Splitterbrötchen (DXXVII)

Heute um 17 Uhr lese ich in der Winebar Amarcord in der Handjerystr. 55 in Berlin zwei Kurzgeschichten von P.G. Wodehouse vor, Rob Crouch und Emile spielen entspannten Gitarren-Jazz, wenn ich mal luftholen muss. Der Eintritt ist frei.

Kulinarische Wochenhöhepunkte: Ein ganz ausgezeichnetes Cordon Bleu im „Sardegna a Tavola„…

… und ein unfotografiertes, sensationelles Kamm-Kasseler vom Edeka-Fleischer in der Hedwigstr. Der Mann versteht sein Handwerk und hat u.a. auch exzellente grobe Bratwürste im Angebot.

Die beiden ersten Folgen der 4. „Sherlock“-Staffel haben mich umgehauen. Wie die Protagonisten formal und inhaltlich durch die Mangel gedreht werden, das setzt Maßstäbe. Grandios, wie einem am Ende der 2. Folge der Boden unter den Füßen weggezogen wurde, das ist alles extrem clever gemacht. Ich freue mich sehr auf die 3. Folge heute Abend.

Die Kinder, die in unserem Haus wohnen, haben begonnen, im Hof zu spielen und dabei ordentlich Krach zu machen. Es macht wirklich Spaß, ihnen zuzuhören.

Unsere Sammlung beknackter Kühlschrank-Magnete wächst.

Ich habe diese Woche begonnen, einen dieser neuen  „Fidget Spinner“ auszuprobieren. Das ist so ein Ding-a-ling mit Kugellagern, dass man zwischen zwei Fingern herumwirbeln lassen kann, mehr eigentlich nicht. Trotz der eher begrenzten Handlungsmöglichkeiten macht das bisher ziemlich Spaß. Ob der Spaß andauert, muss die Zeit zeigen.

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Und gestern kurz vor sechs kam noch das Päckchen vom Internet-Versandhaus mit 2 Box-Sets: einmal 24 Folgen „Simon Templar“ und einmal 20 Folgen „Gauner gegen Gauner„, Templar war sogar noch ironischer, als ich ihn in Erinnerung hatte. Die „Gauner“ lösten nostalgische Wehmut aus: Wie viel Mühe man sich damals mit Buch, Produktion und Cast gegeben hat. Das sind eher kurze Filme als Serienfolgen, Vintage Hollywood at its best.

Splitterbrötchen (DXXVI)

Pointen, die man erklären muss, sind keine.

Die ansonsten sehr geschätzte Fa. Bachhuber wagte diese Woche ein Tänzchen auf sehr dünnem Eis: In der Filiale Bayerischer Platz offerierte man mir eine „Stracke“ zum Sensationspreis von 3,99 Euro pro 100g. Den Ruin nicht fürchtend erwarb ich ein Stück und probierte. Im Anschnitt offenbarte sich ein dunkler Rand, der bei einer Ahlen Wurscht so nichts zu suchen hat – besonders, wenn sie noch so weich ist wie die Bachhubersche Variante, der Geschmack war wurstig plump, beinahe ohne Abgang… und das für den Preis1? Oh, oh…

Kulinarischer Wochenhöhepunkt: EIne Einladung der geduldigsten, besten Gemahlin von allen ins sehr empfehlenswerte „Esszimmer„. Man sitzt dort sehr angenehm und isst noch besser, u. a. die abgebildeten Ochsenbäckchen.

Die Grenzen zwischen Originalitätskrampf und Geschichtsklitterung verschwimmen: Die ZEIT kündigt eine Serie über die 68er an, und wovon handelt die erste Folge? Von maulenden Ossis. Doll.

Aber auch nach Nordhessen muss ich ein paar Wurst-Backpfeifen verteilen. Da sind ein paar windige Wurster auf die Idee gekommen, die Ahle Worscht vor dem Reifen zu wiegen und dem Kunden diesen Preis zu berechnen. Herrschaften, in dem Nordhessen, in dem ich aufgewachsen bin, da haben die Herren Gebauer, Wassmann, Mangold und wie sie alle hießen die Wurst auf die Waage gelegt, und das angezeigte Gewicht hat man bezahlt. Was ihr da probiert, nämlich den Kunden die Reife bezahlen zu lassen, geht gar nicht.

