Wäre die BILD nicht so ein abgefeimtes Schurkenblatt, würde ich sie für die Schlagzeile „Hitler sollte Frank Elstners Auge retten“ feiern. Well played. Very well played.
Kollateralschaden der Vernetzung: Spontane „Einfach mal so“-Telefonanrufe gibt es in meinem erweiterten Bekanntenkreis nicht mehr.
Wenn noch nicht mal die Regierung die Akzeptanz der Bürger für ihr Handeln sucht, braucht man Klima-Aktivisten auch nicht auffordern, das zu tun.
Die Woche war reich an kulinarischen Höhepunkten: Am Freitag waren wir beim Lieblingsfranzosen, am Sonnabend gab’s in der Dicken Wirtin Bratkartoffeln mit ganz ausgezeichneter Spanferkel-Sülze (Fleischer. Pirsch, Werder und Potsdam), und ich hatte Anfang der Woche den ersten Beelitzer zu einem Spargelragout verarbeitet. War alles sehr gut, fürs Spargelragout hatte ich das beste Fotolicht.

In den neuen Stuckrad-Barre reingelesen, er scheint wie erwartet abzuschnurren. Das Buch zur Marketing-Kampagne.
So langsam wird das Verhalten von Brazzo und Olli vereinsschädigend: Nicht, weil die Bayern evendöll nicht Meister werden, das ist – nach der letzten Titelserie – vollkommen egal, mehr Konkurrenz um die Meisterschaft würde dem Verein mehr nutzen als schaden. Mich ärgert das selbstherrliche, in letzter Konsequenz kreuzdämliche Agieren der beiden Herren: Mittlerweile dürfte auch der dümmste Spielerberater begriffen haben, dass sie im Sommer dringend nach einem Neuner shoppen müssen. Die Bayern werden dann mindestens 30 Prozent mehr zahlen müssen als ein Verein mit professionellem Management.

Wir verlieren immer mehr hoffnungsvolle Exzentriker an eine fantasielose Vernunft, es ist zum Kotzen.







Trend-Cocktail der Woche war ein
Die Diskussion, ob Koeppens „Tauben im Gras“ nun Schullektüre sein soll oder nicht, macht mich fassungslos. Ist heutigen Abiturienten nicht zuzutrauen, dass sie selbstständig ein Buch lesen und dessen Sprache im Kontext seiner Entstehungszeit verstehen können? Dann stimmt etwas mit dem Deutschunterricht nicht. Wer Koeppen nicht lesen und einordnen kann, hat nicht die Hochschulreife.
Der 


„Warum eigentlich nicht?“ ist durchaus ein schönes Lebensmotto.
Ich warne seit Jahrzehnten vor diesem Teufelszeug, aber die Wissenschaft reagiert erst jetzt!
Ein schönes Hobby: sich schlagfertige Antworten auf Fragen ausdenken, die einem nie gestellt wurden
Was ist nur aus dem Fußball geworden?
… und anschließend natürlich Pizza, den Luigi nimmt regelmäßig an irgendwelchen Pizzameisterschaften teil, wo er vordere Plätze belegt.
Das ist die „Pizza Maradona“, eine Bianca mit Salsiccia und irgendwelchem Broccoli-Gedöns, und nachdem ich Antipasti und Pizza gekostet hatte, begann ich mich ausdauernd zu ohrfeigen, weil ich diese wunderbare Trattoria nicht schon viel früher beucht hatte. Herrschaften, hier gibt’s eine der besten, vielleicht die beste neapolitanische Pizza Berlins. Der Teig (Biga) hat Aroma und eine höchst angenehme Textur (Neapel-mäßig eben, eher fluffig als keksig), und der Belag (und die Zutaten für die Antipasti-Platte) kommen aus der Feinkostabteilung und nicht vom Discounter. Hier geht man hin, wenn man ernsthaft essen und trinken (guter Hauswein!) will. Lieblingslokal!

Das Geheimnis einer gelungenen Beziehung liegt in deren Logistik: Kanonen und Spatzen müssen unbedingt getrennt verwaltet werden.
„Dieses ‚entspannte Miteinander‘, das Sie auf dem Cover Ihres Buchs erwähnen, ist das jetzt hier im Raum?“
Der kulinarische Wochenhöhepunkt waren die Käsespätzle im
Wer Dinge nicht hinter sich lassen kann, kommt nicht voran.
Kulinarischer Wochenhöhepunkt war der Zweitbesuch in der „
Starkes Herzbluten, als ich von der 

Ein „Gerechtigkeitsdilemma“ wird in Davos sichtbar, nicht in Berlin, lieber Tagesspiegel. Wer nach einer Wahl in der Lage ist, eine stabile Mehrheit zu organisieren, ist der Wahlsieger, nicht derjenige, der die meisten Stimmen geholt hat. Das nennt sich Demokratie.