Der Schalk in Effjott

Wenn man etwas über einen längeren Zeitraum hinweg tut, dann fragt man sich früher oder später: „Warum mach ich das eigentlich?“ Ich zum Beispiel schreib seit bald zwei Jahren gelegentlich über das, was ihnen so einfällt durch Unachtsamkeit aus dem Hirnkastl herausfällt, und da fragen früher oder später nicht nur die Freunde, da fragt man […]

Kurz vor Olympia: Effjott im Olymp

Das gelingt nur den größten unter den großen Autoren Schriftstellern Welt-Dichtern: Sätze schreiben, an denen sie sofort erkannt werden. Ein paar Worte nur, scheinbar achtlos dahin geworfen, und schon ruft der Leser unwillkürlich „Das ist doch Hemingway! Thomas Mann! Dylan Thomas!“ Seit heute, lieber Effjott, gehören Sie endgültig zu diesen Unsterblichen, mit 12 Wörtern Kleinodien, […]

Die Welt wie sie Effjott gefällt

„Komm auf den Punkt, Junge!“ war – dem Vernehmen nach – das Credo Peter Boenischs, und ganz in seinem Sinne hauen Sie heute ohne Umschweife auf olle Mehdorn und seine trauerunfähigen Schergen ein: Liebe Eschede-Hinterbliebene, ich frage mich, warum gestern um 10.58 Uhr nicht alle Züge in Deutschland hielten – für eine Minute. Kein Zug […]

Der kleine Unterschied

Mensch, Effjott, was ist denn nur geschehen? Es lief doch so gut in den letzten Wochen. Da haben Sie ruhig und ausgeglichen kolumniert, den wirklich schlimmen Klöpsen sind sie geradezu meisterhaft ausgewichen, dass sogar Ihr Wärter Kai Diekmann nichts an Ihnen aussetzen konnte. Und dann… Irgendwas muss passiert sein. Hat die Putzfrau Ihre Fluppen stibitzt? […]

Kopfrechnen und Handarbeit

Effjott, alte Nase, war ja ganz schön ruhig um Sie geworden in den letzten Wochen und Monaten, aber heute haben Sie mit einer gewagten Links-Rechts-Kombination ein fulminantes Comeback eingeleitet: Vor 25 Jahren stellte IBM den ersten Personalcomputer vor und George Lucas faszinierte die Welt mit seiner „Star Wars“-Trilogie. Etwas Erregenderes, Neuartigeres, Unerwarteteres lässt sich heute […]

Die tibetische Fliege

Da stehen wir beide vorm Tibeter und staunen, lieber Effjott, denn so friedliebend wie Sie ihn heute beschreiben Kein Tibeter schlägt nach einer Fliege, die ihn belästigt, die Fliege könnte seine verstorbene Großmutter sein. nötigt er uns beiden ein Höchstmaß an Bewunderung ab. Aber eine Frage haben Sie in diesem Satz doch aufgeworfen, die mich […]

Sorge um Effjott

Mensch, Effjott, seit ich Ihren Brief an Frau Ypsilanti gelesen hab, mach ich mir ernsthaft Sorgen um Sie. Natürlich nicht wegen Sätzen wie Frau Ypsilanti, Sie müssen sich an Ihre Wahlversprechen halten, weil sonst das Bescheißen überhandnimmt. Der Diebstahl am Arbeitsplatz, die Steuerhinterziehung. Abrupte Gedankensprünge, Zusammenhänge herstellen, wo keine sind und die Schuld bei denen […]

Tunnelblick?

Dass Sie gelegentlich bis häufig mit ihm denken, wissen Ihre treuen Fans schon lange, lieber Effjott. Aber wie Sie dieses Kunststück Wir sehen uns inzwischen mit unseren Geschlechtsmerkmalen an. vollbringen, ist mir (noch?) nicht ganz klar.

Lotto-Sozialismus

Ähm… Effjott… sagen Sie mal… kann man eigentlich nachträglich in der BILD-Zeitung radieren? Insbesondere die Stelle in Ihrer Kolumne, in der Sie schreiben… Den 43-Millionen-Jackpot sollte kein einzelner gewinnen. Wohlstand für alle, das wäre das Glück. Wäre vielleicht gut für Sie, wenn Sie diese Sätze irgendwie entfernen könnten. Ich meine, Sie können das nicht wissen, […]