Kostenlos für 90 €

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Hallo! Hallo, liebe Zombies und Waldschrate von E-Plus. Haaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaalloooooo! Wenn etwas kostenlos ist, dann darf es nix kosten. Erst recht keine 90 Öcken. Wenn etwas diesen Betrag kostet, dann ist dieses etwas nicht mehr kostenlos. Was? Wußtet ihr noch gar nicht? Macht nix! War ein kostenloser Ratschlag von mir. Wohin darf ich die Rechnung schicken?
[tags]Mobilfunk E-Plus Granatendeppen Marketing-Nutten Werberquatsch hirntot Ungeheuer![/tags]

Neuerungen in der Netzecke

Die lieben Menschen, die hier regelmäßig vorbeischauen, haben es schon gemerkt, es gibt hier ein paar kleine Veränderungen. In der Sidebar (früher sagten wir „rechts unten“) kann man sich jetzt ein paar WWW-Links angucken, die mir tagsüber so aufgefallen sind und die ich je nach Lust und Laune bei del.icio.us gespeichert habe. Die täglich neu anfallenden gibt’s auch in einem automatisch generierten „Links des Tages“-Posting.
Außerdem hab ich heute endlich auf ein paar Freunde gehört, die mir seit Monaten in der Ohren liegen, meine Artikel bei Technorati zu vertaggen. Nicht, dass ich verstanden hätte, warum das gut für mich ist, aber ich hab heut zufällig ein entsprechendes einfach zu handhabendes WordPress-Plugin entdeckt und installiert und das geht wirklich unkompliziert. Und so hab ich angefangen, meine kleinen Beiträge zu vertaggen. Mal sehen, ob’s was bringt.
Wirklich verändert hat sich durch diese Neuerungen natürlich nichts. Das wäre hierzulande ja auch jenseits aller Zumutbarkeit, Veränderung durch Neuerung. Wo kämen wir denn hin, wenn das jeder täte. Danke für AUfmerksamkeit und Verständnis.
[tags]del.icio.us, technorati, tags, Links[/tags]

Die Links des Tages für den 16.4.2007

[tags]Links[/tags]

Die Bienen!

Mysteriöses Massensterben: Werden Bienen tot telefoniert? – SPIEGEL ONLINE:
Gentechnik, Monokultur auf den Feldern, Klimawandel – für das massenhafte Sterben von Bienenvölkern in den USA und Europa wird alles Mögliche verantwortlich gemacht. Die neueste eher bizarre These lautet: Der Mobilfunk ist Schuld.

Das erinnert mich an eine der besten Dialogzeilen aller Zeiten. Aus dem 70er Jahre Trash-Klassiker „The Swarm“ – auf deutsch „Der tödliche Schmarrn Schwarm“: „Oh, mein Gott! Wer hätte denn gedacht, dass es die Bienen sein würden!“

[tags]Bienen, Film Trash Ungeheuer![/tags]

Oettinger

Wie kommt so ein Hannesbambel eigentlich darauf, dass man mit einer halbherzigen Entschuldigung jegliche offenbar absichtsvoll in die Welt gestellte geistige und moralische Insuffizienz aus derselbigen schaffen kann? Wenn die Grenzen zwischen Dummheit und Unverfrorenheit verschwimmen, wird’s gefährlich.
Nachtrag: Und jetzt versucht der Kasper, zu retten, was nicht mehr zu retten ist, in dem er sich von seinem eigenen Geschwalle distanziert. Laut Spiegel-Online:
Am Rande des Termins in Berlin erklärte er, „ich halte meine Formulierung nicht aufrecht“. Dabei geht es vor allem um die Passage in der er gesagt hatte, Filbinger sei ein Gegner des Nazi-Regimes gewesen. „Und ich bin deswegen hier, um mein Bedauern auszudrücken.“ Oettinger fügte in seinem kurzen Statement hinzu: „Ich glaube, dass damit alles gesagt worden ist.“

Ja, damit ist in der Tat alles gesagt. Oettinger hat lediglich einen immensen Aufwand betrieben, um seinen Wählern den an sich einfachen Satz „Ich meine grundsätzlich nicht, was ich sage.“ zuzurufen.

[tags]Oettinger, Filbinger, Dummheit, CDU, Ungeheuer [/tags]

Vom Wasser aus

In Berlin-Mitte kenne ich mich sehr gut aus.

Spree

Zum Beispiel steht da mitten im Regierungsviertel das Kanzleramt…

Spree
… das im berüchtigten Berliner Volksmund angeblich „Waschmaschine“ genannt wird.
Spree
Aber das ist ja gar nicht das Kanzleramt!
Spree
So eine Schiffsfahrt durch Mitte kostet nur ein paar Öcken, dauert ’ne knappe Stunde, macht einen Riesenspaß und man sieht Dinger, die man so noch nie gesehen hat.

[tags]Berlin, Spree[/tags]

Sonntagsessen

Über zehn Jahre ist es her, da waren die geduldigste Gemahlin von allen und ich zum ersten Mal (damals des Tennis wegen) in Weinböhla. Die Küche des Hotels, in dem wir seinerzeit nächtigten, war ordentlich aber nicht aufsehenerregend, und so spitzten wir die Ohren, als der freundliche Trainer am vorletzten Tag unseres Aufenthalts von einem Restaurant erzählte, „… wo die Einheimischen hingehen. Da soll sehr gut gekocht werden, das ist gleich da vorne…“ Wenig später saßen wir im Restaurant „Laubenhöhe“.

