Sollte nicht jeder SPD-Wähler, der bei kommenden Wahlen sein Kreuzchen nicht bei den Sozialdemokraten macht, eine Abwrackprämie erhalten?
Immer, wenn ein neuer Beitrag zu meiner sensationell erfolgreichen Fotoserie „Die beste, geduldigste Gemahlin von allen fotografiert Dinge“ erscheint, hält die Welt den Atem an. Heute: ein springendes Pferd.

Während ich diese Splitterbrötchenausgabe fertigstelle, zeigen wieder einmal tausende von Marathonläuferinnen und -läufern dem Berliner ÖPNV den Stinkefinger. Sie wissen: Wenn sie die Stadt zu Fuß durchqueren, ist die Chance, zur vorgesehenen Zeit anzukommen, größer als mit der BVG.
Maggie Smith ist gegangen. Sie hatte übrigens auch vor den Dragoner-Rollen ein sehr erfülltes Schauspielerinnen-Leben.
Stefan Rose hat’s mal wieder auf den Punkt gebracht: „Menschen, die von sich behaupten, irgendwas zu sein sind meist das exakte Gegenteil davon. Wer sich als ’schon ein bisschen verrückt* bezeichnet, ist eigentlich immer ein arger Langweiler. Wer von sich selbst als ‚totalem Genussmenschen‘ schwärmt, hat von gutem Essen meist keine Ahnung und verkehrt in mediokren Pizzerien. Und wenn sich im Netz wer einen Nick wie ‚kritischer_geist‘ oder ‚freiesdenken‘ verpasst, kann man davon ausgehen, es mit einem Faschisten oder mit einem verquastes Zeug redenden Volldeppen zu tun zu haben.“
Streiten, wenn richtig betrieben, muss mühsam sein. Streiten bedeutet, den eigenen Standpunkt argumentativ zu verteidigen und den Standpunkt des Gegners argumentativ zu widerlegen, und zwar in Rede und Gegenrede mit dem Gegner, bis beide sich auf einen gemeinsamen Standpunkt oder die Ergebnislosigkeit des Streits geeinigt haben. Das kann seine Zeit dauern und ist meistens eher anstrengend. Streiten funktioniert nur gemeinsam mit dem Gegner. Sich von den eigenen Kumpels versichern zu lassen, dass man recht hat, hat nichts mit Streit zu tun.
Wie kommen Bekleidungsfirmen nur auf Hammer-Claims wie „Wir feiern die Westen-Saison mit Gratisversand!“? Sowas unglaublich Cooles würde mir ja nicht mal im Traum einfallen! Andererseits: „Nur für kurze Zeit portofrei hineinschlüpfen: stilvolles Fleece“ leuchtet geradezu vor beseelter Idiotie.
Wenn ich das richtig verstehe, gibt es eine Studie, die KIs größere Chancen einräumt, Verschwörungstheoretiker von ihren Irrwegen abzulenken als richtigen Menschen. Damit ist endgültig der Beweis erbracht, dass KIs dumm wie Bohnenstroh sind. Wer noch alle Murmeln in der Birne hat, diskutiert doch nicht mit Verschwörungstheoretikern!
Kulinarischer Wochenhöhepunkt waren Hühnerherzen, zubereitet von der besten, geduldigsten Gemahlin von allen.


Ein Jahr nach der OP hat’s ein Kontroll-CT gegeben. Der Arzt sagte mir danach, dass ich am selben Tag noch mindestens zwei Liter Flüssigkeit zu mir nehmen solle, um das Kontrastmittel aus den Nieren zu spülen. Mit „Flüssigkeit“ meinen Mediziner doch Wein, oder?





