Splitterbrötchen (DCCXXXVIII)

Irgendeinem Medizingeschwurbel entnommen, dass jedes Glas Bier oder Wein angeblich das Leben um 6 Minuten verkürzt. Bin also – über den Daumen gepeilt – irgendwann vor 1930 gestorben.

Eine Verschwörung, die von geistigen Kanalratten wie Soost oder Hildmann aufgedeckt werden kann? Ernsthaft?

Die Wortkreation der Woche ist natürlich „infektionsschutzfeindlich“.

Auf Twitter brachte mich Ringo Trutschke mit dieser 1350 geführten Lockerungsdiskussion zum Lachen: „Die Pest ist auch nicht schlimmer als Fleckfieber“ „Warum dürfen Steinmetze öffnen, Hufschmiede aber nicht?“ „Hexenverbrennungen können ja ohne Zuschauer stattfinden“ „Trinkstuben sind systemrelevant“ „Viele Erkrankte über 30 wären eh bald gestorben“

Wein und Etikett brachten Podersdorfer Sonne in den Corona-Alltag.

Der Drang des Menschen zur Freiheit ist größer als der zur Vernunft. Die Entscheidung, ob das gut oder schlecht ist, überfordert mich.

Herausgefunden, warum Neil Dudgeon als Barnaby niemals an John Nettles heranreichen wird: Er vergisst immer wieder, „von der CID Causton“ zu sagen. Geht gar nicht!

Immer wieder erstaunlich, wie viel Aufmerksamkeit man mit offensiv vorgetragener Idiotie generieren kann. Beinahe könnte man glauben, die Medien hätten auf dieser Basis ein Geschäftsmodell entwickelt.

Am 15.5. beginnt man, die Berliner Gastronomie wieder hochzufahren. Wir haben für 18 Uhr beim Lieblingsitaliener reserviert. Ich zähle die Stunden.

 

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