Yuppi Du ist wieder da!

https://youtu.be/1_s81D0SWig

Soeben hat mich ein Mitstreiter der „Verdammt nochmal, Celentano, bring endlich Yuppi Du auf DVD raus!“-Bewegung darauf aufmerksam gemacht, dass ein Wunder geschehen ist: Yuppi Du erscheint am 28. August hierzulande auf DVD, inkl. deutscher Synchro. Das bedeutet, dass einer der meist kommentierten und am häufigsten gegoogleten Beiträge dieser Website obsolet wird, aber das ist mir sowas von mumpe: Yuppi Du non e‘ morta, e‘ ritornata dal canal!

Nachtrag 2. 9. 2015:
Die DVD ist mittlerweile bei mir angekommen. Ich kann Sie leider nur Menschen empfehlen, die „Yuppi Du“ so dringend wiedersehen wollen, dass Sie dafür eklatante technische Mängel in Kauf nehmen wollen. Auf der DVD befinden sich keine Extras, nur der Film in deutscher Synchronfassung. Die auf der amazon-Seite beworbene italienische Sprachversion ist NICHT auf der DVD. Die Bildqualität ist schlichtweg unterirdisch. Offenbar wurde hier eine total heruntergerockte 35mm-Verleih-Kopie abgetastet und auf DVD gebrannt. Der Film ist durchgehend stark „verregnet“ (schwarze Streifen), einige Szenen sind nicht komplett. Wieso man diesen Weg gegangen ist und keine DVD auf Basis der 2008 für die Filmfestspiele Venedig aufwendig restaurierten Kopie erstellt hat, ist mir ein komplettes Rätsel.

Splitterbrötchen (CDXXXI)

Dieser Staat ähnelt mehr und mehr der vermufften, erstickend autoritätshörigen Bundesrepublik Anfang der sechziger Jahre. Statt alten Nazis haben wir jetzt junge, aber sonst…

Ich glaube, „Probieren Sie das neue Whiskas!“ hat wirklich das Zeug zum idiotischsten Werbeslogan aller Zeiten.

Menschen, die gleichzeitig wütend und traurig sind: Melancholeriker.

Schön, dass die Polizei Prioritäten setzt und mit aller gebotenen Härte gegen die Frau vorgeht, die die Bundeskanzlerin so rücksichtslos angepöbelt hat. Sowas geht ja gar nicht.

 

Splitterbrötchen (CDXXX)

Als die geduldigste, beste Gemahlin von allen „Meiner ist der Dicke!“ sagte, meinte Sie selbst-ver-ständ-lich den Stecker ihres Netzteils.

Wer seine Niederlagen leugnet wird niemals siegen.

2015-08-21 18.43.49Gleichzeitig kulinarisches Highlight und Wort der Woche: Grammelpogatschen (Hefegebäck mit Speckgrieben).

Lange darüber nachgedacht, welche Teufelin „verschiedene Frauenverbände“ geritten hat, die Entfernung einer vor mehreren Monaten versendeten Talkshow aus der ARD-Mediathek zu fordern. Einzig plausible Erklärung: Frank Plasberg selbst hat den Verbänden substantielle Spenden versprochen, wenn sie ihm über diesen bizarren Umweg ein gewisses Gefährdungspotenzial attestieren.

2015-08-21 17.36.36Titelidee und Coverentwurf für einen sensiblen, dennoch heiteren Frauenroman: „Die Pfefferoni-Stiebitzerin“.

Rechtsradikalismus, Rassismus, Xenophobie und das ganze damit verbundene ekelerregende Zeugs haben ihre Wurzeln in mangelnder Bildung und Kulturferne. Solange wir nicht wesentlich mehr Geld für Bildung und Kultur ausgeben und die Menschen nicht wertschätzen, die sich mit der Vermittlung dieser Dinge  befassen, werden wir einer wachsenden Verrohung unserer Mitmenschen zusehen müssen.

 

Splitterbrötchen (CDXXIX)

Die Frage der Woche stellte mir Fa. Facebook: „Welche Position hast du bei Selbständig?“

Der Mensch wurde offenbar vollkommen plan- und prinzipienlos zusammengestöpselt. Sein Schöpfer hat Grund, sich zu schämen.

Am Flughafen stand ich längere Zeit zusammen mit der geduldigsten Gemahlin von allen vor einem Aufsteller mit Damenparfums einer bestimmten Marke. Ich habe diese Marke weder gegooglet, noch getwittert noch gefacebooked. Ich stand nur vor diesem Aufsteller im Duty-Free-Shop oder wie das heißt. Seitdem blendet mir der Browser Werbung für diese Parfums ein. Gottseidank habe ich nichts zu verbergen.

