Splitterbrötchen (CMV)

Ich kann auch mit Alkohol lustig sein!

Ich bitte um Beachtung für diese kleine Liste über das Älterwerden, die mir aus dem Maschinenraum übermittelt wurde. Bei mir trifft alles zu, außer das mit dem Schnaps. Okay, ich hab Schnaps da, aber der verdunstet eher, als dass er getrunken wird. Ich hab’s nicht mehr so mit den Spirituosen, es sei denn, ich bekomm beim Italiener oder Griechen was aufs Haus, dann heißt’s natürlich: „Lieber die Leber verrenkt, als dem Wirt was geschenkt.“

Gut zu wissen:

Kulinarischer Wochenhöhepunkt war eine Zeitreise in Form einer Pizza, bei Daniele im Sicilia: Scampi, Unmengen von Knoblauch… wie damals in den 70ern. Ich hätte beinahe aus Nostalgiegründen einen Frascati dazu getrunken, aber gottseidank hat Daniele den nicht auf der Karte.

Mail von meiner Versicherung erhalten: Man bot mir Tickets für die NFL an. Ich denke, jetzt brauche ich eine mentale Schadensregulierung.

Am Donnerstag machten sich Bauarbeiter am Hauptleitungsstrang der nördlichen Beckerstraße zu schaffen. Um 17 Uhr fiel das Internet aus, um 17:45 der Strom. Um 18 Uhr dozierte ich in einem Onlinekurs via Handy-Hotspot und Laptop im Batterie-Betrieb, mit einer Taschenlampe als Schreibtischlampenersatz. Wenn die Blackouts im Winter nicht schlimmer werden, komme ich also klar.

Wer versucht, alle Ungleichheiten einer Gesellschaft zu beseitigen, nimmt ihr den Motor.

Es gibt wenig schöneres als schlagfertige Service-Kräfte! „Sambuca, ist das nicht dieser mexikanische Hut?“ – „Nein, das ist Tequila!“

Als ich las, dass die ARD für gestern Abend den Fernsehfilm „Hartwig Seeler – Im Labyrinth der Rache“ ankündigte, hoffte ich auf ein packendes Doku-Drama über Uwe Seelers vergessenen Bruder, der von ihm aus der Mannschaft intrigiert wurde und einen blutigen Rachefeldzug startet, in dem ein Mannschaftsmitglied nach dem anderen abgeknipst wird und zahlreiche HSV-Interna genüsslich breitgewalzt werden. Ich wurde enttäuscht.

Es ist nicht Aufgabe von Politikern und Journalisten, die Bürger zu erziehen. Auch wenn beide Berufsgruppen das nicht wahrhaben wollen.

 

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