Danke, Google!

Ich bedanke mich ganz herzlich bei Firma Google, dass sie meine Netzecke als Numero Uno ausspuckt, wenn jemand nach der Schuhgröße von Anna Nicole Smith sucht. Ich werde versuchen, in Zukunft dieser großen Verantwortung gerecht zu werden.

[tags]Google, Suchbegriff, Ungeheuer[/tags]

Kommentare in der Netzecke

Okay, nachdem mich mehrere liebe Menschen angemailt haben, dass sie nicht in der Lage waren, hier einen Kommentar abzusetzen, weil ihnen die Captchas nicht gezeigt wurden, hab ich das Anti-Spam-Plugin erstmal deaktiviert, in der Hoffnung, dass mich die Kommentar-Spammer in Ruhe lassen, bis ich der Sache auf den Grund gekommen bin. Wenn irgendjemand sich mit Peter’s Custom Anti-Spam-Plugin for WordPress auskennen sollte und eine Idee hat, warum manche Menschen die Captchas sehen können und manche nicht (nein, am Browser liegt’s nicht!), wäre ich für einen Hinweis dankbar.

[tags]Wordpress, Plugin, Spam[/tags]

Danny Boy

Die Folkwoche in der Netzecke strebt ihrem Höhepunkt entgegen. Und da der Netzecken-Betreiber eine gewisse Irland-Affinität nicht verleugnen kann oder will, muss früher oder später „Danny Boy“ kommen, der Song, den sich die Besucher eines Irish Pubs spätestens nach dem 3. Guinness von der Live Band wünschen. Was irgendwie originell ist. Weil die Lyrics von einem Engländer stammen, der sie auf „Londonderry Air“ geschrieben hat. Hier steht die ganze Geschichte.
Aber genug gebeckmessert. „Danny Boy“ ist einfach ein steinstarker Song. Besonders, wenn die Weltmeister des irischen Liedguts ihn interpretieren, die Wolfetones:

[youtube]NJp0XwWpTqA[/youtube]

Slainte!

[tags]Wolfetones, Folk, Irland[/tags]

Ed’s Lieblingslied

Der nächste Beitrag in der Netzecken-Folkwoche. Dieser Song wurde in den siebziger Jahren des vorigen Jahrhunderts in der „Schwabinger 7“ – einem Lokal für die weniger subtilen Nächte dieses Lebens – mehrmals am Abend gespielt. Es war das Lieblingslied von Ed, dem coolsten Kellner aller Zeiten. Ed hatte mal einen vom Kingston Trio kennengelernt, der ihm die Single mit „Greenback Dollar“ geschenkt hat. Und diese Single hat Ed einmal mit in die 7 gebracht und den Stammgästen vorgespielt. Uns hat’s gefallen. Wir wollten den Song immer wieder hören. Manchmal zehnmal am Abend. Manchmal auch öfters. Bis eines Abends ein Stammgast, der sonst den ganzen Abend lang katatonisch in sein Bier zu starren pflegte, über den Tresen flankte, die kostbare Single in zwei Teile zerbrach und sich mit den Worten „Ich kann’s nicht mehr hören!“ wieder vor sein Bier setzte.
Natürlich gab’s sofort ein Hausverbot, dass – wie damals üblich – am nächsten Abend schon wieder vergessen war. Am nächsten Abend war auch eine neue „Greenback Dollar“-Single da. Die 7 ohne „Greenback Dollar“ ging damals gar nicht. Seitdem lässt mich der Song nicht los. Durfte jetzt so an die dreißig Jahre her sein, dass ich das letzte Mal in der 7 war. Aber wenn ich den Song höre, dann sähe ich sie alle wieder vor mir. Heinz, den Manila… und natürlich Ed.

[youtube]A9Jh4KjPP-o[/youtube]

[tags]Folk, Kingston Trio, Schwabing, Kneipe[/tags]

Baskisches Hühnchen

Baskisches Hühnchen

Französische Hausmannskost at it’s best: Schnörkellos, logisch und mordslecker. Für 4 Personen braucht’s: Eine in 4 bis 6 Teile geschnittene Poularde, 4 grüne Paprikaschoten, 2 Tomaten, gehäutet und entkernt, 1 Zwiebel, 2 Knoblauchzehen, 1 Schuss Weißwein, Lorbeerblätter, Salz und Pfeffer, Olivenöl. Pfanne auf den Herd, Olivenöl rein und die Hühnerteile bei mittlerer Hitze langsam anbraten. Mittlere Hitze heißt „nicht höher als halb“ und langsam heißt mindestens zehn bis fünfzehn Minuten Zeit nehmen für die Prozedur. Hühnerteile kurz aus der Pfanne nehmen, überschüssiges Fett abkippen, kleingeschnittene Zwiebel, Knoblauchzehen und in Streifen geschnittene Paprika anschwitzen. Mit einem Schuß (wirklich nur ein Schuß) Weißwein ablöschen, in Streifen geschnittenes Tomatenfleisch und die Lorbeerblätter dazu, Hühnerteile wieder rein, alles kräftig salzen und pfeffern (getrocknete Chili-Schoten kommen auch gut) Deckel drauf und das baskische Hühnchen bei kleiner Hitze mindestens eine halbe Stunde lang in Ruhe lassen. Danach den Deckel lüften. Sollte ziemlich genial duften. Wenn die Tomaten zu sehr gesuppt haben oder man zuviel Weißwein zum Ablöschen genommen hat, kann es nötig sein, die Hühnerteile rauszunehmen und das ganze noch etwas einkochen zu lassen. Das Gemüse soll nur etwas feucht sein, nicht schwimmen. Das ganze mit einem schönen Weißwein servieren. Wenn’s eine kleine Vorspeise und einen kleinen Nachtisch gibt, dann langt das so. Ansonsten kann man Bratkartöffelchen dazu machen. Mahlzeit!

