Umschreibung der Woche

Gestern fuhr ein Auto an mir vorbei, das laut Aufschrift einer Firma für „infrastrukturelles Facility-Management“ gehörte und mich – natürlich – völlig ratlos zurückließ. Was um Himmels willen ist „infrastrukturelles Facilty-Management“? Was sind das für Kerle, die sowas machen? Ich eilte zum nächsten Internetzanschluß, googlete ein bisschen hier und da und wusste es ein paar Minuten später. Es sind Hausmeister.

[tags]Hausmeister, Ungeheuer[/tags]

Montmartre

Selbstverständlich wird Montmartre total überschätzt.
Montmartre Tuer
Okay, die Aussicht ist ganz akzeptabel…
Aussicht
Ansonsten ist dieser Stadtteil übelkeitserregend kitschig …
Sultan
… von Touristen überlaufen …
Strasse
… und von ästhetisch inakzeptabler Zuckerbäckerarchitektur geprägt!
Sacre Coeur
Deswegen hat es uns dort ausnehmend gut gefallen.
Violine
Ach ja, und bei Amélie waren wir natürlich auch…
Amelie

[tags]Paris, Montmartre[/tags]

Blog-Event: Wo war ich?

Sorry für die kleine Pause, aber ich war ausgeflogen. Die geduldigste Gemahlin von allen hatte eine ihrer brillantesten Ideen, die einen der gelungensten Wochendausflüge aller Zeiten zur Folge hatte. Diese Woche möchte ich in einigen Texten von unseren Erlebnissen berichten, aber zuerst möchte ich wissen, wo wir waren. Die oder derjenige, der als erster herauskriegt, wo wir übers Wochenende waren, erhält eine CD mit ortstypischer Musik. Antworten bitte in die Kommentare, der Rechtsweg ist ausgeschlossen, die erste richtige Antwort gewinnt. Ausgeschlossen von der Teilnahme sind alle, die wissen, wo ich war.
Also: Wo habe ich diesen Kater fotografiert?
Kater
Kleiner Tipp: Bisher wurde angenommen, dieser Kater sei schwarz. Ist er aber nicht, wie ich überzeugend dokumentiert habe. Das, was er auf dem Foto macht, hat er auch in seiner vorigen Inkarnation gemacht.

[tags]Paris[/tags]

Job-Harakiri

Post von Wagner – Bild.T-Online.de:
„Stromberg“ ist eine Comedy-Sitcom-Show, aber sie ist pure Reality-TV. Es ist die Show, bei der ich über meinen Chef ablachen kann.

Erstaunlich offene Worte aus berufenem Mund, Effjott. Applaus für Ihren Mut zur Wahrheit. Und… Sie sind sich gaaaanz sicher, dass Herr Diekmann ihre Kolumne nicht liest?

[tags]Effjott, Wagner, Gaga[/tags]

Fragen zu Haar-Gel

Warum, verdammt noch mal, gerate ich am Ende eines jeden Haarschnitts mit 99,9prozentiger Wahrscheinlichkeit in eine Auseinandersetzung mit dem jeweiligen Friseur bzw. Friseurin, wenn ich darum bitte, mich mit Haargel zu verschonen? Warum kann es ein gesamter Berufsstand einfach nicht hinnehmen, dass ich kein Haargel möchte? Warum gerate ich zwangsläufig in eine mit dem idiotischen Satz „Aber mal kann man sich doch ein bißchen stylen…“ eröffnete Debatte, die sich mindestens 90 quälende Sekunden lang hinzieht und mit dem schnippisch-verstimmten Satz „Dann eben nicht. Wie Sie meinen. Hmpffffffff!“ endet? Warum fühlen sich Friseure beleidigt, wenn man dieses Klebzeugs nicht ins Haar geschmiert haben möchte? Und warum versuchen Sie es immer wieder? Enthält dieser Kleister irgendeine abhängig machende Rauschdroge, die Friseure alle halbe Stunde über die Handfläche aufnehmen müssen?

[tags]Friseur, Gel, Ungeheuer[/tags]

Donnersmarck at the O.K. Corral

German director talks politics, guns and `Back to the Future‘ | Chicago Tribune:
Von Donnersmarck: Yes! I really have a profound dislike for any kind of strong government. For example … I even find it worrying when I hear tendencies in the U.S. to abolish something like the freedom of the individual to bear arms. I get worried about that. Because I always look to the U.S. as an example of an incredibly successful country that was all about empowering the individual. … Of course you’re going to have terrible things that happen if you give individuals that kind of power. But, look at what terrible things happen if you give all that power to the state. For example, in Germany, where we’ve never had that tradition of arming individuals …
Q. You have strict gun control?
Complete gun control. It’s so hard to get the right to bear arms. You have to be a major celebrity and have to present a written death threat …

Donnersmarck Thunderbolt, old house! What ben you drinken all der time after dem Verleihen of der Akademie Award? Was it just the Schampus or did you imbibe something stronger before spraying „Ghandi sucks!“ onto the wall of your hotel room? And what ben being your plans for der future? Just redoing „Rambo III“ or armen yourself up to der teeth, following der Federalwehr to Afghanistan and defeaten der Taliban singlehandedly? Great show, old sport! Keep up der good work!

via Kaltmamsell

[tags]Donnersmarck, Waffenschein, hirntot[/tags]

Lesen – schon lange eine aussterbende Kunst…

Joachim Fuchsberger: Blacky, der Beinahe-Bond – SPIEGEL ONLINE:
Joachim Fuchsberger wäre fast der Vorgänger von Sean Connery und Daniel Craig geworden. Dies erzählte der 79 Jahre alte Schauspieler, Moderator, Rundfunksprecher, Quizmaster und Autor jetzt in einem Interview dem Hamburger Magazin „Stern“.
„Eines Tages kam Horst Wendlandt, der Produzent der Wallace-Filme, mit Ian Flemings erstem Bond-Roman zu mir und sagte: Das müssen wir machen. Ich sagte, Mensch, Horst, das ist ein Ding, das kannste nicht für 750.000 Mark in Schwarzweiß machen. Da musst du in Farbe drehen. Und dann die ganzen exotischen Locations. Das wird richtig teuer“, so „Blacky“ Fuchsberger.

Blacky, alter Schwede! Der erste Bond-Roman ist „Casino Royale“. Der spielt in einer kleinen französischen Stadt, in der es quasi nur ein Casino und ein Hotel gibt. Die exotische Location hätte der Hotte dir locker bezahlen können.
Und deshalb, liebe Schüler aus dem Leistungskurs Deutsch: Lest die Bücher, bevor ihr über sie sprecht. Damit ihr’s nicht so versaut wie der Blacky. Vielleicht werdet ihr dann James Bond.

[tags]Fuchsberger, Bond, Ungeheuer, strunzdumm[/tags]

Hermsdorf bei Nacht

Einmal in der Woche bin ich abends in Hermsdorf und fahre dann mit der S-Bahn um kurz nach zehn zurück nach Kreuzberg. Meistens bin ich etwas zu früh dran und muss ein paar Minuten auf den Zug warten. Da hab ich dann ein bisschen Zeit, mit der Kamera rumzuspielen. Deswegen gibt’s ab sofort einmal pro Woche Impressionen aus dem Hermsdorfer Nachtleben.

Ende Kurzzug

[tags]Berlin, Hermsdorf, S-Bahn, Nacht[/tags]