Mit der Meinungsfreiheit ist das so eine Sache. Die MUSS nämlich auch für Meinungen gelten, die man selber schwer bis kaum aushalten kann, sonst ist es gar keine Meinungsfreiheit. Menschen, die von sozialen Netzwerken fordern, Meinungen oder ganze Themenkreise auszublenden, verwechseln öffentliche Auseinandersetzung mit einem WG-Küchentisch, an dem die eigene Peergroup festlegt, was gesagt werden darf und was nicht. Kurz und knapp: Wenn dir was nicht passt, geh selbst dagegen an und fordere nicht andere auf, die Drecksarbeit für dich zu erledigen.

Der kulinarische Höhepunkt der Woche: das erste, eiskalte Glas Welschriesling.

 

Splitterbrötchen (CDXXVIII)

Nicht zu fassen: Das Bundesministerium für Wirtschaft beginnt gerade, eine Kampagne zu fahren, um die deutsche Wirtschaft über IT-Sicherheit aufzuklären. Die gleichen Hanseln, die achselzuckend in Kauf genommen haben, dass amerikanische Geheimdienste deutsche Geheimdienste instrumentalisiert haben, um hierzulande Wirtschaftsspionage zu treiben, spulen sich als Experten für IT-Sicherheit auf. Was kommt als nächstes? Jack the Ripper als Frauenbeauftragter?

Diese Woche sind endlich wieder frische Chuck-Norris-Witze reingekommen:
Es hat nie eine Evolution gegeben. Nur eine Liste von Tieren, die Chuck Norris leben lässt.
Als Alexander Graham Bell das Telefon erfand, hatte er zwei unbeantwortete Anrufe von Chuck Norris.
Chuck Norris‘ Email-Adresse lautet gmail@chucknorris.com.

Mein IT-Kracher der Woche: „Dann drückst du Ctrl-J…“ – „Moment! Control mit C oder mit K?“

Wie viel Angst manche Leute doch haben, dass man ihnen mal nicht auf die Schulter klopfen könnte.

 

 

Splitterbrötchen (CDXXVII)

Wer zum Teufel ist eigentlich dieser André Nalin, von dem immer die Rede ist, wenn’s irgendwo hoch hergeht?

Die Homepage des Mail-Dienstes GMX beeindruckte diese Woche nachhaltig mit Top-Meldungen wie „Heiligenerscheinung am WC“ und „Nilpferd furzt rekordverdächtig“.

FrittiDer Sommerabend der Woche: Mit der geduldigsten, besten Gemahlin von allen und der Schwiegermutter auf Danieles Terrasse. Calamari Fritti, weißer Landwein.  Ja, kann man so machen.

Macht korrumpiert. Immer. Ohne Ausnahme.

Auf dem Tennisplatz, während eines Doppels unter Senioren: „Jetzt muss der arme alte Mann nach dem Ball laufen.“ – „Eine Schande.“ – „Andererseits soll Bewegung ja gut sein.“ – „Die einen sagen so, die anderen so.“

Der Spam-Betreff der Woche: „Instafuck request is pending!“ Nein! Auf keinen Fall darüber nachdenken, was das bedeuten könnte! Es sei denn, man möchte für ein paar Stunden in eine vollkommen abgefahrene Gegen-Realität geraten.

Es hätte sich mittlerweile zu Pep Guardiola herumsprechen müssen: Man darf Thomas Müller nicht auswechseln.

2015-07-29 21.14.00Auf dieses Blatt hab ich in Vorhand tatsächlich keine 18 gehört. Das ist schon kein Mauern mehr, hier offenbaren sich charakterliche Probleme!

Fa. Aldi Nord bietet nächste Woche einen „Aufsatz-Shredder“ an. Ich frage mich, ob Schüler ein derartiges Gerät wirklich benötigen.

 

Splitterbrötchen (CDXXVI)

Ich schreib es jetzt mal in die Splitterbrötchen, vielleicht merke ich mir dann endlich, dass es komplett idiotisch ist, volle Thermoskannen fest zuzuschrauben. Hörst du, Chris? NICHT FEST ZUSCHRAUBEN!

Alternde Nerds entlarven sich fast immer als digitale Spießer.

Der Stromzähler unserer Wohnung hängt in einer dunklen, schlecht erreichbaren Ecke. Dreieinhalb Jahre lang hab ich mit Trittleiter, Taschenlampe und Verrenkungen operiert, um den Zählerstand abzulesen. Erst diese Woche bin ich Depp endlich auf die Idee gekommen, einfach einen langen Arm zu machen und den Zähler mit dem Smartphone abzufotografieren.