Foto: unlisted photographer for Screenland (Screenland, August 1930 (Vol XXI, No 4); p. 20) [Public domain], via Wikimedia Commons

Am Sonntag, dem 11.6. um 17 Uhr lese ich im Amarcord in der Handjerystr. zwei hochkomische Kurzgeschichten von P.G. Wodehouse vor. Beide Geschichten befassen sich mit den Themenkreisen „Sex & Golf & Rock’n Roll“. Rob Crouch und Emil spielen gepflegten Gitarrenjazz dazu. Der Eintritt ist frei.

 

 

  1. Meine derzeitige Lieblingsstracke von Strube kostet um die 9 Euro für ca. 600g.

Splitterbrötchen (DXXV)

Kulinarischer Wochenhöhepunkt: Saftgulasch „Fauler Sack“ aus Beinscheiben überirdischer Qualität vom Bachhuber.  Bei der Gulaschzubereitung spielen wirklich nur Fleischqualität und niedrige Hitze eine Rolle, sonst nix.

„Wenn sie versuchen, dir Angst zu machen, dann hast du nix.“ Ein ehemaliger Mediziner redet Klartext über seinen Berufsstand.

Das Gulasch blieb übrigens unfotografiert, weil ich erstens schon genug Gulasch fotografiert hab und Gulaschfotos zweitens keine Aussagekraft besitzen. Gutes Gulasch sieht miesem Gulasch verblüffend ähnlich.

Und jetzt tun sie alle überrascht, das Frau Fischer in der Halbzeit des Pokalfinales ausgepfiffen wurde. Das Pfeifkonzert konnte jeder prognostizieren, der in den letzten 100 Jahren ein deutsches Fußballstadion betreten hat. Hierzulande benutzt der Fußballfreund die knapp bemessenen 15 Pausenminuten zur körperlichen Erleichterung, zum Erwerb einer Bratwurst nebst neuerlichem Kaltgetränk und zur fachlichen Analyse des in der ersten Halbzeit gesehenem. Eine Schlagerdarbietung passt rein zeitlich schon nicht in dieses Schema. Inhaltliche Probleme kommen hinzu: Nur wer oberflächlich an die Sache herangeht, denkt, dass „Atemlos durch die Nacht“ sich zur Untermalung eines Flutlichtspiels eignen könnte.

Nich vajessen: Nächsten Freitag rocken Harry, Rob und ich das „meins“ in der Rembrandtstr. mit irischem Kram Craic: Harry erzählt Witze und macht ein Pub QUiz, Rob macht Musik, ich erzähle ein paar geschichten und lese was von Spike Milligan.

Die Facebook-Albernheit der Woche: Sitze in einem Café und verbinde mich mit einem Netzwerk namens „Martin Router King“. Und, was soll ich sagen? „I have a stream!“

Und den nächsten unverzichtbaren Hymniker hat’s erwischt. Ach, Gregg Allman…

 

Splitterbrötchen (DXXIII)

Niemand hat das Know-how, eine Mauer zu errichten.

Und wieder nur Vorletzter. Weil die Regierung tatenlos zusieht, wie die Ostblock-Container-Luder sich gegenseitig die Punkte zuschieben. Danke, Merkel!

Fantastische Neuigkeiten aus dem Mitzwinkel: Carstens Swiss Champ ist wieder da,  zweifellos weil ich den Verlust hier in den Splitterbrötchen erwähnt habe. Ich warte mit angehaltenem Atem (aus Gründen!) auf Neuigkeiten von Fressacks Socke, dann können wir die nächste Stufe des Wiederbeschaffungs-Service zünden. Wie sollen wir vorgehen? Gestohlene Fahrräder? Oder doch gleich verstorbene Haustiere?

