem die Schnauze voll haben, erhalten mit dem Gutschein-Code „Regrette rien“ 20 % Rabatt auf alle Produkte der Serie (Artikel vom Umtausch ausgeschlossen).

An Berliner Gymnasien sollen die lieben Schneeflöcklein Faust jetzt in einfacher Sprache lesen dürfen. Ohne jetzt hier den Bildungsbürger raushängen lassen zu wollen: Wenn man dem Geheimen Rat die Sprache nimmt, nimmt man ihm alles. Dann geht’s nur noch darum, die Schulstunde „irgendwie lesend“ zu verbringen und jede Herausforderung der lieben Kleinen zu vermeiden. So schwer ist Fausteins nun auch wieder nicht, als dass jemand, der etwas namens „Hochschulreife“ anstrebt, nicht nach 20 Seiten in denen entsprechenden Lesefluss gekommen wäre und das letztlich recht einfache, holzschnittartige Stück nicht bewältigen könnte.
Wer für die o. g. Schüler insgeheim Sympathien hegt, wird sich jetzt erschrecken: Thomas Mann ist vor 75 Jahren gestorben, d.h. seine Werke sind gemeinfrei. Bei Amazon gibt’s schon ein paar elektrische Gesamtausgaben für unter zwei, ja, sogar unter einem Euro (bei ca. 7500 Seiten ist das ein gewaltiger „bang for the buck“). Wenn man – wie ich – den dauerironischen Bandwurrmsätzen einiges abgewinnen kann, sollte man zuschlagen, Buddenbrooks, Krull, der Zauberberg und einige Novellen und Essays können richtig Spaß machen. Von „Joseph und seine Brüder“ würde ich mit jedoch sehr eine stark gekürzte Ausgabe in einfacher Sprache wünschen … Nur Spaß! Nur Spaß!
Ich wusste, dass da ein Trick bei ist, wenn die über 100 Meter weit springen.
Wem bisher der Draht zu Mann fehlte, könnte sich mit Florian Illies‘ „Wenn die Sonne untergeht – die Manns in Sanary“ einen legen. Mann- Veräppelung bei gleichzeitig größtmöglicher Mann-Verehrung – in diesem von Heinrich Breloer begründeten Genre ist Illies ab sofort die unangreifbare Numero Uno.
Es ist durchaus möglich, Max Stiegl auf Insta oder Facebook nicht zu folgen, es wäre aber sinnlos.

Nach knapp zwei Staffeln bin ich von der vielgerühmten „Ted Lasso“-Sitcom bei Apple TV doch eher unterwältigt. Eine Horde Figuren, die mit eingefrorenem Dauergrinsens stets bemüht ist, „das Richtige“ zu tun, wirkt auf mich eher enervierend als unterhaltsam.
So ordnet Fa, Google die Weihnachtsgrüße von Fa. Allianz ein. Ich halte beide Firmen für alles andere als vertrauenswürdig, trotzdem bin ich in dieser Sache ganz bei Fa. Google und hab den Quatsch als Spam gemeldet.
Die Lektüre des neuen Asterix hat amüsiert, Punkt. Auch wenn die Story nach Schema F gebaut ist. Es bringt ja nichts, jahrzehntelang dem Einfallsreichtum und dem messerscharfen Humor des viel zu früh verstorbenen Goscinny nachzutrauern. Gegenüber der humoristischen Grobschlächtigkeit Uderzos sind die letzten Bände der Serie ein riesiger Fortschritt. Ich freue mich auf den nächsten.
Die unsichtbaren Basketbälle sehen Sie doch auch, oder?

Der nächste Aufenthalt ist bereits gebucht.
Heute habe ich in einem geschmeidigen Move meinen 2000er Streak auf Duolingo vollendet und mich von dieser Plattform abgemeldet. Gründe:
Wenn Sie denken, bei einer Krankheit hätten Sie auch mal Zeit, sich zurückzulehnen und ein Weilchen zu Genesungszwecken zu entspannen… vergessen Sie’s. Kranksein ist ein Full-Time-Job.