Splitterbrötchen (DCCCLIV)

Pöbeln ist grundsätzlich keine Option.

Von der Existenz eines Gunter-Philipp-Museums erfahren. Mit der Planung einer Wallfahrt begonnen.

Spontane Begeisterung anlässlich der Installierung eines Weltraum-Kommandos der Bundeswehr. Aber auch Fragen tauchten auf: Wurde schon ein Mutanten-Corps gegründet? Wann beginnen endlich die Impulsnadler zu fauchen? Erreiche ich den Großadministrator bereits unter rhodan@bundeswehr.de?

Am Theater lernt man so allerlei über die Natur des Menschen, auf und hinter der Bühne. Wenn Komödie gespielt wird, schwankt die Stimmung in der Garderobee meist zwischen gedeckt und bierernst. Wenn eine Tragödie gespielt wird, ist Heiterkeit angesagt: Witze werden gerissen, alberne Streiche gespielt usw. Der Mensch braucht diesen Ausgleich, wenn er sich mit Schrecklichem konfrontiert sieht.

Die Meldung der Woche, vielleicht des Jahres:

In Berliner Bäckerei-Fachgeschäften ist „junger Mann“ übrigens eine übliche Anrede. Auch für Männer meines Alters.

Es scheint tatsächlich Menschen zu geben, die den ganzen Tag auf ihr Smartphone starren, weil sie auf einen Grund zur Empörung warten.

Und dann war da noch dieser englische Wortwitz für Fortgeschrittene:
Me: „Our kids were arrested for starting a fire.“
Wife: „Arson?“
Me: „And daughter.“

Auf Nebenkriegsschauplätzen gibt es, außer billigen Triumphen, nichts zu gewinnen.

Selbstverständlich ist Julian Nagelsmann nach der mit einem Rumpfkader eingefahrenen Niederlage im ersten Testspiel der Saison als Bayerntrainer gescheitert. Bei uns weht ein anderer Wind als bei den Software-Hökern und Brausebrauern.

Die SPD hat wirklich nachhaltig beim Wähler verschissen. Wie  wenig Olaf Scholz von den Fehlern seiner Konkurrenten profitiert, ist höchst erstaunlich.

 

Ein Gedanke zu „Splitterbrötchen (DCCCLIV)

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