Kulinarischer Wochenhöhepunkt 1: Exzellentes fränkisches Schäufele im Michl umma Ecke. Kraut, Kloß und Sauce ebenfalls ausgezeichnet, ich werde zeitnah wiederkommen, um die fränkische Bratwurst zu testen. Apropos Bratwurst, das bringt uns zum…

…kulinarischen Wochenhöhepunkt 2: Salsiccie im Sicilia. Klassisch mit Fenchel und Knoblauch gewürzt, von grober, sensationeller Struktur, ein echter Gaumenschmeichler, gefertigt von „einem neuen Fleischer in der Heerstr.“, der dem Vernehmen nach auch eine Art Merguez am Start hat. Sowie ich näheres weiß, poste ich NAmen und Anschrift dieses wackeren Protein-Providers. Zurück zum Sicilia: Hier stimmt nicht nur die Bratwurst, hier stimmt auch die Biergarten-Deko.

Das Auge isst ja bekanntlich mit, und wenn der Chris keine Salsiccie abgibt, zwängt es sich eben blaue Blümelein hinein.

 

Splitterbrötchen (DXXII)

Wenn man als Politiker jahrelang das eigene Land mehr verwaltet als gestaltet hat, darf man sich nicht über das Erstarken von Populisten wundern, die auch eher nichts machen wollen, aber die attraktivere Verpackung anbieten.

Wobei die AfD mit einem selbstentrückten Polit-Altclown und einer Schweizerin auf Kaperfahrt, die augenscheinlich nicht kapiert, was sie selbst sagt, schon ein besonderes Paket anbietet. In dem Zusammenhng: Was macht eigentlich Helga Zepp-Larouche?

Zur Zeit ist es so, dass man sich als wähler vor den nächsten wahlen fürchtet. Wir müssen wieder dahin kommen, dass Poitiker die Wahlen fürchten.q

Splitterbrötchen (DXXI)

Satz der Woche: „Am Birnengitterrost scheiden sich die Geister.“

Kultureller Wochenhöhepunkt war das Wiedersehen der „Commitments„.  Dieser Film ist seit seinem Erscheinen 1991 um keine Millisekunde gealtert, begeisternd von der ersten bis zur letzten Sekunde.  Und wie seinerzeit Alan Parker wieder und wieder die durch den Kapitalismus zerstörten Arbeiterviertel Dublins ins Bild gerückt und zum heimlichen Hauptdarsteller des Films gemacht hat, beeindruckt immer noch.

Empfehlung für Freunde des schrägen Humors: die kleine, feine Filmkomödie „Elvis & Nixon“. Zwei Komplett-Irre entdecken im Oval Office ihre Seelenverwandschaft. Natürlich beruht das auf einer wahren Begebenheit, wie dieses Foto zeigt.

Foto by Ollie Atkins, chief White House photographer at the time. See ARC record. [Public domain], via Wikimedia Commons

Wo wir gerade bei Komplett-Irren sind: Das rigide Vorgehen der Türkei gegen „unislamisches Sitzen“ (keine Satire) wirft ein vollkommen neues Licht auf das sogenannte Manspreading. Am Ende sind das gar keine Chauvis, die sitzen vielleicht nur islamisch korrekt.

Augenscheinlich – er hat es ja noch nicht zugegeben – hat ein Mann versucht, die Profi-Mannschaft des BVB umzubringen, um an der Terminbörse ordentlich abzuräumen. Hätte der Mann das aus den bekannten religiösen Motiven gemacht, hätten wir drei Brennpunkte und 8 Talkshows zum Thema „Gefährlicher Islam“ erdulden müssen. Haargenau wieviel Brennpunkte und Talkshows gab’s letzte Woche zum Thema „Gefährlicher Finanzkapitalismus“?

Der kulinarische Wochenhöhepunkt findet heute Abend statt, Spargel klassisch mit neuen Kartoffeln, zerlassener Butter und verschiedenen Schinkensorten. Ist mal ’ne schöne Abwechslung zum ewigen gebratenen Spargel mit meiner Avocado-Pampe.

Leider muss ich den für kommenden Samstag geplanten Wodehouse-Abend im Amarcord verschieben. Neuer Termin: Sonntag, 11.6. zum High Tea um 17 Uhr.

 

Splitterbrötchen (DXX)

Es sind die nachfolgenden Generationen, die einem das eigene Alter bewusst machen. Gestern ist die erste Nichte 50 geworden.

