Vorsicht! XXL-Ausgabe!
Immer öfter höre ich die Smalltalk-Frage „Arbeiten Sie eigentlich noch?“ Ich mag diese Frage ü-ber-haupt nicht und lasse bei der Antwort meiner angeborenen Pampigkeit freien Lauf.
Was genau wird am 30.11.2023 exakt um 21:16 mit dem Sauerkraut in diesem Beutel passieren? Ich kann es kaum abwarten!

Ich verstehe nichts von Kunst, aber ich weiß, was mir gefällt. Jugendstil.
Ist es ein Maulwurf? Ist es eine Blindschleiche? Nein, es ist Fielman!
Im Münster-Tatort war plötzlich Psycho-Tanja aus dem „Letzten Bullen“ zu sehen. Das ist vermutlich diese kulturelle Aneignung, von der jetzt alle reden.
Aus der Abteilung „Lebenslanges Lernen“: „Quafftide“ ist ein englisches Wort aus dem 16. Jahrhundert. Es bedeutet „Zeit für einen Drink!“ Gutes Wort.
Die SPD versucht es jetzt mit schonungsloser Ehrlichkeit:
Menschen, die nicht rechnen können, prügeln auf einen Taschenrechner ein wie auf einen Feind.
Der Mann der Woche:
Perlen der Dialogkunst: „Seine Hoheit haben ihre Feder nie gezügelt.“ Der Privatsekretär der Queen über Edward VII. als Tagebuchschreiber („The Crown“)
Ich habe nie verstanden, warum es in der Berliner Spielbank nicht wenigstens einen Boulette-Tisch gibt.
Ist es nicht ganz bemerkenswert, in welch tiefer Talkshow-Versenkung der Deutsche Ethik-Rat wieder verschwunden ist? Erinnert mich mittlerweile stark an diesen Gutenberg-Editor hier in WordPress: Jeder kennt ihn, keiner will mehr was mit ihm zu tun haben.
Jede Staffel von „The Crown“ hat mindestens eine Folge, die mich total vom Hocker haut. In Staffel 5 ist das Folge 6, „Ipantjew House“.




Kulinarischer Wochenhöhepunkt waren fluffige und gleichzeitig knusprige(!) Spinatknödel auf Karotten-Wirsing-Rahm im
Musk hat mit Twitter eine Firma übernommen, die seit Jahren massive Verluste einfährt. Deshalb verändert er Dinge und nimmt dabei in Kauf, Fehler zu machen. Befremdlich sind nicht Musks – zugegeben möglicherweise verzweifelte – Veränderungsversuche, befremdlich sind User, die darauf bestehen, dass bei einem Verluste schreibenden Gratis-Dienst alles so bleiben soll, wie es ist.

Kulinarischer Wochenhöhepunkt – neben diversen ungebrühten, groben Bratwürsten, war ein Panade-zerstörendes, höchst delikates Schmandschnitzel an exzellenten Bratkartoffeln im „Goldenen Engel“ mit korrespondierender Klosterbräu-Begleitung.
Man muss doch nicht aus allem eine Kampfsportart machen!

Ich finde, die Abscheulichkeiten von Harvey Weinstein dürfen keinesfalls in Vergessenheit geraten. Vielleicht könnte man etwas Unangenehmes nach ihm benennen, zum Beispiel diesen ekligen, kristallinen Rückstand in Weingläsern?







Was nicht jeder weiß: Man kann die Genesung von einer Krankheit nicht beschleunigen, indem man seinen Gesundheitszustand in die sozialen Netzwerke postet.
… was wegen der einmaligen Atmosphäre dieses Orts nicht verwunderlich ist. Aber natürlich auch, weil man hier verlässlich genau so kocht, wie ich es liebe: ungekünstelt, einfach, trotzdem einfallsreich. Sonntagsessen eben. Diesmal gab’s…
… geräucherte Lachsstreifen mit Kartoffelmousse und Matjes-Sauce, Dorsch unter der Kartoffelkruste und ein crunchiges Schokotörtchen.
Perlen der Dialogkunst: „Abgesehen von der Landung der Hindenburg bei Gewitter ist das wohl die beschissenste Idee, die man haben kann.“ („
Hm, das ist wirklich eine knifflige Frage, liebe SpOn-Redakteure. Wäre „Ihre Kinder sind zu laut!“ vielleicht eine Möglichkeit?
…selbstgeklöppelte Kabeljaufilets in Senfbutter auf dreimal aufgewärmtem Wirsingkohl, eine Spezialität für Kenner, zum anderen …
… Bratkartoffeln mit Pfifferlingen in der Heimat der Skatrunde, dem
Marcel Peithmann hat hundertprozentig recht. Das einzige Ziel im Leben, das ich noch habe, ist zu verhindern, dass mir dieser Satz entfleucht.
Kulinarischer Wochenhöhepunkt war eine Zeitreise in Form einer Pizza, bei Daniele im
Mail von meiner Versicherung erhalten: Man bot mir Tickets für die NFL an. Ich denke, jetzt brauche ich eine mentale Schadensregulierung.