[tags]Kochen, Rezept, Huhn, baskisch[/tags]

Alles wird Knut – Die Vorschau

Eisbaer
Was in den nächsten Tagen auf uns zukommen wird:
Ex-Botschaftsluder Djamila Rowe behauptet, einen One-Night-Stand mit Knut absolviert zu haben. Die BILD widmet diesem Ereignis eine Titelstory.
Die Zooverwaltung Berlin dementiert energisch das anrüchige Verhältnis mit einem deutlichen Hinweis auf Knuts Geschlechtsreife und die sexuelle Ausrichtung Knuts.
Die verzweifelte Djamila Rowe bezeichnet Knut als „Sodomisten“ und macht mit ihm Schluss.
Party-König Ammer versöhnt sich mit Djamila Rowe und lädt sie als Star-Gast zu von ihm veranstalteten Knut-Topless-Partys ein.
Die medienunerfahrene Zooverwaltung mahnt statt Ammer versehentlich Jürgen Drews ab, der daraufhin auf den dummen Gedanken kommt, einen eigenen Knut-Song auf den Markt zu bringen, woraufhin er von Frank Zander abgemahnt wird.
Knut erträgt den Rummel um seine Person nicht mehr, geht zum Flatrate-Koma-Saufen und wird mit 11,3 Promille in die Tierklinik eingeliefert.
Wolf-Dieter Poschmann erklärt 11,3 Promille zum Weltrekord und lädt Knut ins Aktuelle Sportstudio ein.
Knut verfehlt nur knapp einen Rekord an der Torwand, als er nach drei Treffern rechts unten und zwei Treffern links oben den Ball auffrißt. Pingel Poschmann disqualifiziert Knut und wird wenig später vom ZDF fristlos entlassen.
Überraschend behauptet Prinz Frederic von Anhalt, Knuts Vater zu sein und erklärt sich bereit, jederzeit eine DNS-Probe abzuliefern, um seine Ansprüche zu untermauern.
Die 14jährige Roswitha K. aus Lüdenscheid fällt beim Versuch, Knuts 11,3 Promille-Rekord zu brechen, kurz vor erreichen der 7-Promille-Grenze in ein Wachkoma. Roswithas Eltern verklagen Knut und den Berliner Zoo. Die Berliner Zooverwaltung, die nach „Knut“ auch „Komasaufen“ und „11,3“ markenrechtlich schützen ließ, reagiert umgehend mit einer Abmahnung und einer Gegenklage.
Roswitha wird eine halbe Stunde lang von Günter Jauch für „stern tv“ interviewt. Erst nach Ausstrahlung des Interviews bemerken Experten, das Roswitha zum Zeitpunkt des Gesprächs immer noch im Wachkoma lag.
Knut wird von Reinhold Beckmann eingeladen, die Berliner Zooverwaltung verbietet jedoch den Auftritt des Bären in der Beckmann-Talkshow. Man befürchtet, dass Knut in ein Wachkoma fällt, wenn er Beckmann zuhört.
Wolf-Dieter Poschmann moderiert ab sofort eine Call-In-Show bei 9-Live, bei der es kleine Knut-Puppen zu gewinnen gibt. Nach seiner ersten Sendung wird er u. a. von der Berliner Zooverwaltung, der Augsburger Puppenkiste und Prinz Frederic von Anhalt abgemahnt.
Die Untersuchung von Prinz Frederics DNS zeitigt ein überraschendes Ergebnis: Der Prinz ist zwar definitiv nicht der Vater von Knut, wohl aber der der Jacobs-Sisters.
Die Jacob Sisters lassen über einen Anwalt in Los Angeles anfragen, ob sie Knut adoptieren können. Die Zooverwaltung lehnt ab.
BILD verdoppelt von einem Tag auf den anderen die Verkaufsauflage mit der Schlagzeile: „Tierschützer laufen Amok – Knut darf nicht ins Dschungelcamp“.

(Fortsetzung folgt)

Foto von dustpuppy

[tags]Knut, Eisbär, Berlin, Zoo, Ungeheuer[/tags]