Splitterbrötchen (DCCCLVI)

Die Bratwurst-Impfung ist m. E. deshalb so erfolgreich, weil sie die ganze Sache erdet: Es geht nicht um ideologisch überfrachtete Weltanschauungsfragen, sondern um  eine eigentlich selbstverständliche Gesundheitsvorsorge, zu der es einen kleinen zusätzlichen Anreiz gibt, wie früher mal das Frühstück nach dem Blutspenden. Wenn weniger Tamtam um die Impfung gemacht würde, würden sich auch mehr Menschen einfach so impfen lassen.

2020 war ein fantastisches Jahr für Zweigelt, 2021 ein fantastisches Jahr für Urlaub in Podersdorf. Wir haben eine tolle Zeit im Lieblingsort verbracht, nächste Woche zeig ich hier Fottos.

Mit nicht mehrheitsfähigen Ideen kann man keine Mehrheiten erringen. Ist doch ganz einfach.

Die Olympischen Spiele 1964 in Tokio waren die ersten, die ich begeistert am Fernseher verfolgte. Damals hätte ich nicht für möglich gehalten, dass ich über fünfzig Jahre später, bei den zweiten Spielen in Tokio, überhaupt nicht mehr zuschauen würde.

Vielleicht ist es an der Zeit, einige deutschsprachige Film-Musicals der 50er Jahre neu zu bewerten. „Bonjour Kathrin“ zumindest ist – sieht man von einigen mittlerweile arg in die Jahre gekommenen Musiknummern ab – ein bewunderungswürdiges Monument herrlicher Idiotie. Die High-Camp-Performance von Rolf Olsen sucht ihresgleichen im Weltfilm.

Wenn alle Welt mit dem Lasch-o-mat rumspielt, muss ich natürlich mitmachen.

Warum kämpfen manche Menschen auf Twitter derart erbittert gegeneinander? Dort errungene Siege bzw. dort erlittene Niederlagen sind doch vollkommen folgen- und bedeutungslos.

Kulinarischer Wochenhöhepunkt war ein Drei-Gang-Menü im Gasthof Kummer mit Weinbegleitung von Winzerhof Steiner. Ein wunderbarer Abend. Als Hauptgang gab*s zweierlei vom Lamm mit Bulgur-Bällchen an Jungzwiebel-Rosmarin-Sauce. Die fehlenden Gänge – und einiges mehr – liefere ich im Lauf der Woche nach.

Brücke an Maschinenraum: Eichi findest du auf Facebook (ich weiß, ist im Schiffsinneren ein No-Go) oder hier.

2 Gedanken zu „Splitterbrötchen (DCCCLVI)

  1. Die Olympischen Spiele 1964 in Tokio waren die ersten, die ich begeistert am Fernseher verfolgte. Damals hätte ich nicht für möglich gehalten, dass ich über fünfzig Jahre später, bei den zweiten Spielen in Tokio, überhaupt nicht mehr zuschauen würde.

    Kann ich nur unterstreichen.

  2. Danke, schön. In der Tat ist Facebook ungenießbar und der letzte Eintrag bei Torial ist auch schon wieder zehn Jahre her. Aber er lebt noch und das ist gut. Nur seine mumifizierte Blogleiche macht mich traurig.

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