Für meinen Zapfenstreich wünsche ich mir „Je t‘aime“, „Tiptoe through the Tulips“ und „Revolution No. 9“ vom Weißen Album. Einfach, um mal eine Militärkapelle mit diesen Titeln umgehen zu hören.

Ich muss dieser Tage öfters an Sigmar Gabriel denken. Bei Gott nicht alles, was dieser Mann gesagt und getan hat, hat mir gefallen, aber als er Pegida & Co als Pack bezeichnete, hat er mir aus dem Herzen gesprochen: Genau das sind nämlich diese sozial herausgeforderten, rechtsnationalistischen Widerlinge. Und wie ist Sigmar Gabriel für diese Äußerung von seinen Kollegen angefeindet worden. Sowas dürfe man über diese Leute nicht sagen, man müsse doch die Sorgen dieser Bürger ernst nehmen… Jetzt erleben wir, was daraus wird, wenn man so tut, als würde man die Sorgen dieses Packs ernst nehmen.

Zum Monatsanfang habe ich das Umwelt-Abo, dass ich seit 30 Jahren bei den Berliner Öffis habe, gegen das Rentnerabo „65plus“ getauscht. Älter werden fühlt sich immer noch komisch an. Krückstockfuchtel, Krückstockfuchtel!


Diese Woche war ich beim Friseur (Barber Shop Berlin in der Rheinstraße, sehr zu empfehlen). Ich bin mir sicher, dass mir da das Phantom die Haare geschnitten hat. Er hatte sich zwar ziemlich gut getarnt (kein Trikot, keine Maske), aber er hatte vergessen, den berühmten Totenkopfring abzulegen. Daran hab ich ihn erkannt.
Der Facebook-Spaß der Woche:
„Ein Pessimist sieht einen dunklen Tunnel.
Ein Optimist sieht das Licht am Ende des Tunnels.
Ein Realist sieht einen Güterzug.
Der Lokomotivführer sieht drei Idioten, die auf den Gleisen stehen.“
Mein Unterbewusstsein versucht verlässlich, mich zu schützen: Immer, wenn ich mich mit anderen Vollidioten auf eine kreuzdämliche Sache einlasse, gaukelt es mir vor, Teil einer kleinen, elitären Minderheiten zu sein.
Wer offene Briefe an Menschen, die er nicht kennt, schreibt, hat die Kontrolle über sein Leben verloren.
Eine Covid-Variante namens „Mariacron“ würde mir ernsthaft Sorge bereiten.
Letzten Montag war Karl Lauterbach ausnahmsweise mal nicht bei „Hart aber fair“ eingeladen. Und was haben die Gäste gemacht? Sie haben über ihn gesprochen. Mehr Omnipräsenz geht nicht.
Nun hat auch Stephen Sondheim seinen Frieden. Jeder, der in den letzten Jahrzehnten am Musiktheater gearbeitet hat und über zwei Ohren und ein Gehirn verfügt
Kulinarischer Wochenhöhepunkt war ein selbstgeklöppeltes Kalbs-Blanquette, bei dem ich statt der üblichen Kalbsbrust Bäckchen verwendet habe. Wirklich tolles Ergebnis, fantastisch saftiges Fleisch, aromatische Sauce.
Am Freitagabend half mir die Trattoria Sicilia in der Beckerstraße, ein wissenschaftliches Projekt, das sich über mehrere Jahrzehnte erstreckt hat, erfolgreich mit einem definitiven Ergebnis abzuschließen. Der beste Pizza-Belag ist Steinpilz-Gorgonzola. Zeitgleich wurde die Frage nach dem kulinarischen Wochenhöhepunkt geklärt.
Diese Woche war es so weit: Der Käsestullen-Irrsinn hat die Schallmauer durchbrochen, über eine Million Menschen haben mein potthässliches, komplett lieblos erstelltes Foto von einem Baguette aus einem Pariser Imbiss angeschaut. Ich danke allen Menschen, die mich auf dieser Erfolgswelle zum Gipfel getragen haben.
Kulinarischer Wochen-, evtl. Jahreshöhepunkt war ein Geburtstags-Dreigang beim
An Serien mit gewalttätigen Inhalten herrscht bei den Streamingdiensten nun wahrlich kein Mangel. Kaum kommt aber eine Serie wie „Squid Game“ daher, die gewalttätige Action mit einem dezidiert antikapitalistischen Standpunkt verbindet, wird davor gewarnt.
Kulinarischer Wochenhöhepunkt waren eine Pizza Frutti di Mare sowie das selbstgeklöppelte, mit ordentlich Wums versehene Chili-Öl, das beim
Kulinarischer Wochenhöhepunkt war eine handwerklich perfekte Parmigiana im „Bergamotto“ am S-Bahnhof Friedenau. Eigentlich ist das ein einfaches Gericht, aber wenn man’s wirklich gut machen will, muss man sich ziemlich anstrengen. Ich scheitere regelmäßig.
Der gesellschaftliche und kulinarische Wochenhöhepunkt fand bei uns Zuhause statt, wir bewirteten Gute Freunde mit Heurigen-Food und Weinen vom
In den
Kulinarischer Wochenhöhepunkt war dann auch ein Pilsbegleiter: „Tschechischer Teller“ in der „
Eine Ausnahme haben wir allerdings gemacht: das Museum zu Ehren des legendären Trickfilmpioniers Karl Zeman MUSSTEN wir uns anschauen. Die reine Freude.