„Sächsischer Verfassungsschutz soll Frühwarnsystem werden. Der neue Präsident Christian sagte MDR AKTUELL, erwiesene Rechtsextremisten versuchten, in Ostdeutschland Fuß zu fassen und ihre Gesinnungsleute unterzubringen. Man müsse frühzeitig erkennen, mit wem man es zu tun habe“ twitterte der MDR diese Woche. Warum haben die mitteldeutschen Journalisten nicht nachgefragt, wo der Sächsische Verfassungsschutz die Zeitmaschine her hatte, mit der er nach 1990 gereist ist?
Was mich an der ganzen Cancelei am meisten nervt: die Entmündigung der Menschen, des Publikums. Ich habe ca. dreißig Jahre lang intensiv mit und für Publikum gearbeitet und mir reichlich Feedback geholt bzw. bekommen. Mir ist praktisch nie ein Mensch untergekommen, der nicht in der Lage war, Fiktion und Wirklichkeit auseinander zu halten.
Liebe Fa. Lexware, dein E-Mail-Betreff „Bringen Sie Ihr Unternehmen ins Internet! Wir zeigen Ihnen, wie!“ fasziniert mich. Ich würde gern mehr erfahren. Was soll das bitte sein, ein „Internet“?
Und Fa. ebay wollte von mir wissen, ob Zyperngras etwas für mich sein könnte. NEIN, IHR VOLLHONKS, ICH WILL NOCH NICHT MAL WISSEN, WAS DAS IST!
„Asteroid nähert sich der Erde: Aufprall schon 2022 möglich – schlimmer als Atomkatastrophe“ titelte merkur.de Um dann im zugehörigen Artikel „Es ist allerdings sehr unwahrscheinlich, dass der Asteroid tatsächlich mit der Erde kollidiert. Dazu müsste er durch andere Flugkörper oder durch Gravitationslöcher von seinem Kurs gebracht werden. Die Wahrscheinlichkeit dafür liegt bei 1:4000″ zu schreiben.
Jetzt ist der Unfug mit dem Feindbild „alte, weiße Männer“ auch bei dem Vollspaten angekommen, der für die Bundestagsfraktion der SPD twittert. August Bebel, Erich Ollenhauer, Kurt Schuhmacher, Willy Brandt und Helmut Schmidt (um nur ein paar zu nennen) waren irgendwann mal… na, kommst du von selber drauf, Genosse Tweet?
RTL wird träge. Wo bleibt das richtungsweisende Format „Deutschland sucht den Superspreader?“
Gesellschaftlicher und kulinarischer Wochenhöhepunkt fielen zusammen: Die Skatrunde spielte zum ersten Mal seit Februar(!) wieder in Bestbesetzung. In der Spielpause stärkte ich mich im
Kulinarischer Wochenhöhepunkt: ein wunderbares, wie immer perfekt gegrilltes Hüftsteak im
Was vom kulinarischen Wochenhöhepunkt übrig blieb.
Kulinarischer Wochenhöhepunkt war ein Drei-Gang, zu dem die beste, geduldigste Gemahlin von allen ins „
Runner-Up waren exzellente Matjes von der Ullrich-Fischtheke, dazu gab’s gebratenen Kohlrabi und Speckstippe.
Kulinarischer Wochenhöhepunkt: die Wiedereröffnung der Taverna Pigasos, unseres Gegenüber-Griechen. Wir feierten traditionell mit Knoblauchbrot, Gyros, Souvlaki und Ouzo aufs Haus. Yamas, Tolli!
Kulinarischer Wochenhöhepunkt waren sardische Gnocchi mit einer Sauce aus Avocado, Guanciale, Weißwein und Parmesan, ein herausragendes Pasta-Gericht, das uns liebe Freunde servierten. Da hab ich natürlich nicht fotografiert, dafür gibt’s den Runner-Up im Bild. Melanzani Parmigiana beim 
Über Eschwege ist nur der Himmel.
Große Sorge, dass meine Heimatstadt sich vorschnell der emanzipatorischen Moderne öffnet.
Wenn kaltes Bier das Herz erwärmt…
Kulinarischer Wochenhöhepunkt war ein Essen bei
Vermutlich der wildromantischste Ort Berlins: der Biergarten auf der Marienhöhe. Nicht zuletzt, weil man der wilden Romantik mit Urquell vom Fass auf die Sprünge helfen kann. Ja, Urquell, nach wie vor eins meiner Lieblingsbiere. Geht mir mit dem bitteren Craft-Zeugs weg, ich hatte noch keins im Glas, das mir wirklich geschmeckt hätte.
…nach einem flinken Lokalwechsel dann wunderbares Filetto Gorgonzola beim
…und beides gezapft, zubereitet und serviert mit der liebevollen Zugewandheit geschätzter Gastronomen, die ich in den vergangenen zwei Monaten wirklich schmerzlich vermisst habe. Das war nicht nur Labsal für den Gaumen, das war Futter für die Seele. Es kann so weitergehen.
Hier soll vermutlich eine Pop-Up-Konzerthalle für die Toten Hosen entstehen.