Die in Worte gegossene Rache gepaart mit grundsolider Beschimpfung ist eine literarische Gattung, die hierzulande viel zu selten gepflegt wird. Manfred Krug hat vor 25 Jahren ein Meisterstück dieses Genres vorgelegt.
Immer mehr Restaurants, zu denen mir Groupon-Gutscheine offeriert werden, sind mir vollkommen unbekannt. Könnte es sein, dass ich mittlerweile „Lokale für alte Leute“ bevorzuge?
Am Freitag vertrat ich eine Kollegin. Anhand der Werbung, die mir ihr Dozentenrechner einblendete, konnte ich feststellen, dass sie augenscheinlich deutlich kultivierter ist als ich. Werbebanner von Konzert-Agenturen für klassische Musik beispielsweise sah ich zum ersten Mal in meinem Internetleben.
Unser Best-Ever-Manfred-Krug-Moment: Anwalt Liebling hat sich mit seiner Rochter im Restaurant verabredet. Folgender Dialog: „Papa, ich habe mich entschlossen, mein Germanistik-Studio abzubrechen und Schauspielerin zu werden.“ – „Sind wir hier beim Griechen oder Italiener?“ – „Beim Italiener…“ – „Ah, ja. Einen Grappa bitte!“ Ist natürlich ohne die entgeistert-versteinerte Miene, mit der Krug das gespielt hat, nur halb so komisch.
Überraschend wurde diese Woche der Konjunktiv II zum Thema. Ich wusste nur noch nebulös, was das sein sollte, bemühte die Wikipedia und las „Der Konjunktiv II ist innerhalb des grundsprachlichen Systems der Konjugation (Grammatik) formal der Optativ des Perfekts…“ Da wurde schlagartig alles einfach und klar.
Kulinarischer Höhepunkt der Woche war das an kulinarischen Höhepunkten reiche Verfressen unserer aktuellen Skat-Kasse im Paris-Moskau (gewohnt exzellente Küche, gewohnt exzellenter Service, einfach ein Klasse-Lokal).

Der Vorschlag, die Kreuzberger Wrangelstraße in Manfred-Krug-Straße umzubenennen ist naheliegend und folgerichtig. Aber wäre es nicht noch einen Tick sinnvoller, die Kreuzbergstraße in Lieblingsstraße umzubenennen?
Kulinarischer Wochenhöhepunkt: eine herrliche Pizza mit
Seit ein paar Jahren verbringen wir den 3. Oktober immer in den in den Ministergärten gelegenen Landesvertretungen. Da herrscht eine entspannte, lockere Atmosphäre, und es  gibt gut zu essen und zu trinken. Dieses Jahr haben wir uns gefreut, dass unsere syrischen Freunde mitgekommen sind.
Ausgerechnet in der Vertretung des Saarlandes gab’s die kulinarische Befremdlichkeit der Woche, ein Stück Lyoner vom Schwenkgrill. Ich musste drei Plastikbestecke shreddern, um die ruppelharte Lederhaut runter zu bekommen. Muss das so?
Wenn es um das Führen von To-Do-Listen geht, sind moderne Tablet-Computer unschlagbar.
Kulinarischer Wochenhöhepunkt: schnell dahingeklöppelte, vage mediterrane Fischsuppe mit Knoblauch und Safran. Nicht im Bild: reichlich Aioli. Und Welschriesling von Frau Ettl aus Podersdorf.
Ein Ultimtum ist zwischen Verschwörung und Vermächtnis anzusiedeln. Vom Herzogtum ist das Ultimtum scharf abzugrenzen: Im Herzogtum wird Korrektur gelesen.



Kulinarischer Wochenhöhepunkt: Ein sehr, sehr leckerer Meeresfrüchtesalat im Castello am Sophie-Charlotte-Platz. Kam knapp vor den
Taking the Schwarz out of Wurzel: geschälte Schwarzwurzeln im Kühlregal. Â Wunderbar!
…ich war des öfteren mit dem Fahrrad unterwegs…
… um mir anschließend oder unterwegs das ein oder andere Speckbrot zu gönnen…
… wie zum Beispiel dieses wohlgeratene Exemplar in der
Natürlich haben wir auch wieder in meinem Lieblingsrestaurant gegessen, dem
Die beste, geduldigste Gemahlin von allen schoss wieder ein Foto nach dem anderen…
… unter anderem auch eins von einem Baum, unter erschwerten Bedingungen..
… und wie immer wurden an den ungewöhnlichsten Orten ungewöhnliche Fragen aufgeworfen.
Es war sehr, sehr schön. Nächster Jahr wieder.