Laubenhöhe
Und als dann der erste Bissen von der Gabel in meinen Mund wanderte, verdrehte ich verzückt die Augen und trat eine Zeitreise in meine Kindheit an: Da war sie wieder, die schönste Mahlzeit der ganzen Woche, das Essen, auf das man sich sechseinhalb Tage lang zu freuen pflegte: das „Sonntagsessen“!
Ein wunderbar mürber Schmorbraten war’s, den ich damals in der Laubenhöhe aß, mit einer aromatischen, konzentrierten Sauce, einem buttrig-goldgelben Kartoffelpüree und frühlingsfrischen Gartengemüsen, eben ein festliches und doch familiäres, herrliches Essen, wie meine Mutter es sonntags aufs gestärkte Tischtuch zu setzen pflegte.
„Familiär“ ist überhaupt das Stichwort für die Laubenhöhe, denn man ist im wahrsten Sinne des Wortes Gast bei Familie Krause. Vater Krause verantwortet den Service und den erstklassigen Weinbestand – viele deutsche (Schwerpunkt Riesling) und französische Weine zu absoluten Schnäppchenpreisen – des Hauses, Frau Krause ist mal im Service und mal in der Küche zu finden, in der Chris Krause, der Sohn, das Sagen hat.
Seitdem sind wir fast jedes Mal, wenn uns der Weg in die Dresdner Gegend führte, in der Laubenhöhe eingekehrt, haben einige Sonntagsessen, aber auch Chris Krauses fantastisches fünfgängiges Trüffelmenü (Die getrüffelte Fonduta! Die getrüffelte Fonduta!) genossen und uns jedes Mal rundum wohl gefühlt.
Zu Ostern waren wir wieder da. Herr Krause begrüßte uns, als wäre nicht eine unziemlich lange Zeit seit unserem letzten Besuch vergangen. Wir genehmigten uns das „kleine“ Ostermenü, und obwohl wir schon am Sonnabend da waren, gab’s wieder ein richtiges Sonntagsessen: bestehend aus einer herrlich cremigen Brennnesselsuppe (Frau Krause hat die Brennnesseln selbst geerntet: „Die haben durch die Handschuh durch gestochen!“) mit knusprigen Croutons, einer königliche Portion Spargel mit zerlassener Butter und gepökelter Rinderzunge und einem Rhabarberkompott mit Vanille-Eis (natürlich alles selbstgemacht), das endgültig den Frühling in die Seelen der zwei dankbaren Esser brachte. Das gab’s für zwei inklusive einer Flasche des von Herrn Krause empfohlenen spanischen Weißweins, zwei Flaschen Mineralwasser und zwei Espresso (inkl. selbstgebackener Kekse) für um die 70 Euro: Das Preis-Leistungs-Verhältnis der Laubenhöhe ist nach wie vor sensationell.
Aussicht Laubenhöhe
Im Spätfrühling und Sommer hat dieses gastronomische Kleinod noch eine weitere Sensation zu bieten. Dann wird auf der Terrasse aufgestuhlt, und man kann die Gastlichkeit der Familie Krause und eine einmalige Aussicht auf das Elbtal gleichzeitig genießen.

[tags]Weinböhla, Sachsen, Restaurant[/tags]

Schreckschraube weg

Eben, im Supermarkt an der Käsetheke, assoziierte ich ein wenig vor mich hin, dachte an das bedrohte Wort „Käseigel“, das ich immer noch nicht unfallfrei lesen kann, subtrahierte den Käse und war plötzlich bei dieser nervenden Schreckschraube, die früher in irgendwelchen Fernsehgärten immer ganz aufgeregt die Igel gestreichelt hat. Die Dings! Die dann für Ariel diesem Zausel im Weißkittel dämliche Fragen gestellt hat. Und dann beim „Nacktsender“ (so nennt Frau Genz RTL) vor oder nach Hans Meiser genauso aufgeregt getalkt hat, wie sie die Igel gestreichelt hat. Mein Gott, wie hieß dieses Unglück nur?
Ich kam nicht drauf, also ins Internetz geeilt und zu googlen begonnen. Ohne Erfolg. Weder „Nervensäge Schreckschraube Brille bunt“ noch „Schabracke aufgeregt hirntot“ führten zum Ziel. Ich wollte schon aufgeben als sich plötzlich der Nebel schlagartig lichtete: Ilona Christen! Genau, was macht eigentlich Ilona Christen?
Nu ja, laut Wikipedia wohl gar nichts mehr. Das ist natürlich Balsam für mein geschundenes Nervensystem, wenn ich aber folgendes lese, frage ich mich, ob wir wirklich auf eine derart herausragende Trash-Queen verzichten können.

..:: Promis in Dubai: Interview mit Ilona Christen ::..
Was war für Sie der schlimmste Vorfall in einer Ihrer Talkshows?
Es gab eine Sendung zu deren Ende ich gesagt habe: „Wenn das so weitergeht, dann will ich diese Show nicht mehr machen.“ In der besagten Sendefolge hatten wir zwei Freundinnen zu Gast, wobei die eine der anderen gestand, dass sie seit sieben Jahren ein Verhältnis mit ihrem Ehemann hatte, worauf ihre Freundin ihr eine Ohrfeige gab. Im Anschluss daran äußerte sich der Ehemann zu den Gegebenheiten und erklärte seiner Geliebten und seiner Ehefrau vor laufender Kamera, dass er im Grunde genommen schwul sei. Dabei saß sogar deren gemeinsamer, 12jähriger Sohn in einem Raum hinter der Bühne, der daraufhin schreiend raus lief.

Warum habe ich diese offenkundige Sternstunde deutscher Fernsehgeschichte verpasst?

[tags]Christen, Schreckschraube, Dummheit, hirntot[/tags]