„So, drei Ballen Stroh. Kriegen Sie die überhaupt in den Wagen rein?“
„Doch, doch, ich klapp die Rückbank um, dann passt das.“
„Warten Sie, ich geb Ihnen ’ne alte Decke, die legense drunter, sonst gibt das ’ne Riesensauerei. Brauchen Sie ’ne Rechnung.“
„Ja, bitte auf ‚Theater Der rote Faden‘, Skalitzer Str. 103, 1 Berlin 36…“
„Was wollnse denn mit Stroh in Kreuzberg? Wollnse Champignons züchten?“
„Nein, die sind für Ernst Stankovski.“
„Stankovski? Der ausm Fernsehen?!!!“
Ich habe tatsächlich mal drei Ballen Stroh für Ernst Stankovski gekauft. Die waren das Bühnenbild für seinen Villon-Abend, mit dem er in den achtziger Jahren im ‚Roten Faden‘, einem winzigen Theater1 eine Woche lang aufgetreten ist. Ich saß in jeder Vorstellung, Stankovskis Villon war eins der eindrücklichsten Theater-Erlebnisse, die mir vergönnt waren. Er hat Villon vollkommen abseits von der üblichen, herausgebrüllten Berserkerei interpretiert, sein Thema war die Wut des Intellektuellen, die nach außen und innen schmerzt. Was wohl auch das eigentliche Thema Villons war. Stankovski hatte während der Vorbereitung zu diesem Programm eigens Altfranzösisch gelernt, um eine eigene Übersetzung anfertigen zu können. Das war großes Theater, in jeder Hinsicht.
Kirchen sind gewissenlose Organisationen, die aus der spirituellen Not von Menschen ein skrupelloses Geschäftsmodell gemacht haben.
Hätte Rudolf Augstein diesen Beitrag in einer Publikation aus seinem Haus entdeckt, er hätte sein aktuelles Bier geext, die Pumpgun geschultert und den verantwortlichen Redakteur unter dem tosenden Applaus aller anderen Mitarbeiter persönlich gerichtet.
Kulinarischer Wochenhöhepunkt abseits des Tellers2 war die fantastische Koch- und Fress-Serie „The Dinner Club“ auf amazon prime. Ein italienischer Superkoch bereist mit Schauspielern die verschiedenen Regionen Italiens, um die jeweiligen Spezialitäten zu probieren. Sturzbäche im Mund! Und die Erkenntnis, dass ich von der authentischen italienischen Regionalküche absolut keine Ahnung habe. Ich habe bereits mit einer entsprechenden To-Do-Liste angefertigt. Auf Position 1: Cazzomarro.
Ich unterstütze die Einführung einer Präsenzpflicht für Bundeskanzler.
Das Fitness-Studio, das ich regelmäßig aufsuche, liegt im 6. Stock. Seit ein paar Wochen ist der Fahrstuhl kaputt. Erstaunlich, wie viele Leute weg bleiben, weil sie die Treppen nicht steigen wollen.
Dazu passt Peter Breuers Twitterbeobachtung:

Herr Meuthen tritt aus der AfD aus:
Ich sehe es vor mir. Fantastisches Kopfkino.
Kulinarischer Wochenhöhepunkt war der Erstbesuch des
Runner-Up war ein küchentechnisch perfektes, auf den Punkt medium-rare gebratenes Pfeffersteak im
Der SPIEGEL-Titel der Woche, die meinem Geburtstag folgte. Eine Woche später hätte ich Sartre gehabt, zwei Wochen später sogar Elvis. Hmmpf.
Kulinarischer Wochenhöhepunkt war ein Dreigang im „
Die Vorweihnachtszeit verbrachten wir damit, im Seebad Binz mal nachzuschauen, was an der Ostsee so los ist. Die Antwort: nicht viel.
Neuer, evtl. stilbildender Beitrag für meine populäre Serie „Die geduldigste, beste Gemahlin von allen fotografiert Dinge.“ Diesmal fotografierte sie: Binz.
Kulinarischer Wochenhöhepunkt war ein perfekt gebratener Kabeljau mit Senfsauce im Restaurant des „
Es war übrigens wirklich sehr, sehr schön in Binz. Wenn’s sich’s irgendwie ausgeht, fahren wir bald wieder hin.
Mein neues T-Shirt positioniert mich mit großer Genauigkeit in Familie und Gesellschaft.
Seit Tagen rätsele ich, wohin man eine Sonderfahrt mit dem Aufzug machen kann.
Kulinarischer Wochenhöhepunkt war ein Drei-Gang (Velouté vom Kürbis, Maishähnchen, Creme Brulée mit Orange) mit Weinbegleitung im „
Ich wusste es immer: Stephen Fry und ich sind Brüder im Geiste, mit einem ganz, ganz starken Band verbunden.
Endlich kann ich meiner mega-erfolgreichen Serie „Die beste, geduldigste Gemahlin von allen fotografiert Dinge“ eine neue Folge hinzuführen. Diesmal Action-Fotografie: Sie fotografiert „Steak Frites“ beim Lieblingsfranzosen.
Kulinarischer Wochenhöhepunkt war der Hauptgang eines Menü im „
Runner-Up war „Number One“, die erste Gans des Jahres, die ich kurz nach dem Hochladen der Splitterbrötchen am letzten Sonntag in den Ofen geschoben hatte.
Nun hat auch Stephen Sondheim seinen Frieden. Jeder, der in den letzten Jahrzehnten am Musiktheater gearbeitet hat und über zwei Ohren und ein Gehirn verfügt
Kulinarischer Wochenhöhepunkt war ein selbstgeklöppeltes Kalbs-Blanquette, bei dem ich statt der üblichen Kalbsbrust Bäckchen verwendet habe. Wirklich tolles Ergebnis, fantastisch saftiges Fleisch, aromatische Sauce.