Mann der Woche ist Stefan P. Wolf, der die Netzecke dem Daten-Orkus entriss, in den sie sich selbst bei einem WordPress-Update gestürzt hatte1.

In letzter Zeit häufen sich die Cold-Calls zu Bürozeiten, in denen meist das Gespräch mit unseren „Entscheidern“ für unsere verschiedenen Fachbereiche (Personal, Drucker-Verbrauchsmaterial, Dienstwagenflotte usw.) gesucht wird. Als ich dem Herrn von Stepstone erklärte, Personalfragen grundsätzlich im Selbstgespräch zu entscheiden, hatte er gewisse Verständnisprobleme.
Kulinarischer Höhepunkt der Woche war der erste Versuch eines selbstentwickelten Orangen-Schoko-Trifles. Biskuit – Creme aus O-Saft, Cointreau und Orangenfilets – Schokoladenpudding. Beim nächsten Versuch werde ich versuchen, ein paar dezente Bitternoten in der Creme unterzubringen und den Pudding durch Mousse au Chocolat zu ersetzen.
Kultureller Höhepunkt war ein Männer-Filmabend mit Harry. Wir sahen den vollkommen zu unrecht in Vergessenheit geratenen „Das Geheimnis es verborgenen Tempels (Young Sherlock Holmes“ Â (Regie: Barry Levinson, Buch: Chris Columbus, Produktion: Steven Spielberg!), ein ganz großes Vergnügen. Ich bin mir sicher, dass dieser Film auch zu den Lieblingsfilmen von Mrs Rowling gehört. Anschließend gönnten wir uns noch den bildgewaltigen „Tombstone„, einen meiner Lieblings-Western, Val Kilmer gibt den besten Doc Holiday aller Zeiten. seine Dialoge hätten allerdings besser sein können.
Die besten Doc-Holiday-Dialoge hatte Jason Robards in „Hour of the Gun„. Als ein Typ sich wundert, warum er dauernd beim Poker verliert, sagt er als Doc: „Du spielst nicht sonderlich gut. Außerdem bescheißt du nicht.“
Im schonungslosen Selbstversuch habe ich getestet, ob man fertigen Kloßteig aus dem Kühlregal einfrieren kann. Fazit: Man kann, aber sollte es nicht, er wird doch ziemlich wässrig. Wenn man ihn abtropfen lässt und ausdrückt, geht’s. Gerade so.
Leider konnte Stefan meine Blogroll dem Orkus nicht entreißen. Ich werde sie in den nächsten Tag portionsweise rekonstruieren. Sollte ich jemanden vergessen, bitte ich um eine Erinnerungsmail oder einen Kommentar.
- Okay, ich hab mit meinen dilettantischen Rettungsversuchen ein wenig nachgeholfen. ↩
Endlich darf ich wieder draußen spielen.

Ganz (!) kurzer Moment der Wehmut an der Kaisereiche, dann holten mich die Erinnerungen an die zahllosen Macken dieser Karren aus der sinnfreien Nostalgie zurück.
Wurde diese Produktbezeichnung im Sinne internationalen Marketings wirklich weise gewählt? Könnte nicht gerade die explizit angesprochene englische Kundschaft auf Abwege geraten und denken, das Fläschchen enthielte Sekrete eines kürzlich verstorbenen Korporals?
Berliner scheitern nicht nur am Flughafenbau. Dieser beinahe rührende Versuch, aus einem ehemaligen Etagenklo eine Idylle zu machen, ist identisch auf jedem zweiten Treppenabsatz eines Friedrichshainer Mietshauses mit mehr als zehn Stockwerken zu finden.
Kulinarische Höhepunkte der Woche: eine unfotografierte, sehr, sehr gute Caponata und eine eben so gute Pizza mit neapolitanischer Salami und Rucola beim neuen Italiener an der Friedenauer Brücke. Wir geben dem Laden ein paar Wochen Zeit, die Organisation des Service auf die Reihe zu bringen, dann gehen wir nochmal hin und ich schreib ausführlich was drüber.
Das Rennen um den „Sick-Shit-Award“ für den beknacktesten Mail-Betreff der Woche endete mit einem klaren Sieger. „Sparen Sie sich durch Ostern, Kurbjuhn“ (Fa. ebay) ist gar nicht schlecht, aber deutlich weniger bizarr als „Christopher, holen Sie sich jeden Tag ein Landei der Familie Dotter“ (Fa. Lottoland).
Heute wird weiß angespargelt. Grün hatten wir schon letzte Woche, leicht tomatisiert, zum Schweinefilet.
 Kulinarischer Wochenhöhepunkt: Das Lamm-Karree bei unserem Hochzeitstags-Essen in der sehr empfehlenswerten
In der Rheinstr. gesehen: Offenbar sind Geldautomaten für illegal erklärt worden. Und keiner hat’s gemerkt!
Egal, was kenntnislose Metereologen sagen: Frühling ist, wenn 
Sehr gute Idee: Tablet-Halterung am Kühlschrank. Kein umständliches Ausdrucken von Rezepten mehr, verbessertes Küchenmusik-Angebot durch Streaming-Dienste, und endlich ist Social-Media-Nutzung mit fettigen Fingern möglich.
Unmittelbar nach der Veröffentlichung der Splitterbrötchen am letzten Sonntag gelang mir die Entdeckung eines bis dato unbekannten Volksstammes.
Fotografierter kulinarischer Höhepunkt der Woche war dieser italienisch-thailändische Antipasti-Teller, den es bei der Eröffnung des Restaurants Mix.it in Charlottenburg, Alt-Lietzow 7, gab. Höchst delikate Angelegenheit, Ich werde ausführlich schreiben, sowie ich ausführlich dort gegessen habe. Â Was recht bald sein wird. Jetzt schon dicke Empfehlung.