Diesen Triumph des Einfallsreichtums habe ich ans Techniktagebuch weitergeleitet.

Ein Gesetzesvorhaben, das ich unterstützen würde: Jedem, der ein Flüchtlingsheim angreift, die deutsche Staatsbürgerschaft zu entziehen.

Neid ist ein Symptom geistiger und seelischer Armut.

Übrigens möchte ich an dieser Stelle ausdrücklich festhalten, dass ich bereits lange vor Effjott Wagner vor den unabsehbaren Folgen des Smoothie-Trinkens gewarnt habe.

Der Wochenhöhepunkt kam unverhofft gestern Abend auf zdfneo daher: „Der Dieb von Monte Carlo„, ein mir bisher vollkommen unbekannter, mehrfach ironisch gebrochener Caper-Movie von Neil Jordan. Sensationeller Nick Nolte, sensationelle Kamera, cooler Soundtrack.

 

Splitterbrötchen (CDXXV)

Diese Woche haben wir wieder mal bestätigt bekommen, dass man Führungspersönlichkeit werden und gleichzeitig schwere soziale Defizite haben kann. Was ich (noch?) nicht verstehe: Muss man diese soziale Inkompetenz irgendwie kompensieren oder ist es am Ende gar hilfreich, Menschen schlecht zu behandeln, wenn man Oberpropeller werden will?

Vollkommen abseitig, was manche Leute in den Schweinsteiger-Transfer hineingeheimnissen: Der Mann war 17 Jahre beim FCB, hat dort ALLES gewonnen, was es im Fußball zu gewinnen gibt und will zum Karriereende nochmal zu einem absoluten Top-Club ins Ausland. Und der Verein legt einem derart verdienten Spieler keine Steine in den Weg. Mehr ist nun wirklich nicht.

Manchmal weiß ich nicht, wo ich mit dem Wundern anfangen soll: Bei der Tatsache, dass SpOn tatsächlich eine Anleitung veröffentlicht, wie man einen Purzelbaum schlägt? Bei der Einordnung unter „Nahrung“, wie die URL suggeriert? Oder bei den Kommentaren, wo… ach nein, da wundere ich mich schon nicht mehr.

Um die Kirche im Dorf zu lassen: Ich fand Frau Merkels Reaktion dem Flüchtlingsmädchen gegenüber nicht schlimm. Das war unbeholfen. Schlimm ist Frau Merkels Nicht-Politik, was die Flüchtlingsfrage anbelangt.

KalamariaKulinarisches Wochenhighlight: Unglaublich gute Kalamaria beim Griechen gegenüber.

Und im größten China-Restaurant Deutschlands waren wir nun endlich auch.

In Friedenau kommt gerade ein sagenhafter Wolkenbruch runter. Tiere beginnen, paarweise Schlange zu stehen.

T-Shirt-Idee: „Ich schäme mich für Wolfgang Schäuble“.

Splitterbrötchen (CDXXIV)

Mein Wort der Woche: Bügelbeule. Zum ersten Mal gehört. Ganz fantastisch.

2015-07-10 18.36.52Gastronomischer Wochenhöhepunkt: Ein Essen im Mare Monti mit der geduldigsten, besten Gemahlin von allen, wo neben Oktopus-Carpaccio und Pizza Napoli dieses fantastische Entrecote mit Pfifferlingen serviert wurden. Wunderbar saftig medium rare gebraten, herrlich zart… himmlisch.

BoulAngerAuf Platz zwo landete das „Bistro Angerburg„, ab sofort DIE Referenz für Bouletten und Bratkartoffeln in Berlin, Bandenburg und dem Rest der Welt.

Falls es jemand interessiert: Die 13s1 hatte letztes Wochenende ein sehr schönes, gut gelauntes Klassentreffen. Warum die Angestellten unseres Tagungslokals (die „Struth“) jedoch bereits um halb zwölf begannen, auf unseren Aufbruch zu drängen, bleibt deren Geheimnis. Vermutlich sind formidable Umsätze in der Struth nicht mehr gern gesehen.

Thema Sparen: Wenn es einem Unternehmen oder einem Land gut geht, ist Sparen ein sehr probates Mittel. man kann die Kosten senken und Dinge preiswerter anbieten als die Konkurrenz. Wenn aber alle sparen, verpufft dieser Effekt natürlich. Dazu passt, das wirtschaftliche Depressionen m. W. noch nie durch Sparen überwunden wurden., sondern durch das Gegenteil.