
Jetzt würde ich doch gern wissen, welche Agentur diesen Slogan entwickelt hat.
[tags]Schilder, Podersdorf, Österreich, knapp daneben[/tags]

Jetzt würde ich doch gern wissen, welche Agentur diesen Slogan entwickelt hat.
[tags]Schilder, Podersdorf, Österreich, knapp daneben[/tags]
Zum Ende der Netzecken-Pause bedanke ich mich bei allen Stammlesern, die geduldig gewartet haben, mit einem kleinen Ratespiel. Ursprünglich wollte ich ja meinen Urlaubsort raten lassen, aber da hätten Hande und Sebastian einen nachgerade unfairen Vorteil. Deshalb hab ich ein kleines Foto in meinem Stamm-Heurigen geschossen und frage: Was ist das für ein Teil?

Dem oder der ersten, die in den Kommentaren sagt, wofür dieses merkwürdige Objekt gut ist, schicke ich aus dem nächsten Seewinkel-Urlaub eine Postkarte. Der Rechtsweg ist – genau wie der Links- oder gar der Mittelweg – ausgeschlossen. Viel Spaß!
[tags]Urlaub[/tags]
Unter der angegebenen Telefonnummer ist niemand zu erreichen. Vermutlich ist man bei der DB Netz AG in die Sommerpause gegangen. Die beliebte und erfolgreiche Serie „Hermsdorf bei Nacht“ und die ganze Netzecke tun gleiches. Während der Sommerpause haben keine Störungsfälle einzutreten.
[tags]Hermsdorf, S-Bahn, Nacht[/tags]
Drei Jugendliche an der Bushaltestelle:
A: „Ich geh noch mal schnell in den Supermarkt, soll ich was mitbringen?“
B: „Ja.“
A: „Was denn?“
C: „Wir haben Maoam und Gummibärchen, bring irgendwas mit! Aber renn, der Bus kommt gleich!“
Steht „Kragenspeck“ eigentlich mittlerweile auf der Liste der bedrohten Wörter?
Sehr staatserhaltend, dass die ARD Sandra Maischbergers fantastische Dokumentation über Helmut Schmidt erst um 22 Uhr 45 gesendet hat. Bei einer Ausstrahlung zur Primetime wäre vermutlich eine Revolution ausgebrochen. Die Bürgern hätten sofort den Unterschied zwischen einem echten Staatsmann und den Knallchargen und Hofschranzen erkannt, von denen sie zur Zeit regiert werden. Und dann wären sie auf die Barrikaden gegangen.
„Der Teufel trägt Prada“ auf DVD ausgeliehen. Eigentlich hätte es doch irgendwem während der Herstellung des Films auffallen müssen, dass die Geschichte vollkommen aus dem Gleichgewicht geraten ist. Mrs. Streep kommt als Antagonistin hundertmal sympathischer rüber als die weinerliche, unerträglich tutige Protagonistin.
„Live Earth“ kapier ich nicht. Warum braucht man einen „Anlass“ für ein Rock-Konzert? Wird Musik besser, wenn man ein Anliegen hat? Warum ist es plötzlich anrüchig, nicht mehr und nicht weniger als die eigene Jugend zu feiern? „We are stardust. We are golden. We must get ourselves back to the garden.“ Danke, Mrs. Mitchell. Nach vierzig Jahren noch einmal Danke für die wunderbare Kühnheit und die magische Hybris dieser Worte.
[tags]Pseudoweisheiten, Tiefsinn, Wichtigtuerei[/tags]
Heute wäre mein Vater, Ernst Kurbjuhn, 100 Jahre alt geworden. Hätte ich – oder irgendjemand anders – ihm einmal gesagt, dass die Menschen 100 Jahre nach seiner Geburt zum Rauchen und Telefonieren auf die Straße gehen würden… Er hätte an meinem Verstand oder dem der ganzen Menschheit gezweifelt. Vollkommen zurecht, übrigens.
[tags]Kurbjuhn, Geburtstag, Vater[/tags]
Hier erreichen wir den Punkt, an dem Murks Marketing aufhört und die Vorbereitung eines Angriffskriegs auf die geistige Gesundheit der Bevölkerung anfängt.
[tags]Marketing-Nutten, Wortverdreher, Sprachblähungen, Gehirnmissbrauch, Ungeheuer![/tags]
Als die Deutsche Bundespost (Nein, nicht dieser Mobilfunkvertrag-Gratis-Girokonto-Schnäppchen-Hökerer namens „Post“, ich meine die DEUTSCHE! BUNDES! POST!) seinerzeit das ungeheuerliche Wagnis einging, die Zahlkarte abzuschaffen, dachten viele, dass durch diesen unüberlegten Schritt die Gesellschaft in ihren Grundfesten erschüttert werden könnte. Weit gefehlt. Die Lebensqualität der meisten Bürger hat seit und durch die Abschaffung der Zahlkarte dramatisch zugenommen.
Apropos Lebensqualität: Heute muss ich bereits am frühen Nachmittag das Büro verlassen. Weil ich zu meiner Orthopädin muss. Dort geh ich wegen meinem defekten Knie (Scheiß-Tennis) hin und gebe wg. Quartalsanfang eine Überweisung von meiner Hausärztin ab. Bei der Orthopädin hole ich mir eine Überweisung für die Jungs und Mädels mit dem Kernspintomographen ab, in dem ich Montag gelegen hab, um herauszufinden, was mit meinem Knie los ist. Da geh ich hin, geb die Überweisung ab und bekomme im Austausch meinen Befund vom letzten Montag, und den trage ich dann zurück zur Orthopädin. Ach ja, die Überweisung, die ich bei der Orthopädin abgegeben hab, hab ich gestern bei meiner Hausärztin abgeholt, wo ich wegen zu hohem Blutdruck in Behandlung bin.
Aber ich muss mich mittlerweile ernstlich fragen, wie mein Blutdruck Herrgottsakramentzefixhallelujaverdammtnochmalscheißglumpverreckts denn sinken soll, wenn grenzdebil-terroristische Vorschriften irgendwelcher defizitärer (!) Krankenkassen mich dazu zwingen, stundenlang Papiere durch die Gegend zu tragen, die in Zeiten moderner Kommunikation mindestens genauso überflüssig sind wie die kreuzdämliche Zahlkarte der DEUTSCHEN! BUNDES! POST!
[tags]Krankenkasse, Beutelschneider, Bürokratie-Terrorismus, Ungeheuer![/tags]

