Splitterbrötchen (DCCCXVIII)

Seit der Hacklschorsch nicht mehr zu Tale saust, hat der Rodelsport jeglichen Glamour verloren.

Manchmal hat man das Gefühl, dass das eigene Leben sich nur noch in der 5. Etage abspielt.

Nicht denken macht Spaß.

Kultureller Wochenhöhepunkt war „Mank“ auf Netflix. Ein Fest für Freunde von Hollywoods „Golden Age“, Balsam für die Autorenseele. Die Szene, in der der halbe Algonquin-Round-Table für Selznick und von Sternberg einen Quatsch-Horrorfilm pitcht, ist das reine Vergnügen.

Kulinarischer Wochenhöhepunkt war ein aus dem Bruno-Kochbuch zusammengekochtes Menü. Zur zugekauften Vorspeise gab’s „Pain Artisanal“, Hauptgang war Wildgulasch mit „Pommes Salardaises“ (besonders gut!), zum Nachtisch gab’s „Tarte de Noix“. Das Buch ist in der Tat etwas für erfahrenere Köche, insbesondere bei den Backgeschichten. Aber geschmacklich war das alles wirklich sehr gut.

Gibt es eigentlich eine Oscar-Verleihung für Produktbezeichnungen?

 

Ein Gedanke zu „Splitterbrötchen (DCCCXVIII)

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