
Tenniskampioenschappen Nederland, Tom Okker (l) en Jan Hajer (r) .*16 augustus 1964 Foto: Eric Koch für Anefo unter 1.0 Verzicht auf das Copyright
Dieser Tage ist ein Eau de Toilette auf den Markt gekommen, dass angeblich nach Fußball riecht, nach der Bundesliga. Das ist natürlich Quatsch. Fußball riecht nicht mehr. Fast alle Sportarten haben ihren Geruch verloren.
Als ich anfing, Sport zu treiben, damals, in de 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts. hatte Sport noch einen unverwechselbaren, unvergesslichen Geruch. Sport roch damals wie ein Geschäft namens „Sport-Beyer“ in meiner Heimatstadt Eschwege, in der Marktstraße.
„Sport-Beyer“ war damals der Fixpunkt eines jeden Sport treibenden Menschen in Eschwege und Umgebung. Dort kaufte man die Ausrüstung und die Klamotten. Meine ersten Fußballschuhe (Adidas „Uwe Seeler“, welche denn sonst?), den ersten Fußball aus Leder, den ersten Tennisschläger (Dunlop Maxply), den Tischtennisschläger, den auch Eberhard Schöler benutzte, ein bis zwei Paar Tennisschuhe (Romika) pro Saison, regelmäßig neue Tennisbälle, regelmäßig neue Sportschuhe für die Turnhalle, den letzten Tennisschläger, den mein Vater mir gekauft hat (Wilson T20001), später dann alle 3 bis 6 Monate neue Basketballschuhe, und natürlich Trainingsanzüge, Sportklamotten ohne Ende … ja, all das und wohl noch viel mehr hab ich aus dem Ladengeschäft in der Marktstraße getragen. Meine Sportbegeisterung und ich waren meinen Eltern lieb und teuer.
Und jedes Mal, wenn ich bei Sport-Beyer vorbeischaute, hat mich der Geruch umgehauen, der einen ansprang, wenn man die Ladentür aufgemacht hat. Ein ganz eigene, kraftvolle Kombination aus Leder, Baumwolle, Gummi, Zelluloid, Filz, Holz … Damals waren Sportgeräte noch nicht aus olfaktorisch neutralem Kunststoff, sie rochen deutlich nach den Materialien, aus denen sie hergestellt worden waren. Und diese Geruchsmischung gab’s nur in dezidierten Sportgeschäften, weil sich nur hier die Gerüche aller Sportarten in einzigartiger Weise vermischten. Wobei eine Komponente – natürlich – fehlte: In Sportgeschäften roch es niemals nach Schweiß. Diese markante Duftnote musste man selber hinzufügen, auf dem Platz oder in der Halle. Sportgeschäfte verkauften auch vom Geruch her die reine Verheißung. Die Mühen der Ebene begannen, wenn Herrn Beyers Registrierkasse geklingelt hatte.
Sport-Beyer gibt’s schon lange nicht mehr, und dieser Geruch, der damals fast allen Sportgeschäften zu eigen war, ist auch verschwunden. Das ist auch ganz gut so, denn die modernen Sportgeräte und -klamotten aus Kunststoff sind deutlich praktischer und viel einfacher zu handhaben, als das Zeugs, mit dem unsereins sich damals rumgeschlagen hat. Der Geruch allerdings… ja, der war schon ziemlich speziell und angenehm. Unvergesslich. Doch, das war eine schöne Zeit, als Sport noch gerochen hat.
Ja, um Himmelswillen, dann macht doch die Schulen doch endlich wieder auf!
Wenn Sie Interesse am längsten Witz der Welt haben, 
Tja, über die Wiedereinführung der Wehrpflicht lässt sich ganz trefflich schwadronieren (sic!), besonders wenn man ein Alter erreicht hat, in dem man von ihr nicht mehr betroffen ist. Wenn ihr selbstbesoffenen Eisenfresser vor eurer endgültigen Vergreisung noch mal Krieg führen wollt, dann schafft gefälligst eine Berufsarmee, statt eine junge Generation durch den Fleischwolf zu drehen!
Sie wissen nicht, wie man ‚Gesteinformation“ schreibt UND sie haben vergessen, die entsprechenden Fotos in die Mappe zu legen. Muss man denn immer wieder bei Null anfangen?

Szenen einer Ehe:
Mir scheint, dass die liebenswerten Exzentriker, die früher unter der Bezeichnung „Hotelschreck“ subsumiert wurden, im Aussterben begriffen sind. Die haben sich wohl die Zähne an der teflonbeschichteten Kettenhotellerie ausgebissen.
Was die Politik baldmöglichst liefern sollte: eine ernstzunehmende Kriegsvermeidungsstrategie. Ich habe überhaupt nichts dagegen, dass wir uns bis an die Zähne bewaffnen, um den Herrn in Moskau davon abzuhalten, weitere Grenzen zu überschreiten. Aber dann brauchen wir einen Plan, wie wir diese Waffen einsetzen, ohne sie zu benutzen. Sonst droht das gleiche wie 1914: Da waren die Arsenale voll, und als die letzte Eskalationsstufe erreicht war, wurde losgeschossen, weil man keinen anderen Plan hatte. Man sollte wissen, wie man die Waffen nicht einsetzen kann, die man anschaffen will.
Verstehe ich 
Wie soll man hierzulande an ein Huhn dieser Größe und Qualität kommen? Das ganze Video:
Die Erkenntnis, dass „Schuldenbremse“ tatsächlich ein Anagramm von „Der muss blechen“ ist, verdanke ich
Was nicht jeder weiß: Viele Selfies lassen sich verhindern, indem man einfach „Nein, den alten Sack fotografier ich nicht!“ sagt und das Handy wegsteckt.
Es handelte sich um offensiv gewürzten gebackenen Tofu mit allerlei aromatischem Asia-Gemüse-Gedöns, küchentechnisch perfekt gemacht und harmonisch abgeschmeckt.


Der amerikanische Vize-Präsident sieht in Europa die Meinungsfreiheit in Gefahr. Überraschung: Das muss so! Die Meinungsfreiheit muss immer in Gefahr sein, denn dabei geht’s darum, gefährlich sein und unbequeme Wahrheiten sagen zu dürfen. Das stößt denjenigen, die die Macht im Staate haben, in der Regel sauer auf, und sie versuchen dem, einen Riegel vorzuschieben, auch in Demokratien wie der unseren; die Liste reicht von „
Die kulinarische Entdeckung der Woche war „
Hört der Quatsch auf, wenn ich drei Fläschchen Schlangenöl bestelle?
… auch nicht von schlechten Eltern ist.
Solange Politik und Presse den Kontext von irgendwelchen Äußerungen wichtiger nehmen als die Lebensumstände der Bürger, wird sich an der allgemeinen Politikverdrossenheit wenig ändern.
Die Grenzen des Fassbaren sprengender Beitrag zu meiner Fotoserie „Die beste, geduldigste Gemahlin von allen fotografiert Dinge“! Heute: ein niedliches Anti-Stresss-Entchen.
Es bringt nichts, einen Fehler zu wiederholen. Man muss ihn schon drei- oder viermal machen, damit es sich auch lohnt.
