Montägliche Szenen einer Ehe:
„Ach? Schon wieder Barnaby?“
„Laufen sonst doch nur Wiederholungen.“
Tatsächlich ist Politikern, die bei ihren Doktorarbeiten geschummelt haben, nicht zu trauen. Nicht wegen der Schludereien beim Zitieren oder gewisser Laxheiten beim geistigen Eigentum, sondern weil sie dachten, dabei nicht erwischt zu werden. Sie waren also fest davon überzeugt, dass die Dinge so bleiben werden, wie sie sind und dass sich nichts ändern wird. Von solchen Menschen möchte man nicht regiert werden.
Fa. Instagram empfiehlt mir seit Wochen hartnäckig, meinem ehemaligen Vermieter, an den ich keine besonders guten Erinnerungen habe, zu folgen, obwohl der Mann dort noch keinen einzigen Post abgesetzt hat. Vielleicht wird es doch Zeit, Meta-Aktien abzustoßen? Andererseits: die Börse belohnt ja oft eine gewisse Irrationalität …

ARD-Oberpropeller Florian Hager hat im Interview mit der ZEIT den „Tatort“ als „demokratiestiftend“ bezeichnet. Haargenau aus diesem Grund läuft bei uns sonntagsabends um 20:15 grundsätzlich1 ein anderes Programm oder ein Stream. Krimis demokratiestiftend? Spillane hätte Großmäuler mit derart idiotischen Anliegen von Mike Hammer aus dem Bürofenster treten lassen.
Diese Woche ist ein Großmeister des satirischen Liedguts gestorben, der Mann, der „Poisoning Pidgeons in the Park“ geschrieben hat. Nein, natürlich nicht Georg Kreisler, den deckt schon länger der Rasen. Tom Lehrer ist 97 geworden, bevor er uns vor ein paar Tagen allein ließ..
Mein Lieblingssong von Lehrer ist eine brillante Komplettvernichtung in 100 Sekunden.
Ich bin Fa. „Wein und Vinos“ für die Erfindung des „Lagerverkaufs-Vorverkauf“ zutiefst dankbar.
Einmal mehr kann ich jeden Satz unterschreiben, den Jan Fleischhauer hier geschrieben hat.
Kulinarischer Wochenhöhepunkt war – überraschend für alle Beteiligten – ein Stück kalte Quiche, das die beste, geduldigste Gemahlin von allen mir aus dem „Aux Delices Normands“ als Snack für zwischendurch mitbrachte. Der scheinbar schnöde Imbiss hatte einen wunderbar intensiven Geschmack nach guten Eiern und aromatischem Schinken, hier wurden beste Zutaten mit Sorgfalt und Sachverstand verarbeitet, um eine Delikatesse zu kreieren. Das war sicher nicht das letzte Produkt aus dem Laden.
Wie meinen, geschätzte SPD? Steuererhöhungen? Na klar, zieht das unbedingt durch. Die Wähler werden in Scharen zu euch zurückeilen.
In drei Wochen startet die Bundesliga, und auch mein Tippspiel geht in die nächste Runde. Wenn Sie, was ihr Fußballwissen anbelangt, auf den Boden der Tatsachen geholt werden möchten, dann klicken Sie bitte hier. Bei uns tippen die echten Cracks, Gewinnen ist so gut wie unmöglich, wer es schafft, Tuchfühlung zu den Top Ten zu halten, ist ein Held bzw. eine Heldin.
Manchmal beschleicht mich der leise Verdacht, dass Temu wirklich nur Betrug ist.
KI ist wirklich unrettbar doof.
… für mich DAS Signature Dish der italienischen Küche überhaupt. Einfache Zutaten, scheinbar
Wenn Sie sich über den unterschiedlichen Stellenwert, den Theater hierzulande und in Österreich genießt, informieren wollen, klicken Sie
Talent ist schön, aber nicht unerlässlich. In der Schauspielerei zum Beispiel können kleinere Begabungen enorm von ihrer Lebenserfahrung profitieren. Wer lange genug dabei bleibt, kann früher oder später richtig gut werden.
… die ich überraschenderweise nicht am Dienstag bei Daniele genoss, sondern am Mittwoch bei Giovanni, im „
Den höchsten, eisig umwehten Gipfel der Idiotie erklomm diese Woche die ZEIT-Redaktion, als sie bestürzt feststellen musste, dass eine bereits lässig durch den redaktionellen Prozess gewunkene Kolumne von Maxim Biller doch einige inhaltliche und sprachliche Highlights enthielt, die zu Kontroversen Anlass geben könnten
… dafür sorgte dort aber ein weiblicher Stammgast vom Nebentisch für kryptische Erheiterung: „Ich gehe jetzt rein und mache was gegen meine Überzeugung!“ Was sie dann in den Eingeweiden der Trattoria bewerkstelligte, blieb unklar.
Manchmal wird man beim Warten auf den Bus mit einem vorbeirollenden Kleinod belohnt.
Nachdem der unfotografierte kulinarische Wochenhöhepunkt dann auch noch eine von einem lieben Freund mitgebrachte, delikate „Paté Campagnard“ eines südfranzösischen Dorfmetzgers war, habe ich ChatGPT angewiesen, ein Bild von Bruno und Balzac zu malen, wie sie den Markt von St. Denis inspizieren. Prompt (sic!) ist diese Künstliche Unintelligenz auf Kollisionskurs mit den Proportionen gegangen. Ausgehend von der durchschnittlichen Schulterhöhe eines Bassets dürfte der abgebildete Bruno ca. 1,40 m groß sein.
… und ein ebenso geniales wie unfotogenes , von Hand geschnittenes Tatar mit scharfer Mayo und Papadam.
Und lange nicht mehr in einem derart angenehmen Lokal wie dem „Gourmet Sud“ gesessen. Tja, ich gehöre nun zur Zielgruppe für „gediegen“.