Splitterbrötchen (DCV)

In etwa zeitgleich habe ich zum ersten Mal (echt!) einen Bushido-Song gehört und erfahren, dass man in der Szene mutmaßt, er würde jemand anders fürs Reimen bezahlen. Halte ich für sehr unwahrscheinlich. So doof kann selbst Bushido nicht sein, dass er für ein derart haltloses Gestammel bezahlt.

Kulinarischer Wochenhöhepunkt: Selbstgeklöppelter Pulpo, in Knoblauch gebraten.

Diese Woche hat die Kolumne von Jan Fleischhauer („Weint Angela Merkel heimlich?“) an Idiotie sogar den jüngsten AfD-Vorschlag (anonymes Beschwerdeportal für Schüler) übertroffen, Keine kleine Leistung!

In irgendeiner Jamie-Oliver-Kochsendung auf ein interessantes Dessert gestoßen: Vanilleeiskugel mit heißem Espresso übergießen, Schokosauce drüber und mit reichlich frisch geriebenen Walnüssen bestreuen. Sah gut aus, sollte ebenso schmecken.

Am Freitag  las ich „Verkehrsbehinderungen wegen einer Veranstaltung in der City“ in der BVG-App. Das wird Erdogan nicht gefallen, dass man ihn als „Veranstaltung in der City“ bezeichnet.

Die anhaltenden GroKo-Krisen zeugen nicht von irgendwelchen Macht-Erosionen, sondern davon, dass die Generation der Regierungspolitiker immer noch nicht verstanden hat, wie sehr das Internet unsere Gesellschaft und die Politik verändert hat. Dass durch die Recherche- und Austauschmöglichkeiten des Netzes eine riesige Echo-Kammer mit vielfältigem Zugriff auf Informationen entstanden ist, die Hinterzimmer-Mauscheleien mit anschließendem Grasdrüberwachsenlassen faktisch unmöglich macht. 

Das neue Willie-Nelson-Album „My Way“ ist da. Grandioser geht’s nicht. Sinatra kann einpacken.

4 Gedanken zu „Splitterbrötchen (DCV)

  1. Ich mag den ‚affogato‘ simpel, nur Vanilleeis und genüßter Espresso drüber.

    Herr Oliver ist bei mir übrigens unten durch seit seiner Marokko Episode. Da wollte er Tajine machen (gibt es bei uns mehrmals im Monat in diversen Variationen). Er ging also los, nahm eine bunt bemalte Deko-Amphore und stopfte diverse Zutaten hinein.

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