Splitterbrötchen (DCCXCVI)

Manchmal muss man einfach seine verdammte Pflicht und Schludrigkeit tun.

Kulinarischer Wochenhöhepunkt: ein wunderbares, wie immer perfekt gegrilltes Hüftsteak im Hugo an der Bundesallee, einem Wohlfühl-Restaurant der Sternenkreuzer-Klasse. Was hab ich den Laden während der Kontakteinschränkungen1 vermisst!

Runner-Up aus der häuslichen Klöppelei: Ein Orangen-Olivenöl, dass es bei Ullrich in der Schloßstraße zum Selberzapfen gibt. Ein kleiner Schwupp davon auf eine Kugel Eis… sagenhaft.

Twitterspaß 1
Jannis Schakarian stellte die Aufgabe: Beschreibe deinen Lieblingsfilm so langweilig wie möglich.
„Kneipier trifft seine Ex wieder und spannt sie ihrem Neuen aus.“ war meine Antwort
Hat vielleicht wer Lust, in dem Kommentaren mitzuspielen?

Soso, John Wayne, der mit der „Let’s go home, Debbie“-Szene in „The Searchers“ anti-rassistische Filmgeschichte geschrieben hat, ist jetzt also als Rassist anzusehen. Weil er anno 1971 in einem Playboy-Interview irgendwelchen Unfug erzählt hat. Wenn wir anfangen, das Ernst zu nehmen, was in den 60er, 70er Jahren im Playboy erzählt worden ist, dann können wir gleich einen Bulldozzer losschicken, um den Hollywood Walk of Fame zu planieren.

Dass etwas so unsinnig ist, das es gar nicht funktionieren kann, bedeutet noch lange nicht, dass man es nicht ausprobieren sollte.

Irritation bei der Siegerehrung des Pokalfinales: Warum müssen die Spieler den schweren Pokal selber stemmen? Warum gibt es keinen Trophy Assistant?

Wenn ihr, liebe Menschen beim Tagesspiegel, wirklich an einer Antwort auf die in eurer Headline „Warum nicht mal ein veganes Tattoo stechen lassen?“ gestellte Frage interessiert seid: Nein. Wirklich nicht. Aus vielerlei Gründen.

Hubertus Heil zieht mitten in der größten Rezession der Geschichte die Hartz4-Schrauben wieder an, Frau Högl wirbt mit der Wiedereinführung der Wehrpflicht entschlossen um Jungwähler und der ehemalige Pop-Beauftragte covert Fury in the Slaughterhouse. Ist das jetzt irgendwas mit versteckter Kamera oder doch die SPD?

Herr Heil führt Hartz4-Sanktionen wieder ein, Frau Högl will die Wehrpflicht wieder einführen und Sigmar Gabriel sorgt für Fury in the Slaughterhouse. Ganz ofensichtlich läuft bei der SPD das „Projekt 4,9“.

Twitterspaß 2
Social Media, historisch. 

Ich fange an, Desinfektionsmittel am Geruch unterscheiden zu können. Im Tomasa Lichterfelde nehmen sie das gleiche wie im Superfit Steglitz.

Früher: Besuch kommt an, man steht aus dem Sessel auf, geht zur Tür, wickelt Händeschütteln, evtl. Begrüßungskuss und Beimmantelausziehenundaufhängenbehilflichsein nebst begleitendem Smalltalk ab, geht zurück zum Sessel und nimmt wieder Platz.
Jetzt: Besuch kommt an, man bleibt sitzen, grüßt winkend und wirkt dabei nicht unhöflich sondern verantwortungsvoll.
Ich will jetzt nicht sagen, dass Corona auch gute Seiten hat, aber…

Was vom kulinarischen Wochenhöhepunkt übrig blieb.

  1. Wir hatten keinen Lockdown, auch denn die Covidioten das behaupten.

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