Splitterbrötchen (CMIV)

Keine coolen Hüte mehr. Danke, Charles!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!1111

Letztlich wird eine Mülltüte erst zur Mülltüte, wenn man Müll hineintut.

Fa. Microsoft ist unübertrefflich. Gestern entdeckte ich zufällig im Cloudspeicher dieses trefflichen Unternehmens einen „Tresor“, den ich natürlich sofort knackte und untersuchte. Die pfiffigen Softwareingenieure dieses Weltkonzerns wollen, aus welchen Gründen auch immer, dass ich Scans wichtiger Dokumente ständig mit mir herumtrage, aber natürlich – weil es wichtige Dokumente sind – mit allerlei Security-Gedöns gesichert, dafür ist dieser „Tresor“ da. Zuvorkommend machte man mir gleich Vorschläge, welche Dokumente ich so – perfekt gesichert – mit mir herumtragen soll: Führerschein, Personalausweis, Reisepass etc. Natürlich klickte ich auf „alle Vorschläge anzeigen“ und da kam dann der Vorschlag, der mich endlich vom „Tresor“ überzeugte: Sterbeurkunde. Natürlich! Das ist sehr praktisch, die immer dabei zu haben. Jetzt muss ich sie nur noch finden, dann scan ich sie gleich ein.

Kulinarischer Wochenhöhepunkt war ein wirklich perfekt medium rare gegrilltes Filetto mit Pfifferlingen, Ergänzungsgemüsen und Salat in der „Trattoria Romana„. Perfektes Handwerk, sehr, sehr lecker, besonders in Kombination mit dem dazu empfohlenen, schön muskulösen Primitivo. Wir waren zum ersten Mal da, sicher nicht zum letzten Mal.

Was nicht jeder weiß: „The Rocky Horror Picture Show“ war der einzige Film der Serie, in dem Sylvester Stallone nicht mitgespielt hat.

Wenn jemand mit unterdrückter Telefonnummer anruft, einfach mit erstickter Stimme „Ich hab’s erledigt, wie verabredet, aber jetzt ist alles voller Blut…“ sagen und wieder auflegen1.

Tränen lachte ich, als ich von einer möglicherweise sogar waren Anekdote über den englischen Fliegerhelden Sir Douglas Bader hörte. Der Mann hat einen Vortrag an einer Mädchenschule der vornehmeren Sorte gehalten und über seine Erlebnisse im 2. Weltkrieg geplaudert: „So there were two of the f***ers behind me, three f***ckers to my right, another f*** on the left…“ Die Schuldirektorin wandte sich – kurz vor der Schnappatmung – an ihre Schülerinnen: „Ladies, the Fokker was a German aircraft.“ – „That may be, madam“, antwortete Sir Bader, „but these f***ers were in Messerschmitts!“

Ein Leben lang kämpf ich mit meinen inneren Limonen.

Perle der Dialogkunst: „Sie erkennen einen Scherz nicht mal, wenn er aufsteht und Ihnen in die Nase beißt.“ (The Oxford Murders)

 

 

  1. Danke, Herr Weazle!

2 Gedanken zu „Splitterbrötchen (CMIV)

    • Ja… :) Das Problem ist, dass Bader von „fockers“ (wie es damals im UK üblich war) und nicht von den amerikanisierten „fuckers“. Dadurch ist auch der Rettungsversuch der Direktorin witziger. Wenn ich aber tatsächlich „fockers“ geschrieben hätte, hätte ich vermutlich erklären müssen, warum ich nciht „fuckers“ geschrieben habe, und damit hätte ich den Witz kompliziert oder gekillt. Also habe ich statt „fuckers“ und „fockers“ die Sternchen genommen, weil ich da den Unterschied nicht erklären musste. Und ich glaube, in diesem Kommentar habe ich jetzt so oft „fuckers“ und „fockers“ geschrieben, dass das die prüden Sternchen wieder wett macht.

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