Splitterbrötchen (DCXXIV)

Auf Facebook gesehen und sehr gelacht: Jedesmal, wenn jemand Andreas Gabalier einen Rocker nennt, fällt Marilyn Manson der Kajalstift in den Koks. Jakobinertum endet unausweichlich in einem Massaker. Erst unter den Gegnern, dann unter den eigenen Leuten. Wir werden es auch in den Social Media erleben. Noch ein Großer ist gegangen. Was Albert Finney in […]

Splitterbrötchen (DCXXIII)

Dienstagmittag. Zufällig sehe ich ein Facebook-Posting, in dem erwähnt wird, dass Vincent Klink an diesem Tag Geburtstag hat. Ich schaue in der Wikipedia nach, ob das stimmt. Dann gehe ich zu youtube und suche ein Klink-Video. Anschließend erstelle ich im Nassrasur-Blog den Beitrag „Vincent Klink 70“ und veröffentliche ihn. Als ich zu Facebook zurückkehre, um […]

Splitterbrötchen (DCXXII)

Es ist erst wirklich Sonntag, wenn Marcel Reif grämlich das Haupt schüttelt, während die Schwachmaten Albernheiten ins Dopafon plärren. Warum bringt RTL nicht mal ein Doku-Soap-Format, in dem Thorsten Legat in bester Kasernenhof-Manier dem Yotta-Weichei ordentlich Saures gibt? Arbeitstitel: „Kasalla für Null Sterne“. Das ungefälschte Zitat der Woche fand Peter Glaser bei Arthur Schopenhauer: „Dass die […]

Splitterbrötchen (DCXXI)

Aus der Reihe „Nicht für die Küche, für das Leben lernen wir“: Niemals auf Verdacht nachsalzen! Schauspielerisch sind Gangster die dankbarsten Rollen. Wenn die Kollegen sich professionell verhalten und spielen, dass sie Angst vor einem haben, muss man selber gar nichts mehr machen. T-Shirt gekauft, dass mich familiär korrekt positioniert. Bin jetzt modisch wieder á […]

Splitterbrötchen (DCXX)

Was mir wirklich auf den Zeiger geht: Diese ganze, gekünstelte Aufregung darüber, dass Robert Menasse in seinem Buch „Hauptstadt“ ein paar Zitate erfunden hat. Leute, das ist ein ROMAN! Da kann er schreiben, was er will. Die Geschichtswissenschaft zieht m. W. ausdrücklich Romane niemals als Quellen in Betracht. Aus Gründen. Kulinarischer Wochenhöhepunkt: ein Dreigang, den […]

Splitterbrötchen (DCXIX)

Ich bedanke mich bei Stefan Rose von den Fliegenden Brettern für die Wortschöpfung des Jahres: „Lingua Claasi Relotii“ „Starb im Dienst“ bedeutet in diesem Fall „vom rebellierenden eigenen Klepper ins Jenseits befördert.“ 2019 habe ich in bestmöglicher Weise begonnen, nämlich durch nächtliches Anschauen von „A Hard Days Night„. Dabei fiel mir erstmalig auf, wie frech […]

Splitterbrötchen (DCXVIII)

Boshaftigkeit hält jung. Alljährlich feiern wir am 24.12. den Tag des leeren Adventskalenders. Schauspieler Forrest Whittaker will sich scheiden lassen. Scheidungsgrund sind „unüberbrückbare Differenten“ mit der Ehefrau. Offengestanden verstehe ich nicht, warum das ein Grund für eine Scheidung sein soll. Natürlich sind Differenzen unüberbrückbar, sonst wären es ja keine. Sind unüberbrückbare Differenzen daher nicht eher […]

Splitterbrötchen (DCXVII)

Was fortwährend unterschätzt wird: die Wirkungsmacht des vorhersehbaren Scherzes. Was bei der Fake-News-SPIEGEL-Geschichte auffällt: der beinahe religiöse Glaube an die Dokumentationsabteilung. Bei mir ist der seit Jahren erschüttert. Wo war denn die vielgerühmte „Dok“ bei den extrem einseitigen, zum Teil vollkommen verzerrten Artikeln von Beate Lakotta zur Mollath-Affäre? Wo ist denn die „Dok“ bei allen […]

Splitterbrötchen (DCXVI)

Noch so ein aus der Mode gekommenes Wort: Industrie-Kapitän. Warum verwendet das niemand mehr? Doch nicht etwa, weil man mit der Bezeichnung „Kapitän“ eine verantwortungsvolle Person verbindet, die weiß, wo’s langgeht? Netzwerke sind die Waffen, mit denen das Mittelmaß die Welt beherrscht. Kulinarischer Wochenhöhepunkt: gebackenes Kalbsbries. Ganz wunderbare Vorspeise in der Brasserie Lumiéres. Idee und […]