Auf der Geburtstagsfeier wurde auch der unfotografierte kulinarische Wochenhöhepunkt serviert, ausgezeichnetes badisches Schäufele.

Runner-Up war ein hervorragendes Schnitzel im Teegernseer Tönnchen, dass meine These bestätigte, dass Schnitzel saftig bleiben, wenn man sie NICHT papierdünn klopft.

Meine erste selbstgeklöppelte Limonade: 1 Liter Ingwertee aus ca. 10 cm Bio-Ingwerwurzel, abkühlen lassen und mit dem Saft zweier Zitronen, einer Verschlusskappe flüssigen Süßstoff und etwas mehr als einem halben Liter Soda verrühren.

Es war nicht der Schiedsrichter. Wenn man sich von CR7 in zwei Spielen fünf Tore einschenken lässt, dann stimmt was mit Taktik, Zuordnung und Einstellung nicht. Man kann einen Ausnahmespieler nie ganz aus dem Spiel nehmen, aber fünf Tore sind zuviel., Viel zu viel.

Stichwort: Vertane Chancen. Die Aufklärung des Attentats auf die Dortmunder Mannschaft wäre doch DIE Gelegenheit gewesen, den vielfach belegten, aber immer noch nicht aufgeklärten Insiderhandel mit Put-Optionen rund um 9/11 erneut aufzugreifen. Vielleicht halten unsere Journalisten ihre Leser für zu doof, um zu kapieren, wie der Optionshandel funktioniert. Ich fürchte ja, dass unsere Journalisten selbst zu doof sind, um zu kapieren, wie Optionshandel funktioniert.

Augenscheinlich denkt mein Handy, dass ich mich von der Geburtagsfeier der Nichte zu früh verabschiedet habe: es wähnt sich immer noch auf der Party-Location. Natürlich habe ich Verständnis für mein Telefon: es war wirklich eine sehr schöne Feier.

Splitterbrötchen (DXIX)

Pizza mit Spinat und Gorgonzola

Kulinarischer Wochenhöhepunkt: Pizza mit Spinat und Gorgonzola im Mare Monte.

Zum geachteten Staatsmann wird, wer Waffen einsetzt. Gut zu wissen.

Diese Woche fast ausschließlich gehört „12 Gardens“: Billy-Joel-Heimspiele im Madison Square Garden. Das ist jetzt eine der Fragen, der ich zeitnah nachgehen muss: Welches ist das beste Billy-Joel-Live-Album von Billy Joel? A Matter of Trust? Shea Stadium? Oder ist 12 Gardens doch gleich auf „1“ eingestiegen? Verzwickte Materie.

Ein neuer Leseabend steht an: Am 6. Mai um 20 Uhr lese ich ein paar sehr komische Kurzgeschichten von P. G. Wodehouse., einem meiner Hausgötter der Komik.Dazu gibt’s coolen Sommerjazz mit Rob Crouch und Emil. Der Abend heißt teilweise total irreführend „Sex & Golf & Rock’n Roll“ und findet wieder im Amarcord statt. Der Eintritt ist frei.

Von Karfreitag bis eben weilten die beste, geduldigste Gemahlin von allen und ich in einem kleinen Hotel am Rande des Universums, genauer gesagt im Borgwarthof, zu finden im Nichts zwischen Stralsund und Greifswald. Und genau da saßen heute zwei unserer Facebook-Freunde im Frühstückszimmer. Welt, Dorf, ihr kennt das ja.

Splitterbrötchen (DXVIII)

Schockmoment der Woche: Barry Manilows Outing traf mich unerwartet wie ein Keulenschlag. Das hätte ich nie für möglich gehalten. Genau wie damals bei Siegfried und Roy.

Obwohl sie überhaupt nicht komisch ist, brachte mich die Headline „Kardinal Marx fordert höhere Besteuerung von Vermögen und Kapital“ zum Lachen.

Und dann las ich was von der „Verrohung der bürgerlichen Gesellschaft.“ Nun denn, vor fünfzig Jahren war’s die Jugend, die verrohte. Damals lag es an Comics und Beatmusik. Wer oder was ist heute schuld?

