Was für ein schöner Clip…
[tags]handy-Terror, Pollack, Videoclip[/tags]
Was für ein schöner Clip…
[tags]handy-Terror, Pollack, Videoclip[/tags]
Wie kommen die Marketing-Fuzzis von Vodafone eigentlich darauf, dass ich bereit wäre, Geld (und wenn’s auch nur ein paar Cent sind) zu bezahlen, um zu erfahren, wie es beim Fußball steht?
Erstaunlich, wie viele einigermaßen intelligente Menschen glauben, der Bericht vom Überdruss an sich selbst sei bereits eine kulturelle Leistung.
Der Fußball-Kommentator Beckmann verblüfft: Was immer er auch ankündigt, tritt nicht ein.
Was hör ich da am Telefon beim Beantragen einer neuen Kreditkarte? „Falls mal Geld benötigt wird, können Sie einfach hier bei uns anrufen. Dann überweisen wir’s auf ihr Giro-Konto!“ Klingt gut. Überzeugendes Konzept.
[tags]Pseudoweisheiten, Tiefsinn, Wichtigtuerei[/tags]
Wo waren eigentlich diese typischen kleingeistigen Bedenkenträger, die vorher alles besser wissen, als Venedig gebaut wurde?
„Eyh, ’ne Stadt ins Meer zu bauen, das ist doch Quatsch. Lasst uns ein paar Meter weiter nach links gehen, da haben wir ’nen soliden Untergrund, da kennen wir uns aus. Da ist es billiger. Und sicherer. Und praktischer.“
„Diese komischen Verzierungen an den Häusern kann man auch weglassen. Nach ‚er Weile hat man sich dran satt gesehen, und in ein paar hundert Jahren ist der Lack eh ab. Kann man sich die Farbe und die Mühe sparen.“
„Diese schmalen Kanäle sind doch total unpraktisch und daneben. Warum machen wir nicht einen Plan, nachdem wir die Stadt kontinuierlich und vernünftig erweitern? Da brauchen wir diese dussligen Klein-Kanäle nicht.“
„Sie wollen eine Brücke nur für die Straftäter? Vom Dogenpalast zum Gefängnis und zurück? Glauben Sie, wir haben für so einen Quatsch Geld?“
„Das mit eurer komischen Stadt im Meer wird nie was. Nach ein paar Jahren kräht kein Hahn mehr nach eurem Venedig.“
[tags]unterwegs, Italien, Venedig[/tags]
Heute hat mir ein verdammt geschickter Langfinger auf dem U-Bahnhof Bismarckstr. die Geldbörse aus der Tasche operiert. Nuja, kann passieren. Viel Geld war nicht drin, Karten hab ich binnen einer halben Stunde gesperrt und neu geordert, sollte die Brieftasche nicht wieder auftauchen, steht mir ein bißchen Lauferei bevor. Ärgerlich, aber es gibt Schlimmeres.
Was mir zu denken gibt: Weil ich binnen zwei Jahren zum zweiten Mal auf diese Weise beklaut worden bin, hab ich den Polizeibeamten, der meine Anzeige aufnahm, gefragt, ob ich eigentlich wie ein potentielles Opfer aussehe. Die Pause, die er machte, bevor er den Kopf schüttelte, war ein bisschen arg lang…
Oh je.
[tags]Diebstahl, Opfer, Auswahlkriterien, Arschkarte[/tags]
Es bringt nichts, beim Security-Check am Flughafen die Menschen, die lediglich ihre Pflicht tun, mit „Allu Akbar“ zu begrüßen und die eigene Gattin mit „Honored bride of beloved Osama“ anzureden.
So sehr mir Spiegel Online gelegentlich auf den Keks geht, Sätze wie „Die Bremer Ausstellung ‚All about Evil‘ zeichnet die erstaunliche Karriere des Teufels nach.“ sind einfach Pulitzer-Preis-würdig.
Wann hat das eigentlich angefangen, dass man jeden Bockmist, den man dümmlich daher geredet hat, mit einer Entschuldigung aus der Welt schaffen kann?
