Splitterbrötchen (XVC)

Abendschau vom Ostermontag. Eine junge Frau, die „im Regierungsviertel arbeitet“, schildert ihre Eindrücke von einer Bootstour durch Berlins Mitte: „Die alten Sachen kennt man ja nur, wenn man in der DDR gelebt hat.“
Hallo? In den letzten 19 Jahren keine Zeit gehabt, sich mal umzugucken?

Die Erkenntnis der  Woche gelang – wem denn sonst? – der BILD: „Fett ist das neue Nikotin“. Wusste gar nicht, dass man Gänseschmalz auch rauchen kann.

Das Schimpfwort der Woche: Email-Ausdrucker!

An die Person, die von Fa. Google in mein Fress-Blog geleitet wurde, als sie fragte „Wie serviert man Birnenbrand“: Entweder im Glas oder in der Flasche, niemals in der hohlen Hand!

Natürlich war es der Tagesspiegel, der – innovativ wie immer – eine längst vergessene Berufsbezeichnung wieder ausgegraben hat. In der Mittwochsausgabe war er plötzlich wieder da, der Polit-Barde.

Was für ein (Halb-)Satz: „Stefan Raab mit Problemen am Hosengummi!“

Und sie werden immer mehr: Die Vollidioten,  die unfähig sind, „Darf ich mal vorbei?“ oder „Du stehst im Weg, mach doch mal Platz!“ zu sagen und deshalb versuchen, im Supermarkt wortlos durch mich hindurch zu gehen oder mich einfach zur Seite zu schubsen oder wegzurempeln. Kennt irgendjemand eine Masche (Traumatisierung, während der Ausbildung bei einer militärischen Eilte-Einheit antrainierter Reflex o.ä.) , mit der ich straffrei davon komme, wenn ich diesen Vollspaten ein wenig Benimmunterricht auf der 12 erteile?

[tags]Pseudoweisheiten, Tiefsinn, Wichtigtuerei[/tags]

4 Gedanken zu „Splitterbrötchen (XVC)

  1. Gewalt lehne ich auch bei Supermarktrowdies ab. Kannste denen nicht unbeobachtet eine Spraydose Fußdeo „extra stark“ unten in den Einkaufswagen legen und beobachten, wie die versuchen das Zeug an der Kasse loszuwerden?

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