Erstaunlich & bezeichnend, dass der Oesi auch im nächtlichen Hermsdorf über einen undankbaren dritten Platz nicht hinaus kommt. Und offenbar von zürnenden Fans mit Tomaten beworfen wurde. Was mag da vorgefallen sein?
[tags]Hermsdorf, Nacht, S-Bahn [/tags]
2 (mehr lohnt nicht) Fragen zur aktuellen Aufgeregtheit um Tom Cruise, Stauffenberg und den Bendlerblock:
1. Ist es wirklich so schwer, zwischen Schauspieler und Rolle zu unterscheiden?
2. Wäre es den debattierenden Schein-Intelligenzen tatsächlich lieber, Stauffenberg würde von einer talentfreien Knallcharge gespielt, die aber die richtige Religion und Gesinnung hat?
[tags]Cruise, Stauffenberg, Gehirnmißbrauch, Schein-Intelligentsia, Ungeheuer![/tags]
Soeben schlug ein Presse-Newsletter in meiner Mailbox auf. Die Firma Vodafone berichtet von neuen, enorm günstigen DSL-Tarifen. Und die pfiffige Presseabteilung besagter Firma schafft es, auf knapp zwei großzügig gestalteten Din-A4-Seiten insgesamt dreizehn Mal das Wort „kostenlos“ unterzubringen. Ich neige mein Haupt vor der technischen Expertise dieser Firma. Nie hätte ich es für möglich gehalten, dass es irgendjemandem gelingen könnte, ein riesiges hölzernes Pferd in meine Mailbox zu friemeln. There ain’t no such thing like a free lunch.
[tags]Vodafone, Newsletter, Troja, Bauerntrick, Ungeheuer![/tags]