Streaming-Empfehlung: „Bauernopfer“ – sehr, sehr gut gemachter Spielfilm über den WM-Kampf Spasski-Fischer, an den ich mich noch sehr gut erinnere. Fischer war – nach meiner Erinnerung – damals längst nicht so verrückt, wie er heute dargestellt wird.

„Thomas Tuchel – der fleischgewordene Verzicht auf Kohlenhydrate. Kollege Ancelotti hingegen bevorzugt Carbonara.“ Wolf Fuß wächst.

Jetzt wird’s spannend: Carsten aus dem Mitzwinkel vermisst seit mehreren Jahren ein Victorinox „Swiss Champ“ mit 33 Werkzeugen. Fressacks infame Waschmaschine hat bei der drittletzten Wäsche einen linken schwarzen Socken einbehalten.  Sollten Messer und Socke durch bloße Erwähnung in den Splitterbrötchen wieder auftauchen (wie mein Officemesser), haben wir möglicherweise ein zukunftsträchtiges Geschäftsmodell.

Und, ja, Anti-Semitismus ist hierzulande auch in den kultiviertesten Haushalten gang und gäbe. Um das zu beweisen, genügen meist ein, zwei Gläser Wein und ein verschwörerisches Zwinkern.

Als ich eben zur Sicherheit „gang und gäbe“ nachschlug, überraschte mich Fa. Duden mit Werbung für ein „Wörterbuch der sprachlichen Zweifelsfälle“. Sollte nicht das Hauptwerk des Hauses haargenau diese Fälle zuverlässig beseitigen?

Immerhin, das verzweifelte Suchen nach Halt in Sachen B.M. führte mich zu diesem gelungenen Song.

Wo wir bei Trouvaillen sind: ich hätte da noch eine zur Streaming-Empfehlung.

Ich liebe das Internet!

Splitterbrötchen (DXVII)

Der Kühlschrankmagnet der Woche, hängt an der Zapfanlage unserer Stammtränke, der Weinbar Amarcord in der Handjerystr. des Amarcord hängt. Beim Anblick eines derartigen objets schlägt das Sammlerherz höher.

Wer das saftigtste, butterzarteste Eisbein Berlins essen möchte, der mache keine Umwege und gehe direkt ins Bootshaus Bolle am Wannsee. Herrliche Atmosphäre, Herrlicher Blick übers Wasser und dann so ’ne Herrlichkeit auf’m Teller. Doch, Berlin hat was.

Eisbein

Schottland will an der Grenze zu England eine Mauer bauen. Und Mexico wird sie bezahlen!

Nach dem, was Trump in seinem Wahlkampf so erzählt und was er am Anfang seiner Amtszeit so alles veranstaltet hat, ist es vollkommen legitim, ihn – unter anderem – eine intellektuelle Luftnummer zu nennen. Das eigentliche Problem ist, dass haargenau dieser aggressiv vorgetragene Anti-Intellektualismus seinen Erfolg ausmacht. Und dass es an intellektuellen Gegenstrategien mangelt. „Der Spuk wird schon vorübergehen.“, ist keine.

Und kaum hatte ich in den letzzten Splitterbrötchen von meinem engültig verloren gegebenen zweckentfremdeten WMF-Steakmesser Office-Messer geschrieben, ist es wieder aufgetaucht.  Könnte da ein Zusammenhang bestehen? Ich fordere daher die hier Mitlesenden auf: Wenn Sie seit längerem einen Gegenstand vermissen, teilen Sie mir bitte Näheres in einem Kommentar oder einer Mail mit. Ich erwähne ihn in den nächsten Splitterbrötchen, und wenn er dann wieder auftaucht, sind wir möglichweise einer ganz, ganz großen Sache auf der Spur.

Wer Vorurteile mit Lebenserfahrung verwechselt, hat einen großen Schritt in Richtung  Senilität gemacht.

Vor ein paar Tagen ist mein geschätzter Freund und Kollege Jean-Jacques Pascal ganz plötzlich gestorben. Ich habe nie jemanden gekannt,, der das Theater mit solch großer Zärtlichkeit geliebt hat wie Jean-Jacques.