Was mich mal interessieren würde: Dieser salbungsvolle „Wort zum Sonntag“-Einheits-Tonfall, den alle Pfaffen perfekt draufhaben – wird der an der Uni gelehrt oder muss den sich jeder Schwarzrock selbst draufschaffen?
Was nicht jeder weiß: Im Hollywood früherer Jahre wurden Nachwuchsdarstellerinnen in Horrorfilmen auch als „Schreikräfte“ bezeichnet.
Beim SPIEGEL denkt man über einen Erscheinungstermin am Freitag nach, davon verspricht man sich „strategische Vorteile“. Liebe Flachpfeifen aus der Brandstwiete, ihr werdet es nicht für möglich halten, aber es gab mal eine Zeit – damals arbeitete noch ein gewisser Augstein bei euch und ihr kamt Montags raus – da hielt ich mir die Montagvormittage frei, weil ich gleich wissen wollte, was im neuen SPIEGEL steht. Ich hätte mir übrigens auch jeden anderen Vormittag der Woche freigehalten, denn damals war der strategische Vorteil der Blattinhalt und nicht der Erscheinungstag. Unvorstellbar, nicht wahr?
Privilegien sind nichts, wofür man sich schämen muss. Es kommt darauf an, was man daraus macht.
Wenn ich irgendwann mal einen Todeswunsch verspüre, werde ich der KI einer Steuererklärungs-Software mal eine Frage stellen.
Kulinarischer Wochenhöhepunkt war eine Reprise, deshalb gibt’s auch das gleiche Foto; Super-Schnitzel im Friedenauer Amida.
Wenn man lernen will, mit Risiken verantwortungsvoll umzugehen, muss man welche eingehen, sonst klappt das nicht.
Ich hoffe, es ist nur ein kurzfristig zu behebender Defekt und kein kapitaler Maschinenschaden. Die Welt braucht Maschinisten, besonders seitdem die Clowns aus den Manegen ausgerissen und Kapitäne geworden sind.
Ich habe lange keinen so guten, spannenden SF-Roman wie Andy Weirs „Der Astronaut“ gelesen.
Ceterum censeo Klub-WM esse delendam.

Den höchsten, eisig umwehten Gipfel der Idiotie erklomm diese Woche die ZEIT-Redaktion, als sie bestürzt feststellen musste, dass eine bereits lässig durch den redaktionellen Prozess gewunkene Kolumne von Maxim Biller doch einige inhaltliche und sprachliche Highlights enthielt, die zu Kontroversen Anlass geben könnten
… dafür sorgte dort aber ein weiblicher Stammgast vom Nebentisch für kryptische Erheiterung: „Ich gehe jetzt rein und mache was gegen meine Überzeugung!“ Was sie dann in den Eingeweiden der Trattoria bewerkstelligte, blieb unklar.
Manchmal wird man beim Warten auf den Bus mit einem vorbeirollenden Kleinod belohnt.
Nachdem der unfotografierte kulinarische Wochenhöhepunkt dann auch noch eine von einem lieben Freund mitgebrachte, delikate „Paté Campagnard“ eines südfranzösischen Dorfmetzgers war, habe ich ChatGPT angewiesen, ein Bild von Bruno und Balzac zu malen, wie sie den Markt von St. Denis inspizieren. Prompt (sic!) ist diese Künstliche Unintelligenz auf Kollisionskurs mit den Proportionen gegangen. Ausgehend von der durchschnittlichen Schulterhöhe eines Bassets dürfte der abgebildete Bruno ca. 1,40 m groß sein.
… und ein ebenso geniales wie unfotogenes , von Hand geschnittenes Tatar mit scharfer Mayo und Papadam.
Und lange nicht mehr in einem derart angenehmen Lokal wie dem „Gourmet Sud“ gesessen. Tja, ich gehöre nun zur Zielgruppe für „gediegen“.
(Von Max in den
Der Runner-Up war ein „Trip down Memory Lane“: Im „



,… herrlich zarter Rinderschulter mit Champignons, Wurzelgemüse und sensationellem Semmeltaler, und einem Crêpe mit Erdbeer-Rhabarberkompott.