Splitterbrötchen (CDXLIII)

Sicher herrscht bei Xavier Naidoo nicht unbedingt Gedränge, wenn im Oberstübchen Vollversammlung ist. Aber der ESC ist nicht die UNO-Vollversammlung. Wenn man jedem Spinner Auftrittsverbot erteilen würde, bekämen wir nur noch sehr wenig Musik zu hören.

Wiglaf Droste hat Naidoo übrigens sehr treffend als „Mannheimer Wimmerschinken“ eingeordnet.

Hervorragende Idee von unserer lieben Freundin Monika: Püree von frischen Erbsen mit Ingwer(!) als Beilage zum Ochsenbäckchen.

Hat irgendjemand ernsthaft gelaubt, Franz Beckenbauer würde irgendetwas lesen? Egal, ob er es unterschreiben soll oder nicht?

Den Mittwochs-Film in der ARD genossen, in dem Luis Trenker als der schleimige, pathetische Opportunist dargestellt wurde, der er war. Großer Geschichtenerzähler? Quatsch. Das waren die Tiefpunkte meiner Fernseh-Kindheit, wenn seine wettergegerbte Alpenfresse bei „Sport, Spiel, Spannung“ auftauchte. Dann wusste man: Erst hört man irgendwas Uninteressantes über „Burschen“, die in der „schönen Natur“ die Berge „abi“ und „obi“ (keine Ahnung, ob das einen Unterschied machte) kletterten, und spätestens nach 5 Minuten schaltet Trenkers Dialekt auf Autopilot, so dass man außer pfeifendem Rumgepruste nichts mehr mitbekam.  Meine Herren, ist mir dieser durchgeknallte Alp-Öhi auf den Zeiger gegangen.

 

 

 

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