Die Nichtraucherschutz-Gesetzgebung wird unausweichlich zum letztendlichen Sieg der Raucher führen. Wer miterlebt, wie freudig italienische Raucher, die bereits seit Jahren von entsprechenden Verboten gebeutelt werden, auch bei klirrender Kälte im freien Platz nehmen und dort stundenlang in bester Laune ausharren, dem wird klar, was das bedeutet. Die Raucher härten sich auf diese Weise ab und erlangen eine geradezu stählerne Gesundheit, der das bisschen Nikotin und Teer nichts mehr anhaben kann. Auf diese Weise wird es nur wenige Generationen dauern, bis der Raucher Grippe, Pest und Cholera zu trotzen vermag, während der Nichtraucher – von einer simplen Erkältung aus Krankenlager geworfen – zum Aussterben verurteilt ist.
Die billigen Plastiktüten der Supermarktkette Kaiser’s (Deppenapostroph von Kaiser’s, nicht von mir) dienen einem einzigen Zweck: Die Kunden, die minutenlang erfolglos an der Tüte rumgefriemelt haben, zu demütigen, wenn ein Verkäufer sie mit einer Handbewegung in Sekundenschnelle auseinander faltet.
[tags]Pseudoweisheiten, Tiefsinn, Wichtigtuerei[/tags]
Die Posting-Dichte in der Netzecke war diese Woche nicht sonderlich hoch, und das hatte seinen Grund: The Innocents were abroad again, die geduldigste Gemahlin und ich haben die Welt bereist. Demnächst gibt’s Eindrücke, Empfehlungen und Kochrezepte, aber zuerst dürfen die Netzecken-Stammgäste wieder raten, wo wir waren. Diesmal gibt’s ein Bild als ersten Hinweis…

Wer als erster in den Kommentaren die Stadt nennt, in der wir ein paar wunderschöne Tage verbracht haben und wo ich dieses Foto aufgenommen habe, erhält ein wertvolles Souvenir, das wir in einem der führenden Andenkenläden besagter Stadt erworben haben.
Schwierig? Klar. So einfach wie bei den letzten Malen soll’s diesmal nicht werden. Aber ein bisschen leichter will ich’s jetzt machen. Mit einer Innenaufnahme.
Und einem Bild, das ich in besagter Stadt auf dem sehenswerten Friedhof gemacht habe…

So, nun kommt der versprochene Tipp zu dem Herrn, dessen Grabmal ich fotografiert habe: Das Fußballstadion der Stadt, in der wir waren, trägt seinen Namen. Und nein, Guiseppe Meazza war kein Pilot, wir waren also nicht in Mailand.
Da der wertvolle Sachpreis immer noch auf einen Gewinner wartet, kommt hier das nächste Foto. Direkt gegenüber einer der bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt aufgenommen, enthält es einen deutlichen Hinweis auf dieselbe.

Und der wertvolle Sachpreis (s. Kommentare) geht an den geschätzten Kollegen Carsten aus Mitzwinkel, der unser Reiseziel entschlüsselt hat:

Wir waren in Venedig!
Nachgereichte Infos zu den Bildern:
1: Accademia in Venedig, zur Zeit eingerüstet
2: Treppenaufgang in der Grande scuola dei Carmini
3. Grab von Pierluigi Penzo auf der Friedhofsinsel
4. Mazzini-Denkmal mit Taube (oben) nahe der Rialtobrücke
5. The Innocents abroad
[tags]Unterwegs, Venedig[/tags]
Wenn man sich beim Schreiben des Worts „Genau“ vertippt, kommt „Genua“ heraus. Wie schön.
Seit geraumer Zeit erschrecken mich Leserbriefe grundsätzlich mehr als die Artikel, wegen denen sie geschrieben worden sind.
Selbst Gänseklein sollte nicht zur Hälfte aus Stietz bestehen.