Es war ein angenehm zu beobachtendes Länderspiel, aber ohne Puskas, Hidegkuti und die Walter-Brüder ist Deutschland-Ungarn irgendwie… zweitrangig.
Dagegen konnten – obwohl wohlgeraten – sogar die
Kulinarischer Wochenhöhepunkt war das Geburtstagsessen der besten, geduldigsten Gemahlin von allen beim
Ufologen, aufgemerkt! Allessandra Rugeri gelingt es bei ca. Minute 7:40, Spaghetti mit einer zweizinkigen Gabel aus dem Kochwasser in die Pfanne mit dem Pecorino zu transferieren. Sie MUSS eine Außerirdische sein.
Douglas Preston und Lincoln Child, „the undisputed champions of high adventure“, haben mal wieder geliefert: Der neue Pendergast „Angel of Vengeance“ ist das reine Vergnügen
Kulinarischer Wochenhöhepunkt war eine im Panavision-Breitwand-Format angerichtete Vorspeise, „Arancini“, panierte Fleischbällchen aus kräftig gewürztem gehacktem Ochsenschwanz (!) mit Parmesan, serviert im Hotel-Restaurant „
Nichts gegen Bad Saarow, aber Abendstimmungen kriegen die Podersdorfer deutlich dramatischer hin.
Dafür dürfte die in Bad Saarow zu findende Statue Neptuns, der Arielle mit ihrer vergessenen Zwillingsschwester Trudchen präsentiert, weltweit einzigartig sein.
Ganz wunderbar, wenn endlich die Reiseandenken eintreffen.
Der Reitsport-Kommentatoren-Satz „Die Piaffe zu Edith Piaf“ ging letzte Woche endlich über den Äther. Nun kann ich beruhigt sterben.
Man kann tatsächlich nur neue Komfortzonen entdecken, wenn man die eigene verlässt.
Ich habe aus meinen Fehlern sehr viel gelernt. Ich glaube, ich mache noch ein paar.
… zum anderen die geerdete feine Küche, von diesen Gerichten hatte ich einen exzellenten Kalbskopf mit Bohnen auf dem Teller.
Entdeckung Nr. Zwo war dann Max Stiegls
… und einer raffiniert-kräftig gewürzten Halazslé gab’s – in aufregender Schlichtheit präsentiert – das kulinarische Highlight des ganzen Urlaubs, Kalbshirn mit Kimchi, Ei und Trüffeln.
Am Fotografierlicht im Garten sollte der Wirt jedoch noch arbeiten. Nicht, dass man noch anfängt, ihn wegen derart zwielichtig abgebildeter Speisen „Spelunken-Stiegl“ zu nennen.
Meine Urlaubslektüre waren die 11 „Madame le Commissaire“-Krimis von Pierre Martin. Trotz der hemmungslos dick aufgetragenen Prowangs-Klischees habe ich mich ausgezeichnet unterhalten gefühlt, Martin kann wirklich süffig schreiben und einen schön spannenden Sog erzeugen. Bei seiner neuen Nebenserie „Monsieur le Conte“ scheint ihm allerdings schon in Band 2 ein wenig die Puste auszugehen.
„Die Nacht kommt und mit ihr die schwarze Luft. Vielleicht erbarmt sich der Wirt und bringt uns drei Spritzer, denn die schwarze Luft macht durstig.“
Wenn man etwas verbietet, wird es übrigens nicht unsichtbar. Es verschwindet auch nicht.
Es ist ja sehr zuvorkommend vom stets aufmerksamen Service der „Podersdorfer Weinstuben“, ein beliebtes Gericht durch das Anreichen einer originellen Kopfbedeckung zu variieren, aber: bringt das geschmacklich wirklich was?
Was nicht jeder weiß: Die englische Übersetzung von „rumgurken“ ist „to cucumber around“.
Das ist mir in den letzten Wochen schon ein paarmal aufgefallen, dass in Qualitätsmedien, die es besser wissen müssten, plötzlich das Wort „Trubel“ im Sinne des englischen „trouble“, also in der Bedeutung „Ärger“ verwendet wird. Woran liegt’s? Ist da ein miserabel trainierte KI am Werk, oder wurde der Duden wegrationalisiert?
Schon wieder Sonnenuntergang, schon wieder pittoresk. Wird Zeit, dass der Tourismusverein sich mal was Neues einfallen lässt.
Kulinarischer Wochenhöhepunkt war das Cinemascope-Speckbrot aus dem