Fernsehen ist ein perfektes Vermeidungs-Medium. Wer einer Kochsendung zuschaut, macht sich nichts zu essen. Wer einem Politiker zuhört, verliert die Lust, sich einzumischen.
Einer der schönsten, wahrsten und klarsten Sätze aller Zeiten stammt vom vielleicht besten Bundespräsidenten, den wir jemals hatten, Gustav Heinemann: „Ich liebe nicht mein Vaterland, ich liebe meine Frau.“
Nur weil ein Reim möglich ist, muss man ihn nicht machen.
[tags]Pseudoweisheiten, Tiefsinn, Wichtigtuerei[/tags]
Fantastische Titelidee für einen in der Wirtschwaftswunder-Ära angesiedelten, hochsensiblen Frauenroman: Die Schwarzgeld-Ausgeberin.
Wenn man einem Theatermenschen das Theater wegnimmt, bleibt ihm nur noch eine ganze Menge heiße Luft. Als ob das wenig wäre.
Ist es nicht ganz entsetzlich, dass das Adjektiv, dass das neue Album der Eagles am treffendsten kennzeichnet, „gediegen“ ist?
Nach „49“ und „Fuffzich“ ist „51“ ein banales, langweiliges Alter.
Wie sensibel sich ZDF-Mann Norbert Galeske geben kann, wenn er Frauenfußball kommentiert: „Deutliches Trikot-Zupfen! Das war schon kein Zupfen mehr, das war ein klares Festhalten!“
[tags]Pseudoweisheiten, Tiefsinn, Wichtigtuerei[/tags]
Und es begab sich, dass Effjott gleichzeitig in eine erdnahe Umlaufbahn und eine große Verwirrung geriet:
Die Frage, ob wir allein sind im Universum, macht Gänsehaut. Nach welchen Sonnen, wenn wir im All sind, sollen wir unsere Uhren stellen? Oder spielt die Zeit keine Rolle mehr? Beschützen uns im All die Engel mit ihren großen Flügeln – und wie werden wir fertig mit der Trauer, unsere Erde verloren zu haben? Hören wir Bach oder Mozart im Universum? Überlebt der Mensch im Universum oder retten ihn die grünen Männchen?
Immer schön der Reihe nach, Effjott. Vergessen Sie die Sonnen, was die Zeitmessung angeht. Wenn sie wissen wollen, wie spät es ist, lassen Sie – wie immer – einen Redakteur bei der Zeitansage anrufen, sich das Ergebnis durchsagen und übertragen Sie es auf ihre Armbanduhr. Bei den Engeln haben Sie etwas missverstanden, die spielen nicht auf großen Flügeln sondern auf eher kleinen Posaunen. Was Sie im Universum hören, bleibt nach wie vor Ihnen überlassen, es kommt nur darauf an, welchen Sender Sie einstellen, und die kleinen grünen Männchen sind nicht im Universum sondern in der Paris-Bar zu sehen, wenn Udo und Sie es mal wieder übertrieben haben. Sonst alles frisch?
[tags]Effjott, Gehirnmißbrauch, Universum, Science Fiction, Strahlenkanone[/tags]
Das Wort der Woche kreierte der Tagesspiegel, als er den Marktführer im Bereich Terrassenstrahler als „Heizpilz-Platzhirsch“ bezeichnete.
Nach dem überaus aufschlußreichen Auftritt bei Beckmann frage ich mich: Warum macht Mireille Mathieu nicht das, wofür sie offensichtlich prädestiniert ist? Reklame für Aufputschmittel.
Schön wär’s, wenn der Ottmar die Schweizer Nationalmannschaft übernähme und der Wurst-Uli uns den Mourinho kaufen würde. Dann wäre endlich Schluss mit diesem zerknirschten Wohlwollen, das einem als Bayern-Fan zur Zeit entgegenschlägt: „Diese Saison spielt ihr ja wirklich recht gut.“ Mit Mourinho könnte man endlich wieder Arschloch sein.
[tags]Pseudoweisheiten, Tiefsinn, Wichtigtuerei[/tags]